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	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Orthomolekulare Medizin</title>
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		<title>Das Wachstumshormon</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 13:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Orthomolekulare Medizin]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier geht es mir um eine Substanz, die als Medikament in den Bereichen Sport und Anti Aging zunehmend Bedeutung bekommt &#8211; das Wachstumshormon, auch bekannt als STH (Somatotropes Hormon) und HGH (Human Growth Hormone). Der Begriff „Hormon“ stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;Antrieb&#8221;. Verschiedene Drüsen und Gewebe unseres Körpers bilden unterschiedliche Hormone, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es mir um eine Substanz, die als Medikament in den Bereichen Sport und Anti Aging zunehmend Bedeutung bekommt &#8211; das Wachstumshormon, auch bekannt als STH (Somatotropes Hormon) und HGH (Human Growth Hormone). Der Begriff „Hormon“ stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;Antrieb&#8221;.</p>
<p>Verschiedene Drüsen und Gewebe unseres Körpers bilden unterschiedliche Hormone, die dann als chemische Botenstoffe die Aktivität lebenswichtiger Organe stimulieren, regulieren und so für Gesundheit, Harmonie, Wachstum, Heilung und Regeneration sorgen. Nehmen die Hormone ab, so werden lebenswichtige Prozesse an ihrer Entfaltung gehindert.<span id="more-962"></span></p>
<p>Das Wachstumshormon (Somatotropin) wird in den α-Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet. Seine Ausschüttung wird durch den Hypothalamus mit seinem Somatotropin-releasing-Faktor (SRF, auch GHRH Growth-Hormone-Releasing-Hormon, GRF, Somatoliberin) und dem Somatostatin reguliert. Während des Schlafes wird am meisten Somatotropin produziert. Die Pubertät ist das Lebensalter mit einer ausgeprägten Somatotropin-Produktion.<br />
Jeder andere energieverbrauchende Prozess (körperliche Aktivität, psychischer Stress, Hungern) stellt einen Sekretionsstimulus für die Ausschüttung von Somatotropin dar. Negativ reguliert wird Somatotropin durch das Somatostatin, ein Inhibiting-Hormon (Growth-Hormone-Inhibiting-Hormone, GHIH), das im Hypothalamus gebildet wird.</p>
<p>Weil das Hormon unentbehrlich ist für das normale Längenwachstum, ist die Ausschüttung in der Pubertät besonders hoch. Aber auch nach Beendigung des Wachstums ist dieses Hormon ebenso unentbehrlich für das geistige und körperliche Wohlbefinden. Es wirkt dann nicht mehr wachstumsfördernd, sondern u.a. stärkend auf Sehnen, Bindegewebe und Muskulatur – sprich anabol und wird deswegen von Sportlern als Dopingmittel verwendet.<br />
Neben dem Schilddrüsenhormon ist das Wachstumshormon der Motor des Lebens schlechthin und mitverantwortlich für die psychische und physische Gesundheit. Für viele Körperfunktionen müssen andauernd ausreichende Mengen an Wachstumshormon verfügbar sein: Regeneration, Wundheilung, Gehirnfunktion, Knochenfestigkeit, Fettabbau, Muskelaufbau und viele mehr. Ab dem 20. Altersjahr schon nimmt die Wachstumshormonproduktion beständig ab, im Durchschnitt immerhin 14% pro 10 Jahre. Der geistige wie körperliche Zerfall im Alter steht in enger Verbindung zu der langsam versiegenden Bereitstellung an Wachstumshormon, also dem Somatotropin: dieser Zustand wird treffend „Somatopause“ genannt, analog der Menopause bei Frauen (Versiegen der Östrogenproduktion) oder der Andropause beim Mann (Versiegen der Testosteronproduktion).<br />
Zur Therapie der Somatopausebeschwerden wird HGH in niedrigster Dosierung seit Neustem als Mundspray eingesetzt. 3 Hübe beinhalten ca. 0.1 mg (Leistungssportler spritzen bis zu 3 mg täglich&#8230;).<br />
Wachstumshormon wird bei folgenden Indikationen eingesetzt:<br />
<strong> Somatopause</strong><br />
Bei ungenügender Ausschüttung von Wachstumshormon mit der Folge körperlicher und insbesondere muskulärer Schwäche, Müdigkeit, Depression, Abgeschlagenheit und einem erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wachstumshormonbehandlung ist auch eine Fitnesskur für müde, minderdurchblutete Herzen.<br />
<strong> Fettleibigkeit</strong><br />
Bei Zunahme der Fettmenge und Schwinden der Muskelmasse. Fett wird durch HGH in der Muskulatur verbrannt. Ohne ausreichende Muskulatur kann aber kein Fett in größerem Umfang verbrannt werden. Wachstumshormon baut Fett ab und Muskulatur auf. Wenn trotz Diäten keine Gewichtsreduktion erfolgt, kann Wachstumshormon – neben ausreichender Bewegung!! – unterstützend eingesetzt werden.<br />
<strong> Anti Aging</strong><br />
Wenn im Alter die körpereigene Wachstumshormonsekretion nachlässt, wird der Stoffwechsel nicht mehr ausreichend stimuliert. Die Zellalterung ist beschleunigt. Wachstumshormon revitalisiert die inneren Organe, verbessert die Sexualfunktion, festigt die Gelenkknorpel, senkt Cholesterin und verleiht der Haut wieder jugendliches Aussehen. Der Mensch gewinnt seine Vitalität zurück.</p>
<p><strong>Mögliche Symptome eines Mangels an Wachstumshormonen beim Erwachsenen:</strong><br />
<strong> Psyche</strong><br />
Depressive Verstimmung<br />
Angstzustände<br />
Soziophobie – Zurückgezogenheit, Angst vor Menschen<br />
CFS – Chronisches Müdigkeitssyndrom<br />
Sexuelle Funktionsstörung &#8211; Libidoverlust &#8211; Impotenz<br />
<strong> Körper</strong><br />
Physischer Leistungsabfall<br />
Veränderung der „body composition“, der Körperform (Fettzunahme, Muskelabnahme)<br />
Herzmuskelschwäche<br />
Gestörte Thermoregulation (Körpertemperatur)<br />
Veränderte Schweißdrüsenaktivität<br />
Verminderung der Körperflüssigkeit außerhalb der Zellen (extrazellulär)<br />
Frühe Arteriosklerose<br />
Hautalterung<br />
<strong> Faktoren, die die Freisetzung von Wachstumshormonen fördern:</strong><br />
Äußere Faktoren<br />
Sport, körperliche Anstrengung (körpereigene Opiate!)<br />
Fettarme Ernährung<br />
Fasten, besonders abends!<br />
Physischer Stress<br />
Jetlag<br />
Verwundungen<br />
Innere Faktoren<br />
Schilddrüsenhormone<br />
Östradiol<br />
Arginin (eine Aminosäure, sehr gut im Zusammenhang mit Ornithin und Lysin!)<br />
<strong> Faktoren, die die Freisetzung von Wachstumshormonen hemmen:</strong><br />
<strong> Äußere Faktoren</strong><br />
Fettreiche Mahlzeiten, besonders abends&#8230;<br />
Bewegungsmangel&#8230;<br />
Spätes Zubettgehen (nach Mitternacht, besonders nach 01h00)<br />
<strong> Innere Faktoren</strong><br />
Östrogenmangel<br />
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)<br />
Hyperglykämie (nicht beim Diabetiker)<br />
Psyche<br />
Emotionale Störungen (mangelnde Gewichtsabnahme trotz Fasten bei psychischen Problemen)<br />
Depression<br />
<strong> Zu erwartende Verbesserungen unter einer Therapie mit Wachstumshormonen:<br />
Monat 1</strong><br />
Lebhaftigkeit der Träume nimmt zu<br />
Schlaftiefe wird verbessert<br />
Energie und Ausdauer<br />
Optimistische Grundhaltung stellt sich ein<br />
<strong> Monat 2</strong><br />
Tonus und Kraft der Muskulatur verbessert<br />
Tonus der Haut besser<br />
Nagelwachstum größer<br />
Verdauung reguliert sich<br />
Fettverbrennung gesteigert<br />
Sexualfunktion wie früher<br />
<strong> Monat 3</strong><br />
Reduktion der Schmerzempfindung allgemein<br />
PMS – Prämenstruelles Syndrom nimmt ab<br />
Heilung entzündlicher Muskelerkrankungen oder Verletzungen beschleunigt<br />
Wundheilung schneller<br />
Muskelmasse nimmt zu<br />
Haarwachstum größer<br />
Gedächtnis – Geistige Leistungsfähigkeit verbessert<br />
Produktivität im Alltag erhöht<br />
Libido – Sexuelle Leistungsfähigkeit gesteigert<br />
<strong> Monat 4 &#8211; 5</strong><br />
Festigkeit und Elastizität der Haut deutlich positiv verändert<br />
Glättung der Hautfalten<br />
Festigkeit und Dicke der Haare erhöht<br />
Körperfettabnahme deutlich<br />
<strong> Monat 6</strong><br />
Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungen und Grippe Infekten groß<br />
Reduktion übermäßiger Schmerzempfindungen<br />
Reduktion der Entzündungsanfälligkeit<br />
Körperliche Leistungsfähigkeit sehr gut<br />
Psychische, emotionale Stabilität deutlich verbessert<br />
Senkung von Blutdruck und Blutfetten – Cholesterin und Triglyceride<br />
Körperform jugendlicher&#8230;<br />
Cellulite verschwindet&#8230;</p>
<p>Wesentlich ist dabei, dass es nicht zu einer Überdosierung mit dem sonst so erfreulichen HGH kommt &#8211; das kann zu einem Diabetes führen. Oder auch zu einer Akromegalie, bei der manche Strukturen des Körpers ein kosmetisch unerwünschtes Wachstum zeigen&#8230;</p>

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		<title>Warum pflanzliche Östrogene?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum sind pflanzliche Östrogene empfehlenswert? In der Naturmedizin wird der Verzehr von Flavonoiden bzw. Soja-Präparaten in den Wechseljahren empfohlen, allgemein gegen Altersbeschwerden, und auch zur Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs. Phytoöstrogene ähneln in ihrer chemischen Struktur den im Körper gebildeten steroidalen Östrogenen. Es wird unterschieden zwischen Isoflavonoiden und Lignanen. Beide Gruppen gehören jedoch zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum sind pflanzliche Östrogene empfehlenswert?</strong></p>
<p>In der Naturmedizin wird der Verzehr von Flavonoiden bzw. Soja-Präparaten in den Wechseljahren empfohlen, allgemein gegen Altersbeschwerden, und auch zur Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs.<span id="more-912"></span></p>
<p>Phytoöstrogene ähneln in ihrer chemischen Struktur den im Körper gebildeten steroidalen Östrogenen. Es wird unterschieden zwischen Isoflavonoiden und Lignanen. Beide Gruppen gehören jedoch zu den Polyphenolen, sind also chemisch verwandt.<br />
Isoflavonoide (z.B. Genistein, Daidzein) finden sich nur in Hülsenfrüchten der Tropen, wie Sojabohnen (128 mg/100 g) und daraus hergestellten Produkten wie Tofu (24 mg/100 g). Die Resorption (Aufnahme) erfolgt nach teilweiser bakterieller Umwandlung im Darm. Die Resorptionsquote liegt bei 15 bis 40 Prozent.<br />
Lignane (z.B. Secoisolariciresinol) bilden die Ausgangssubstanz für die Synthese des Pflanzenzellwandbestandteils Lignin, eines Nicht-Kohlenhydrat-Ballaststoffs (s.o.). Besonders lignanreich sind Leinsamen (370 mg/100 g) und Kürbiskerne (21 mg/100 g). Aber auch Getreidemehle, besonders mit niedrigem Ausmahlungsgrad, und Salat tragen zur Lignanzufuhr bei. Resorbiert werden die Lignane nach struktureller Modifizierung durch die Darmflora.</p>
<p><strong>Phytoöstrogene wirken als schwache Östrogene.</strong></p>
<p>Sie entfalten nur 0,1 Prozent der Wirkung endogener Östrogene, liegen nach   entsprechender Zufuhr mit der Nahrung aber in höheren Konzentrationen im Körper vor. Durch Anheften an die Geschlechtshormon-Rezeptoren hemmen sie die Bindung der stark wirksamen endogenen Östrogene und schwächen hiermit deren Wirkung ab. Außerdem erhöhen sie die Synthese des Sexual-Hormon-Bindenden-Globulins (SHBG), wodurch mehr endogenes Östrogen im Blut gebunden, d.h. Inaktiviert wird. In diesem  Zusammenhang spricht man auch von der Anti-Östrogenwirkung der Phytoöstrogene.<br />
(Wie in einem anderen Blog dargelegt, kann man die Östrogenmenge auch durch Aromatasehemmer im Körper begrenzen)<br />
Wirkungen der Phytoöstrogene:</p>
<p><strong>antikanzerogen</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong> antioxidativ.</strong></span></strong></p>
<p><strong> Zu</strong> : Epidemiologische Studien zeigen, dass Phytoöstrogene vor allem gegen hormonbezogene Krebsarten wie Brust-, Gebärmutterschleimhaut- und Prostata-Krebs wirksam sind, aber auch z.B. gegen Dickdarmkrebs. Der wesentliche Mechanismus<br />
ist die Anti-Östrogenwirkung auf der Stufe der Tumorpromotion (die Tumorpromotion ist die Förderung eines Tumors durch eine nicht selbst karzinogene Substanz, hier die der von östrogenempfindlichen Tumoren der Brustdrüse, die geblockt wird).<br />
<strong> Zu</strong> : Hinsichtlich der antioxidativen Wirkung ist das Isoflavonoid Genistein am besten untersucht. Es hemmt sowohl oxidative Schäden an der Erbsubstanz als auch die Peroxidation von Triglyceriden und LDL-Cholesterin.</p>

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		<title>Gesund alt werden – ein Rezept&#8230;</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/naturheilpraxis/gesund-alt-werden-%e2%80%93-ein-rezept.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 05:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir alle wollen alt werden an Jahren – und dabei ein gerüttelt Maß an Lebensqualität uns erhalten. Und dies möglichst nicht so, dass wir um die Weisheit bitten müssen, die Gebrechen mit heiterer Gelassenheit zu tragen, um trotzdem lebensfroh bleiben. Alter wird bei uns immer noch mit Krankheit gleichgesetzt, was statistisch gesehen ja auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wollen alt werden an Jahren – und dabei ein gerüttelt Maß an Lebensqualität uns erhalten. Und dies möglichst nicht so, dass wir um die Weisheit bitten müssen, die Gebrechen mit heiterer Gelassenheit zu tragen, um trotzdem lebensfroh bleiben.</p>
<p>Alter wird bei uns immer noch mit Krankheit gleichgesetzt, was statistisch gesehen ja auch nicht ganz unberechtigt sein mag – setzt doch mit 65 Jahren bei so vielen Menschen Siechtum ein und treibt sie in die Arme der üblichen Medizin.<br />
Immer wieder höre ich jenes Argument, dass früher die Menschen gar nicht erst so alt geworden sind – es wird zitiert, dass die Lebenserwartung ja früher viel geringer gewesen sei. Hier werden unterschiedliche Fakten schlichtweg verwechselt.<br />
Noch um 1900 wurden Männer im Durchschnitt nur 40,6 Jahre alt, Frauen 43,4 Jahre. Heute beträgt die Lebenserwartung in Deutschland für Männer 76 Jahre, für Frauen 82 Jahre.<br />
Alte Menschen hat es aber immer gegeben! Die grundsätzliche Fähigkeit, auch ein höheres oder gar hohes Alter zu erreichen, ist keine Errungenschaft der Neuzeit, sondern genetisch fixiert.<br />
Sterben werden wir irgendwann, wenn uns nicht vorher Unfälle oder böse Mitmenschen terminieren, immer an einer Krankheit oder dem Zusammenwirken mehrerer Störungen physiologischer Abläufe.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Dies ist die Rangfolge der natürlichen Todesursachen:</strong><br />
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) mit fast der Hälfte aller Opfer<br />
Krebsleiden<br />
Lebererkrankungen, insbesondere die Leberzirrhose<br />
Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, Chronische Bronchitis und Lungenemphysem<br />
Infektionen</p>
<p>Wie können wir diesen Krankheiten erfolgreich begegnen? Die Schulmedizin begibt sich nur halbherzig in die Bereiche von Prävention, der vorbeugenden Maßnahmen. Sie wird aktiv und lebt davon, wenn der Krankheitsfall schon eingetreten ist und bedient sich häufig deshalb auch Maßnahmen, die unerwünschte Effekte zeitigen und Verläufe chronifizieren. Und sekundäre Erkrankungen schaffen (iatrogene Erkrankungen).<span id="more-874"></span><br />
Bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität und Sport meist eher beiläufig als Prophylaxe, um den Ausbruch von Krankheiten und Leiden zu vermeiden. Doch seit kurzem kommt im Sinne des Wortes Bewegung in die ganze Medizin. Psychiater und Onkologen, ebenso Orthopäden, Demenzforscher und Kardiologen erkennen mehr und mehr: Den Körper in Gang zu setzen hilft Menschen auch dann, wenn sie schon längst krank sind. Besser aber ist, schon vorher damit intensiv und bewusst zu beginnen!<br />
Den Einfluss von Inaktivität auf gesunde Menschen haben Forscher neu bewertet: Der unter Büroangestellten so verbreitete Minimalgebrauch der Muskeln kann demnach fast so schädlich sein wie das Qualmen von Zigaretten. Die Sterblichkeitsrate träger Menschen liegt bis zu einem Drittel höher als jene reger Vergleichspersonen. Ein Senior, der nicht jeden Tag eine Meile (1,6 Kilometer) stramm spazieren geht wie sein gleichaltriger Nachbar, wandert – bei sonst gleichen Risiken – durchschnittlich sieben Jahre früher ins Grab.<br />
Die Hoffnung, körperliches Nichtstun sei nicht weiter abträglich, sofern man nur das Gewicht halte und sich vernünftig ernähre, halten Evolutionsmediziner wie Frank Booth von der University of Missouri in Columbia für einen Trugschluss. Die modernen Menschen seien genetisch noch immer auf das Leben als Jäger und Sammler programmiert, weil ihre genetische Ausstattung sich in den 10 000 Jahren seit der Steinzeit kaum verändert hat.<br />
Doch Sport allein ist nicht Alles. Wie die Erfahrung lehrt, können wir dem Herzinfarkt nicht mit Sicherheit davonrennen, auch nicht dem Horrorbild Krebsleiden.<br />
Die nötige Psychohygiene mit Autogenem Training, Meditation und vielleicht auch manchen Formen der Psychotherapie (Selbsterfahrung!) ist auch nur die weitere wichtige Säule von Dreien in der Krankheitsvorbeugung.<br />
Hier geht es des Weiteren um die Ernährung und jene Substanzen, die unser Leben durch   Gesunderhaltung verlängern können und eine erfreuliche Lebensqualität auch im Alter ermöglichen.<br />
Schauen wir in der Entwicklungsgeschichte zurück: die Wiege der Menschheit war Afrika.<br />
Von dort aus breiteten sich die verschiedenen Menschentypen jeweils aus, seien dies der Homo erectus oder die modernen Menschen Neandertaler und Cro Magnon. Entstanden ist der Mensch aus Vorfahren, die dem Leben im Regenwald entsagten und zuerst dessen Randgebiete und dann offenere Landschaften besiedelten. Dafür konnten die Armkraft abnehmen, die Beine stärker und länger und der aufrechte Gang übliche Fortbwegung werden. Auch das Gebiss veränderte sich – die Eckzähne wurden immer unbedeutender, bei den Backenzähnen kam es zu einer Verkleinerung des 3. Molaren, den meisten von uns als Weisheitszahn geläufig.(Viele Menschen heute erleben diesen nur noch als anfälliges Rudiment oder gar nicht erst durchgebrochen und im Zahnfleisch liegend).<br />
Es liegt nahe, dass die Nahrung sich verändert haben muss.<br />
Vermutlich waren die Vorfahren der Primaten Insektenfresser ähnlich den Spitzmäusen; die Mehrzahl der Arten ist heute jedoch vorrangig Pflanzenfresser. Früchte stellen für viele Arten den Hauptbestandteil der Nahrung dar, ergänzt werden sie durch Blätter, Blüten, Knollen, Pilze, Samen, Nüsse, Baumsäfte und andere Pflanzenteile. Etliche Spezies sind jedoch Allesfresser, die neben pflanzlicher auch tierische Nahrung zu sich nehmen, insbesondere Insekten, Spinnen, Vogeleier und kleine Wirbeltiere. Zu den Gattungen, die gelegentlich Jagd auf größere Säugetiere (Hasen, kleine andere Primaten, junge Paarhufer) machen, gehören Paviane und Schimpansen, nicht aber der reine Pflanzenesser Gorilla.<br />
Der Werkzeuggebrauch, ermöglicht durch den aufrechten Gang und die fortschreitende Größenentwicklung der Großhirnrinde, verschob zusammen mit der Nutzung des Feuers die Nahrungspräferenz in Richtung der tierischen Nahrung.<br />
Was aß ein Jäger und Sammler? Trennkost! Ihm blieb kaum die Wahl. Es wurde das gegessen, was gerade erreichbar war. Und dies waren reichlich Insekten, Nüsse (diese konnten als Vorrat dienen!), Knollen und natürlich Früchte, ab und zu und immer wenn möglich Fleisch. Wollten wir uns an dem Ergebnis orientieren (mit bewusster relativer Enthaltsamkeit dem Fleisch gegenüber!) und einen solchen Plan auch durchhalten, würde  eine solche Nahrungsumstellung uns gesünder machen. Zusammen eben mit genügend Bewegung, etwas Fasten&#8230; und Stressbewältigung.<br />
Doch unsere Nahrung ist anders geworden, sie enthält besonders viel zu viele verlockende Kohlenhydrate schnell verfügbarer Form. Und geblieben ist in den Köpfen die Lust auf Fleisch, früher Luxus und Privileg der Reichen und Herrschenden, nun erreichbar für jeden, dem Discounter sei Dank. Das schadet uns und wie auch dem Planeten Erde. Milliarden Rinder produzieren Kot und Flatulenzen und ihr Fleisch, immerhin gesünder als das des Allesfressers Schwein, übersäuert unseren Stoffwechsel und lässt uns früher krank werden.<br />
Aus eigener Empfindung weiß ich, dass der Charme eines T-Bone-Steaks möglichst texanischer Größe überaus gewinnend sein kann – doch sollten wir Alle den Fleischkonsum drastisch  drosseln. Hier will ich nicht den Leser zum belächelten durchscheinend schwächelnden Veganer mutieren lassen, obwohl eben gerade dessen Beweggründe triftig sind und ethisch hoch anzusetzen&#8230;<br />
Wie sollen wir die Nahrung sinnvoll ergänzen, damit unsere schlechten Gewohnheiten weniger oder möglichst gar keine Gebresten zeitigen?<br />
<strong> Wie also beugen wir der Arteriosklerose und Herzschwäche mit all deren Folgen vor?</strong><br />
Wir nehmen Antioxidantien wie die Vitamine C und E, Resveratrol und andere Pflanzenstoffe in wirksamer Dosierung. Dazu ACC und Enzyme sowie DHEA oder seinen Verwandten 7-Keto DHEA. L-Carnitin und Q10 für die Herzfunktion&#8230;<br />
<strong> Was ist eine gute Krebs-Prophylaxe?</strong><br />
Da empfehle ich bittere Aprikosenkerne, Liponsäure, L-Carnitin, Enzyme, Resveratrol und Entsäuerung (Kaliumcitrate). Dazu Vitamin D3! Und Kuren mit Aloe-Ganzblattzubereitungen (Inhaltsstoff Emodin etc.) sowie Knoblauch in gewisser Form&#8230;<br />
<strong> Was tun zum Leberschutz?</strong><br />
Silymarin!<br />
<strong> Wie die Lunge entlasten?</strong><br />
ACC und MSM.<br />
<strong> Zum Thema Infektionen:</strong><br />
Wichtig ist ein gut funktionierendes Immunsystem – die Einnahme vorher genannter Substanzen ist auch hier hilfreich.<br />
Wenn zu den Vorschlägen unter den entsprechenden Kategorien noch keine Blogs vorhanden sein sollten, wird dieses bestimmt noch nachgeholt!</p>

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		<title>Acetylcystein (ACC)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 15:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
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		<category><![CDATA[ACC]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher war dieser Wirkstoff als Schleimlöser bei Husten bekannt. Doch jetzt entdeckt die Wissenschaft immer neue Eigenschaften. Zufälle führten zu auch hier zu wichtigen Entdeckungen in der Medizin. Patienten, die dieses Mittel gegen Husten über einen längeren Zeitraum einnahmen, konnten Wesentliches verbuchen. Beim jährlichen Check-up stellten Ärzte fest: Die Herzleistung hatte sich erheblich verbessert. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Bisher war dieser Wirkstoff als Schleimlöser bei Husten bekannt. Doch jetzt entdeckt die Wissenschaft immer neue Eigenschaften.</strong></p>
<p>Zufälle führten zu auch hier zu wichtigen Entdeckungen in der Medizin. Patienten, die dieses Mittel gegen Husten über einen längeren Zeitraum einnahmen, konnten Wesentliches verbuchen. Beim jährlichen Check-up stellten Ärzte fest: <strong>Die Herzleistung hatte sich erheblich verbessert. Dies ist kein Zufall, denn aktuelle Untersuchungen zeigen: Die Aminosäureverbindung ACC bekämpft zellschädigende freie Radikale, hält die Adern frei und verbessert die Durchblutung des Herzmuskels.</strong> Die nun aufmerksam gewordenen Wissenschaftler entdeckten überrascht eine Fülle weiterer Vorteile des simplen Stoffs &#8211; er stoppt Entzündungen und entgiftet.<span id="more-868"></span></p>
<p><strong>Klassisches Einsatzgebiet von ACC sind die Bronchien oder Nasennebenhöhlen</strong>. Hier löst und verflüssigt der Wirkstoff festsitzende Sekrete. Das erleichtert das Abhusten und ermöglicht die körpereigene Reinigung der Atemwege. Jetzt haben Forscher aber entdeckt: die in der Verbindung ACC enthaltene schwefelhaltige Aminosäure Cystein macht auch eingeatmete Schadstoffe wie Ozon und Stickoxide durch Reduktion unschädlich. Das verhindert gefürchtete Folgeerkrankungen wie die Lungenentzündung. Obwohl bisher keine Nebenwirkungen bei Gesunden bekannt sind, sollten Kleinkinder und Schwangere ACC jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt nehmen.</p>
<p><strong>ACC hilft auch bei chronischer Bronchitis </strong>- eine häufige und typische Krankheit vieler Raucher. Eine weitere Studie zeigte: bei Dauertherapie im Winter benötigten die Patienten <strong>weniger Antibiotika und hatten selten Infekte.</strong></p>
<p><strong>Selbst Krebspatienten profitieren von der Substanz.</strong> Ärzte am Deutschen Krebszentrum in Heidelberg haben beobachtet, dass Tagesdosen von bis zu 4,2 g ACC den Muskelabbau bei Tumorpatienten aufhalten. Außerdem mildert die Substanz unangenehme Nebenwirkungen der Chemotherapie und unterstützt das Immunsystem.</p>
<p><strong>ACC stoppt zudem Alkoholfolgen&#8230;</strong> Britische Forscher haben jetzt entdeckt, dass ACC sich auch als Prophylaxe gegen Alkoholkater eignet. Der Grund dafür ist: Der Körper wird sehr schnell von giftigen Stoffwechselprodukten befreit. Die Wissenschaftler geben den Tipp: Vor dem Schlafengehen einnehmen &#8211; das verhindert den &#8220;Haarspitzenkatarrh&#8221;.</p>

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		<title>Vitamin D3 und MS (Multiple Sklerose)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 20:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Multipler Sklerose leiden normalerweise unter Vitamin D-Mangel und weisen eine extrem verminderte Knochenmasse auf. Es erstaunt nicht, dass ein solcher Verlust an Knochenmasse direkt mit einem Zuwenig an Vitamin D zusammenzuhängen scheint. Dieses Teilproblem lässt sich sicher und ohne hohe Kosten durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D-Präparaten beseitigen. Wichtiger ist jedoch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Multipler Sklerose leiden normalerweise unter Vitamin D-Mangel und weisen eine extrem verminderte Knochenmasse auf. Es erstaunt nicht, dass ein solcher Verlust an Knochenmasse direkt mit einem Zuwenig an Vitamin D zusammenzuhängen scheint. Dieses Teilproblem lässt sich sicher und ohne hohe Kosten durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D-Präparaten beseitigen.<br />
Wichtiger ist jedoch die Schlüsselrolle, die Vitamin D beim Fortschreiten der Multiplen Sklerose selbst zu spielen scheint.<span id="more-843"></span><br />
Hayes et al. schreiben: „Exogenes 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3, also die hormonelle Form von Vitamin D3, kann eine experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE), ein allgemein anerkanntes Mausmodell für die Multiple Sklerose (MS) beim Menschen, komplett verhindern… Bei der hormonellen Form von Vitamin D3 handelt es sich um einen selektiven Regulator des Immunsystems, der diese Autoimmunerkrankung hemmt. Bei geringer Sonneneinstrahlung wird nicht genug Vitamin D3 produziert, was die Entstehung von 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3 beschränkt, so dass das MS-Risiko steigt… Diese Theorie könnte eine Erklärung für die auffällige geographische Verteilung von MS darstellen, die am Äquator so gut wie gar nicht auftritt und in beiden Hemisphären mit dem Breitengrad erheblich zunimmt… MS könnte bei genetisch prädisponierten Personen vermeidbar sein, wenn frühe Intervention betrieben wird, indem man für ausreichende Spiegel von hormonell aktivem 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3 oder seiner Analoga sorgt.“<br />
Hayes fügt noch hinzu, dass „genetisch vererbte Risikofaktoren für die Multiple Sklerose (MS) allein die demyelinisierende Krankheit des zentralen Nervensystems nicht auslösen können; dazu sind zusätzliche Risikofaktoren aus der Umwelt erforderlich.“<br />
Goldberg stellte die Hypothese auf, dass der enge Zusammenhang zwischen geringer Sonneneinstrahlung und MS an der niedrigen Vitamin D-Produktion in der Bevölkerung liegt. Er konnte auch aufzeigen, dass in Gebieten mit wenig Sonnenlicht (z.B. Norwegen) Unterschiede bei der Prävalenz von MS durch Ernährungsaspekte erklärt werden konnten, die die Vitamin D-Produktion beeinflussen. Solche Aspekte umfassen z.B. die verzehrte Menge Fisch (mehr Vitamin D) und die verzehrte Getreidemenge (verringerter Vitamin D-Spiegel aufgrund der Wirkung von Phytaten). Als Erklärung für den Zusammenhang zwischen Vitamin D-Spiegel und MS schlug Goldberg vor, dass genetisch prädisponierte Personen eventuell während der Myelinbildung mehr als die normale Menge Vitamin D benötigen, so dass eine unzureichende Vitamin D-Zufuhr in der Kindheit die Bildung fehlerhaften Myelins zur Folge hat, das später im Leben leichter zugrunde geht. Die medizinische Forschung ignorierte Goldbergs Ideen völlig.<br />
Zumindest zu der Zeit ihrer Veröffentlichung. Letztlich zeigte sich jedoch, dass das Hormon Vitamin D eine tierische Form von MS verhindern oder aufhalten konnte. Und nicht nur das: Eine klinische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Vitamin D, zusammen mit Kalzium und Magnesium, die Rezidivrate bei Patienten mit Multipler Sklerose senken konnte. Frederick R. Klenner, M.D. konnte bereits vor mehr als 30 Jahren von Erfolgen bei der Anwendung einer Vitamin- und Mineralstofftherapie bei Multipler Sklerose berichten.</p>

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		<title>Prohormon Vitamin D &#8211; das verkannte Genie</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 05:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem? Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem?</strong></p>
<p>Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines <strong>Prohormons</strong> und wird über eine Zwischenstufe zu dem <strong>Hormon Calcitriol</strong> umgewandelt.<span id="more-818"></span></p>
<p><strong>Vitamin D dirigiert Gene zur Überwachung des Zellwachstums</strong></p>
<p><strong></strong>Erste Hinweise dazu tauchten bereits 1941 auf, als man eine scheinbar seltsame Korrelation entdeckte: Im Norden Amerikas hatten die Menschen eine höhere Krebsrate als die im Süden lebenden. Obwohl letztere viel häufiger harmlosere Formen von Hautkrebs entwickelten, schienen sie <strong>weitgehend immun zu sein gegenüber Brust-, Darm- und Prostatakrebs. </strong>Diese Beobachtung wurde aber nicht weiter verfolgt. Erst in den 80er Jahren griff man das Thema erneut auf und konnte die Korrelation nicht nur bestätigen, sondern noch auf Ovarial- und Ösophaguskrebs sowie Non-Hodgkin-Lymphome ausdehnen. Die Frage nach dem Schutzfaktor führte bald zu Vitamin D3 und dessen Fähigkeiten. Die Entdeckung war revolutionär: Nahezu jede Körperzelle hat Rezeptoren für Vitamin D3, was für sie lebensnotwendig ist. <strong>Denn über Vitamin D3, das als Botenstoff eigentlich den Hormonen zuzuordnen ist, reguliert die Zelle ihr Wachstum bzw. die Zellreifung. </strong>Dies geschieht über die Beeinflussung der Expression von Genen, welche die Zellvermehrung, die Differenzierung <strong>und auch das Selbstmordprogramm, also die Apoptose steuern.</strong> Hierüber hält Vitamin D3 vermutlich die Zell-Entartung in Schach.</p>
<p><strong>Vitamin D und Calcium </strong>-<strong> in der Krebsprävention?</strong></p>
<p>In einer vor kurzem veröffentlichten placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie wurde an fast 1.200 postmenopausalen Frauen nachgewiesen: 1.400 mg Calcium plus 1.000 I.E. Vitamin D3 (0,025 mg) über vier Jahre eingenommen, reduzierten das Risiko für Krebs signifikant. Die Schlussfolgerung war eindeutig: &#8220;Durch Verbesserung des Calcium -und Vitamin D-Status kann das allgemeine Krebsrisiko bedeutend gesenkt werden.&#8221;</p>
<p><strong>Risikofaktor Vitamin D-Mangel &#8211; Von Bluthochdruck bis MS</strong></p>
<p>Eine der weltweit führenden medizinischen Forschungsstätten, die Boston University School of Medicine, widmet sich seit vielen Jahren intensiv dem Thema Vitamin D-Mangel und den damit verbundenen, gesundheitlichen Risiken. Dort beschreibt man, wie Vitamin D über drei Hauptwirkungen in immunassoziierte Erkrankungen eingreift:<br />
<strong> 1. Regulierung des Immunsystems<br />
2. Kontrolle der Proliferation von Krebszellen<br />
3. Regulierung des Blutdruckhormons Renin</strong><br />
Über diesen Zusammenhang führen zu niedrige Blutspiegel an Vitamin D zu einem Anstieg des Risikos für Bluthochdruck, allgemein Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatoide Arthritis, Diabetes mellitus Typ 1, multiple Sklerose und bestimmte Krebserkrankungen.</p>
<p>Über die vierte, allseits bekannte Wirkung steuert Vitamin D die Einlagerung von Calcium in die formgebende, aus Kollagenfasern aufgebaute elastische Knochenmatrix. Eine Unterversorgung an Vitamin D vor allem im Wachstumsalter kann scheinbar unerklärliche &#8220;Wachstumsschmerzen&#8221; nach sich ziehen.</p>
<p><strong>Auch Deutsche leiden unter Vitamin D-Mangel</strong></p>
<p>Nachdem für europäische Länder wie Belgien, Holland, Irland, England und Finnland ein eklatanter Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung nachgewiesen wurde, musste das Robert-Koch-Institut dies kürzlich auch für Deutschland bestätigen. In seiner Veröffentlichung vom Mai 2007 warnte es: &#8220;Vitamin D-Mangel ist ein öffentliches Gesundheitsthema in Deutschland!&#8221;</p>
<p><strong>Täglich mindestens 1.000 I.E. Vitamin D</strong></p>
<p>Diese Mindestmenge fordern inzwischen Wissenschaftler weltweit. Selbst in Ländern wie Ägypten liegt ein deutlicher Mangel durch die religiös bedingten Kleidungsvorschriften vor. Die aktuellen Empfehlungen von 200 I.E. (0,005 mg) reichen bei weitem nicht aus, die für den Erhalt der Gesundheit nötige Menge zu liefern. Dass hier wissenschaftliche Erkenntnis und praktische Umsetzung auseinanderklaffen, zeigt die Tatsache, <strong>dass in Nahrungsergänzungsmitteln nicht mehr als 200 I.E. (0,005 mg) </strong>üblich sind. <strong>Gesundheitsrelevante Dosierungen von 1.000 I.E. (0,025 mg) Vitamin D pro Tablette</strong> gibt es nur in wenigen Präparaten, die als zugelassene Arzneimittel nur in Apotheken erhältlich sind (z.B. <strong>Vitamin D3-Hevert</strong>). Hilfe bietet hier eben auch das Internet.</p>
<p><strong>Ich halte eine Menge von 2.000 I.E., also 0,05 mg, für unabdingbar zur Gesundheitserhaltung!</strong></p>

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		<title>Warum und was ist Kalium?</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/ernaehrung/warum-und-was-ist-kalium.html</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomolekulare Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Ionen]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenkonzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Kalium]]></category>
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		<category><![CDATA[Natrium]]></category>
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		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>
		<category><![CDATA[Übersäuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Zellinneres]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Kalium? Kalium, wie Natrium und Lithium ein Element aus der Gruppe der Alkalimetalle, begegnet uns als ein positiv geladenes Ion (Kation), das für die Funktionsfähigkeit aller Zellen und vor allem von Nerven und Muskeln wichtig ist. Kalium kommt im Zellinneren in sehr hoher Konzentration vor (155 mmol/l), außerhalb der Zellen jedoch nur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist Kalium? </strong></p>
<p>Kalium, wie Natrium und Lithium ein Element aus der Gruppe der Alkalimetalle, begegnet uns als ein positiv geladenes Ion (Kation), das für die Funktionsfähigkeit aller Zellen und vor allem von Nerven und Muskeln wichtig ist.<span id="more-786"></span></p>
<p>Kalium kommt im Zellinneren in sehr hoher Konzentration vor (155 mmol/l), außerhalb der Zellen jedoch nur in sehr niedriger (4 mmol/l) Menge. Wie bei Natrium wird das Konzentrationsgefälle an der Zellwand aktiv mit Hilfe der Natrium-Kalium-Pumpe aufrechterhalten. Daraus entsteht eine elektrische Spannung, welche die Informationsübermittlung zwischen den Zellen ermöglicht.</p>
<p>Kalium ist für den Flüssigkeitsgehalt (Regelung des osmotischen Druckes) in der Zelle verantwortlich. Es spielt eine Rolle beim Eiweißaufbau und der Kohlenhydratverwertung. Kalium steuert die Reizleitung der Nerven und in Verbindung mit Kalzium die Kontraktion der Skelett-, Herz- und Gefäßmuskeln.</p>
<p>Anders als bei Natrium ist der Kaliumbestand des Körpers frei austauschbar. Bei Kaliumverlusten (z.B. bei Durchfall) wird der Kaliumgehalt des Blutserums schnell mit Hilfe der Speicher im Zellinneren ausgeglichen. <strong>Eine Gefahr ist, als ein Kaliummangel in den Zellen auf Grund des über lange Zeit normalen Serumkaliumspiegels nicht erkennbar ist.</strong> Der Kaliumspiegel ist eng mit dem Säure-Basen-Haushalt verbunden, da dieser die Kaliumverteilung zwischen Zellinnen- und Zellaußenraum beeinflusst.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Woraus werden Kaliumwerte bestimmt?</strong></p>
<p>Kalium bestimmt man im Blutserum und im Urin. Unnatürlich hohe Kaliumwerte findet man bei der Blutuntersuchung, wenn der Arm zu lange gestaut wird. Außerdem muss innerhalb einer Stunde der Blutkuchen vom Serum getrennt werden. Ursächlich für diese potenziellen Messfehlerquellen ist die Tatsache, dass Kalium in den Erythrozyten ca. 25-mal höher konzentriert ist als im Serum und ein Zerfall der Erythrozyten (Hämolyse) zu den unnatürlich hohen Werten in der Probe führt.<br />
<strong> Referenz-/Normalwerte im Blut<br />
SI-Einheit</strong><br />
Erwachsene<br />
3,6-4,8 mmol/l</p>
<p><strong>Wann sind Kaliumwerte zu niedrig?</strong></p>
<p><strong>Bei Verlusten über die Nieren durch:</strong><br />
Diuretika (Medikamente, die die Urinmenge erhöhen),<br />
Kortikoide,<br />
Hyperaldosteronismus,<br />
Cushing-Syndrom;<br />
<strong> Bei Verlusten über den Magen-Darm-Trakt bei:</strong><br />
Durchfall,<br />
Erbrechen,<br />
Fisteln,<br />
Abführmittel;<br />
<strong> Bei Verteilungsstörungen:</strong><br />
Alkalose;<br />
Perniziöse Anämie;<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Wann sind Kaliumwerte zu hoch?</strong></p>
<p><strong>Bei Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) bzw. Nebenniereninsuffizienz:</strong><br />
Hypoaldosteronismus;<br />
Mineralkortikoidmangel;<br />
<strong> Bei Einnahme spezieller Medikamente:</strong><br />
Kaliumsparende Diuretika,<br />
ACE- Hemmern (blutdrucksenkendes Medikament),<br />
Succinylcholin,<br />
Heparin,<br />
Digitoxin,<br />
Zytostatika usw.<br />
<strong> Bei Verteilungsstörungen:</strong><br />
Massiver Zellzerfall (Hämolyse) nach Verletzungen, Verbrennungen oder Operation);<br />
Azidose</p>
<p><strong>Ausgewogene Vollwertkost gegen Mangel</strong></p>
<p>Bei einem Mangel an Kalium wird die Entspannung der Muskeln gestört. Magnesium und Kalium wirken als Gegenspieler zum Mineral Kalzium. Während Kalzium dafür sorgt, dass sich die Muskeln spannen – sich z.B. das Herz zusammenzieht, bewirken Magnesium und Kalium die Entspannung der Muskeln. Herz und Blutgefäße weiten sich. Fehlen die wichtigen Mineralien sind Herzschmerzen bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe die Folge.</p>
<p>Da der Körper mit jedem Tropfen Schweiß und auch bei jedem Gang zur Toilette Kalium und Magnesium ausscheidet, muss der Verlust mit der täglichen Nahrung wieder ausgeglichen werden. Eine ausgewogene Vollwertkost mit hohem Getreide- und Gemüseanteil ist ein Weg, genügend Magnesium und Kalium aufzunehmen.</p>
<p>Vor allem Vollkornbrot ist sehr reich an diesen Herzmineralien. Bei Obst ist der Anteil allerdings sehr unterschiedlich. Äpfel und Birnen enthalten sehr wenig Magnesium. Günstiger sind Bananen, Ananas, Kiwi oder auch Erdnüsse. Magnesium ist besonders reichhaltig in grünem Gemüse vorhanden. So ist es Bestandteil des grünen Blattfarbstoffes Chlorophyll.</p>
<p>Um sicherzugehen, dass genügend Kalium aufgenommen wird, empfehle ich die Einnahme von Trikaliumcitrat (2-3 g täglich) bei gleichzeitiger Überwachung des Urin-pH. Dies ist auch eine sichere Vorbeugung gegenüber schleichender Übersäuerung und den daraus resultierenden Erkrankungen wie den unterschiedlichen Nierensteinen und Osteoporose.</p>

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		<title>DMSO</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 06:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orthomolekulare Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Carrier]]></category>
		<category><![CDATA[Dimethylsulfoxid]]></category>
		<category><![CDATA[DMSO]]></category>
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		<category><![CDATA[MSM]]></category>
		<category><![CDATA[Penetrationsverstärker]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Natur treten drei wichtige schwefelorganische Verbindungen auf &#8211; MSM (Dimethylsulfon, Methylsulfonylmethan), Dimethylsulfid und Dimethylsulfoxid. Sie entstehen bei diversen biologischen Prozessen und sind dabei teilweise miteinander verbunden. Der typische Geruch des Meerwassers geht auf diese Stoffe zurück. Dimethylsulfoxid hat antiphlogistische Eigenschaften (Antiphlogistika sind Mittel, welche Entzündungen entgegenwirken). Gleichzeitig wirkt es bei äußerlicher Verabreichung analgetisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Natur treten drei wichtige schwefelorganische Verbindungen auf &#8211; MSM (Dimethylsulfon, Methylsulfonylmethan), Dimethylsulfid und <strong>Dimethylsulfoxid</strong>.</p>
<p>Sie entstehen bei diversen biologischen Prozessen und sind dabei teilweise miteinander verbunden. Der typische Geruch des Meerwassers geht auf diese Stoffe zurück.</p>
<p><strong>Dimethylsulfoxid</strong> hat antiphlogistische Eigenschaften (Antiphlogistika sind Mittel, welche Entzündungen entgegenwirken). <span id="more-597"></span>Gleichzeitig wirkt es bei äußerlicher Verabreichung analgetisch (schmerzlindernd) und ist in entsprechenden apothekenpflichtigen Handelspräparaten zur äußerlichen Anwendung bei rheumatischen Beschwerden und Sportverletzungen enthalten (Rheumabene, Dolobene Gel, eingetr. Warenzeichen). In der Literatur beschrieben werden auch lokalanaesthetische, vasodilatatorische (gefäßerweiternde) und schwach ausgeprägte bakterio- bzw. fungistatische Wirksamkeit. In manchen Zubereitungen dient DMSO zusammen mit einem anderen Wirkstoff als sogenannter Penetrationsverstärker oder Sorptionsvermittler, das heißt es unterstützt das Eindringvermögen der eigentlichen Wirksubstanz in die Haut.</p>
<p>Allerdings tritt dieser &#8220;Carrier&#8221;-Effekt auch unerwünscht auf, wenn z.B. Lösungen von toxischen Substanzen (Giftstoffen) in Dimethylsulfoxid auf die ungeschützte Haut kommen. Die Giftstoffe können dann leichter durch die Haut resorbiert werden.</p>
<p>Im Körper wird Dimethylsulfoxid teilweise zu Dimethylsulfid (ein Thioäther) reduziert, was zu unangenehmem Geruch führen kann.</p>

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		<title>Überträgersubstanzen, Cholin und DMAE</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/orthomolekulare-medizin/ubertragersbstanzen-wie-neurotransmitter.html</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altern]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomolekulare Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
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		<category><![CDATA[DMAE]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Transmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuronen]]></category>
		<category><![CDATA[Überträgersubstanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Fakten zu unseren Überträgersubstanzen Die optimale Übertragung von Impulsen zwischen Nervenzellen (Neurotransmission) ist für die Gesundheit von grundlegender Bedeutung und damit zugleich für die gesamte Funktion unserer Persönlichkeit von höchster Wichtigkeit. Heute sind bereits über 60 verschiedene Substanzen bekannt, die für die Aufgaben der Informationsübertragung zwischen einzelnen Neuronen, Gruppen von Neuronen oder anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong> Ein paar Fakten zu unseren Überträgersubstanzen</strong></p>
<p>Die optimale Übertragung von Impulsen zwischen Nervenzellen (Neurotransmission) ist für die Gesundheit von grundlegender Bedeutung und damit zugleich für die gesamte Funktion unserer Persönlichkeit von höchster Wichtigkeit. Heute sind bereits über 60 verschiedene Substanzen bekannt, die für die Aufgaben der Informationsübertragung zwischen einzelnen Neuronen, Gruppen von Neuronen oder anderen Bereichen zur Verfügung stehen, allerdings oft nicht in ausreichender Menge am richtigen Ort.<span id="more-563"></span></p>
<p>Eine der wichtigsten Neurotransmittersubstanzen ist wohl das Acetylcholin (ACh). So ist z. B. eines der wesentlichsten Merkmale bei Alzheimererkrankungen (neben Krebs- und Herzkrankheiten bei zunehmendem Alter eines der größten Krankheitsprobleme) ein deutlich reduziertes ACh-Niveau in bestimmten Hirnbereichen. Die Alzheimerkrankheit ist eine der zwei wichtigsten Formen von Demenz, definiert als zunehmender Gedächtnisverlust, einhergehend mit fortschreitender Beeinträchtigung weiterer mentaler Bereiche im Hinblick auf Verhalten und Funktion. Das langsame unwiderbringliche Dahinschwinden einer einst vielfältigen Persönlichkeit ist eine furchtbare Erfahrung.<br />
Hier gibt es in Richtung der Bemühungen zu verbesserten und erhöhten Neurotransmissionen bei Alzheimeranwärtern- und -patienten drei Ansätze:</p>
<p><strong>1. Stimulation der Acetylcholinproduktion.</strong><br />
Dies ist der direkteste, obwohl nicht unbedingt der gangbarste Weg, um ein erhöhtes ACh-Niveau zu erreichen. So kann das Gehirn nur bei ausreichender Zufuhr der chemischen Vorstufen des ACh &#8211; Substanzen deren Reaktionen mit anderen Molekülen des Körpers zu einer verstärkten ACh-Synthese führen &#8211; in erhöhtem Maße über ACh verfügen.</p>
<p><strong>2. Schutz für und Erhaltung von vorhandenem ACh.</strong><br />
Dies ist die in der medizinischen Praxis am häufigsten angewandte Methode, da sie sich am wirkungsvollsten gezeigt hat. Sämtliche ACh Moleküle sind fortwährend einem natürlichen Regulationsmechanismus unterworfen, indem sie durch das Enzym Acetylcholinesterase (AChE) angegriffen und zerstört (neutralisiert oder abgebaut) werden. Substanzen deren Wirkweise die Aktivität der AChE unterbinden (blockieren) werden als sogenannte Acetylcholinesterase-Hemmer bezeichnet. Sie sind u. a. die primären Substanzen in der Behandlung der Alzheimerkrankheit.</p>
<p><strong>3. Sensibilisierung nikotinischer Rezeptoren.</strong><br />
Die Hirnzellen (Neuronen) sind mit verschiedenen Rezeptorformen für die zwischen den Synapsen überspringenden ACh Moleküle ausgestattet. Am wichtigsten sind hier die sogenannten nikotinischen Rezeptoren. Eine Sensibilisierung dieser Rezeptoren erhöht die Aufnahmefähigkeit für ACh was zu einer effektiveren Neurotransmission führt.</p>
<p>Das sich Wert und Aufgaben z. B. von ACh jedoch nicht nur auf das Gehirn beschränken, sondern für die Mehrzahl aller Körperzellen von größter Wichtigkeit ist, auch dies soll im Verlaufe dieser kleinen Abhandlung deutlich werden.</p>
<p>Es gibt eine ganze Reihe natürlicher Substanzen, die schließlich nach einer Reihe von Stoffwechselprozessen das ACh für die Neuro- und übrigen Transmissionen liefern. So sind hauptsächlich Cholin, aber auch DMAE die wohl wichtigsten Vorstufen für die Acetylcholinsynthese, vorausgesetzt sie können in ausreichender Menge aus der zugeführten Nahrung gewonnen werden (was oft &#8211; besonders bei einer sich mit zunehmendem Alter entwickelnden Demenz und weiteren Altersmangelerscheinungen &#8211; nicht der Fall ist) so dass hier eine ergänzende Zufuhr mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.<br />
Cholin selbst ist unter anderm in den Sojabohnen enthalten. Ein aus Sojabohnen gewonnener Lecithin Extrakt ist reich an Phosphatidylcholin. Cholin wirkt in Hinsicht auf eine optimale Acetylcholingewinnung am besten in Begleitung von Vitamin B5 (Pantothensäure) als Cofaktor.<br />
Cholin spielt neben Methionin im Organismus eine wichtige Rolle als Methyldonator. Es fördert die Bildung der Phosphatide in der Leber als die Transportform der Fette aus der Leber in die Organe. Außerdem hilft es Gifte und Rückstände von Medikamenten aus dem Organismus zu entfernen, aber auch, den Cholesterinspiegel zu regulieren und die Wände der Arterien geschmeidig und frei von Ablagerungen zu halten. Diese Substanz gehört zu den wenigen Stoffen, die direkt in die Gehirnzellen gelangen, wo Cholin zur Erhaltung eines guten Gedächtnisses beiträgt. Cholin wird deshalb auch zur Vorbeugung gegen Gedächtnisschwund im Alter (1000 -5000 mg) und zur Behandlung der Alzheimerkrankheit angewendet. Bei seinem Fehlen kommt es zu Leberverfettung. Der Bedarf des Menschen wird auf 1 &#8211; 3 g je Tag geschätzt. Von vielen wird es als Vitamin betrachtet, da es nicht unter allen Bedingungen ausreichend synthetisiert werden kann. Die Zufuhr von Cholin und Inositol steigern außerdem die Wirkung von Vitamin E. Es ist günstig, Cholin zusammen mit Inositol, Vitamin B5, Vitamin C und Calcium zu nehmen.</p>
<p><strong>DMAE als Vorstufe für ACh</strong></p>
<p><strong>DMAE</strong> (DiMethylAminoEthanol) als eine Vorstufe für ACh ist dem Cholin in seiner molekularen Struktur ähnlich und stimuliert dessen Produktion. Dabei überwindet DMAE die Blut-Hirn-Schranke schneller als Cholin und verhindert gleichzeitig den Aufbau von Lipofuscin (&#8220;Gehirnzellmüll&#8221;). Die Substanz ist wissenschaftlich gut belegt und in diversen Medikamenten verarbeitet.<br />
<strong> DMAE</strong> fördert Gedächtnis- und Lernleistungen, kann die allgemeine Stimmung heben, vermittelt ein mildes stimulierendes Gefühl, vermag die Intelligenz zu steigern &#8211; und verlängert wahrscheinlich die Lebensspanne. Es kann übrigens <strong>bei hyperaktiven Kindern oder solchen mit Konzentrationsstörungen</strong> sehr hilfreich sein. Die Medikamente auf DMAE-Basis werden oft bei Depressionen, chronischer Müdigkeit und Antriebsarmut eingesetzt. Positive Ergebnisse wurden auch bei seniler Dementia, Phobien, Schizophrenien u.a. erzielt.<br />
Obwohl DMAE auch im Dauergebrauch als sehr sicher gilt, wurden in seltenen Fällen (dosisabhängige) Nebenwirkungen beobachtet. So wurde ab 250 mg täglich ein Gewichtsverlust festgestellt (was manche sicherlich als angenehm einstufen). Manchmal sollen auch verkrampfte Nacken oder Schultern, leichte Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit aufgetreten sein. In derartigen Fällen empfiehlt man, das Mittel kurz (1-2 Tage) abzusetzen und mit etwas geringerer Dosis wieder anzufangen.<br />
Überhaupt wird empfohlen sich behutsam an die volle DMAE-Dosierung heranzutasten. Die beste Dosierung ist übrigens genauso unbekannt wie die exakte Wirkungsweise. Dosierungen unter 100 mg gelten als wirkungslos, ab 200 bis 400 mg setzt der Effekt ein. Älteren Menschen konnten problemlos 1.800 mg täglich verabreicht werden. Zusammenfassend rät man, mit einer niedrigen Dosierung anzufangen und allmählich (über mehrere Wochen) zu steigern. Bei selten auftretender Schlaflosigkeit sollte man DMAE nur morgens nehmen. Die Kombination mit Ginkgo biloba gilt als (synergetisch) sinnvoll.</p>
<p>Ein effektiver Acetylcholinesterase-Hemmer mit langer Nutzungsgeschichte (jedoch vorwiegend in China) ist Hyperzin A, eine aus der in China heimischen Pflanze hyperzia serrata gewonnenen Substanz. Sie hat sich im Hinblick auf eine Verbesserung der Wahrnehmungs- und Gedächtnisfunktion, einschließlich Dementia als wirksam erwiesen.</p>
<p>Eine weitere Substanz ist Galantamin, das allen pharmazeutischen Produkten zur Erhöhung der ACh Neurotransmissionen im Hinblick auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen wenigstens gleichwertig sein soll. Die Verwendung von Galantamin hat in der europäischen Medizin eine lange Geschichte. Galantamin wird aus Schneeglöckchen, daffodils, spider lilies und einigen anderen Pflanzen gewonnen, jedoch bedarf es großer Mengen dieser Pflanzen um ein wenig Galantamin gewinnen zu können, so dass diese Substanz kaum kostengünstig herzustellen ist.</p>
<p>Auch die Droge Ginkgo biloba zeigt günstige und vorteilhafte Auswirkungen bei Dementia vom Alzheimer Typ wie auch anderer Formen von Dementia, möglicherweise durch eine Reihe verschiedener Wirkungsmechnismen. 2-4 Sie kann eine Verbesserung kognitiver Funktionen durch Intensivierung von Neurotransmissionen sowie Verbesserung der Hirndurchblutung durch Verhinderung der Bildung von arteriellen Ablagerungen (Plaque und Blutverklumpung) bewirken. Beide Wirkungsmechanismen können auf die antioxidativen Eigenschaften der im Ginkgoextrakt enthaltenen Bioflavonoide zurückgeführt werden. Dies ist bedeutsam und sehr wichtig, da man annimmt, dass die mit einer Alzheimerkrankung einhergehenden Begleitumstände (sowie weitere Alterungsaspekte) zu einem großen Teil oxidativen Schädigungen durch freie Radikale zuzuschreiben sind.</p>
<p>Wie oben bereits angedeutet ist Acetylcholin jedoch weit mehr als &#8220;nur&#8221; ein Neurotransmitter. Seine Aufgaben und Funktionen sind bei weitem nicht nur auf das Gehirn beschränkt. Acetylcholin wird in der Mehrzahl aller menschlichen Zellen synthetisiert und ist im ganzen Körper anzutreffen, wo es besonders als Überträgersubstanz zur Muskelkontraktion dient und in verschiedenen inneren Organen vergleichbare Aufgaben zu erfüllen hat.</p>
<p>Des weiteren spielt das ACh auch noch eine Rolle bei verschiedenen fundamental wichtigen Zellfunktionen, einschließlich der zellulären Homöostase, einem Mechanismus der der Zelle die Aufrechterhaltung eines physiologischen Gleichgewichtes ermöglicht. Homöostase ist eines der Schlüsselkonzepte in der Biologie. ACh spielt in so unterschiedlichen Prozessen wie Mitose, Zelldifferenzierung, der Zellstruktur, dem Kontakt der Zellen untereinander, Sekretionsprozessen, Aufnahmevorgängen von Zellnährstoffen wie Cholin und Aminosäuren, Membranentwicklung (speziell cholinhaltiger Phospholipide) sowie Stoffwechselprozessen eine wichtige Rolle.</p>
<p>Weitere wichtige Neurotransmittersubstanzen sind Dopamin, Serotonin, Nor-Adrenalin, &#8230;.</p>
<p>Die Vorstufe für Serotonin ist die Aminosäure Tryptophan (über die Zwischenstufe 5-Hydroxytryptophan, 5HTP).</p>
<p>Ist schließlich durch ausgewogene Vollwerternährung und ausreichende Nahrungsergänzungen für mehr oder weniger optimale Neurotransmissionen gesorgt, dann folgt der nächste Schritt, um möglichst jeder Form von Dementia auch wirklich so weit wie möglich mit Erfolg vorbeugen und begegnen zu können, denn mit Informationsübertragung allein ist es noch lange nicht getan. Um das Mehr an wesentlichen Informationen in den einzelnen Hirnzellen (Neuronen) jetzt wirklich effektiv be- und verarbeiten zu können, bedarf es weiterer Substanzen und physiologischer Voraussetzungen. Ungehinderte optimale Durchblutung allen Hirngewebes (hier kann der Kopfstand sehr gut helfen) sowie optimale Verfügbarkeit der für alle Zellaktivität so wichtigen Glukose zusammen mit dem nötigen Sauerstoff sind unabdingbar.</p>
<p>Nachtrag: <strong>DMAE verlängert Lebensdauer von Körperzellen</strong></p>
<p>Eine aktuelle Untersuchung der Universität Stuttgart ergab, dass man die Lebensdauer von menschlichen Körperzellen mit dem Wirkstoff Dimethylaminoethanol (DMAE)um 50 Prozent verlängern kann. DMAE kommt natürlicherweise im Körper vor. Die Produktion nimmt aber mit dem Alter ab. Ein genügend hoher DMAE-Spiegel im Körper sorgt für die Elastizität und Widerstandskraft der Zellhüllen. Büßt diese Zellhaut ihre Funktion ein, leiden die Zellen. Und das betrifft sowohl die verschiedenen Körpergewebe wie auch das Gedächtnis. An speziellen Hautzellen, den so genannten Fibroblasten, konnten Forscher den natürlichen Alterungsprozess praktisch aufhalten. Denn normalerweise teilen sich die Zellen mit den Jahren immer weniger, die automatische Erneuerung der Haut bleibt aus. Mit DMAE teilen sich Zellen länger, und das wiederum bedeutet eine längere Lebensdauer. Andere erfolgreiche Studien beispielsweise zur Gedächtnisleistung wurden mit apothekenüblichen Kombinationen aus DMAE und Vitaminen durchgeführt.</p>

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		<title>MSM</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/naturheilpraxis/msm.html</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 04:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomolekulare Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Arthritis]]></category>
		<category><![CDATA[MSM]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwefel]]></category>

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		<description><![CDATA[MSM – Methyl Sulfonyl Methan MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan und steht für eine Quelle organischen Schwefels.  MSM kommt in frischen Nahrungsmitteln vor, geht aber schon bei leichter Bearbeitung dieser Nahrungsmittel verloren. Es kommt vor Allem in frischen, rohen Nahrungsmitteln vor, wie zum Beispiel Obst, Gemüsen, Fleisch, Milch und Meeresfrüchten. Die meisten Menschen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MSM – Methyl Sulfonyl Methan </strong></p>
<p>MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan und steht für eine Quelle organischen Schwefels.  MSM kommt in frischen Nahrungsmitteln vor, geht aber schon bei leichter Bearbeitung dieser Nahrungsmittel verloren.<span id="more-560"></span> Es kommt vor Allem in frischen, rohen Nahrungsmitteln vor, wie zum Beispiel Obst, Gemüsen, Fleisch, Milch und Meeresfrüchten.</p>
<p>Die meisten Menschen haben auch deshalb einen Schwefelmangel, weil sie selten oder nie rohen Fisch oder rohes Fleisch und nur gekochtes Gemüse zu sich nehmen.  MSM geht verloren, wenn diese Nahrungsmittel erhitzt werden oder austrocknen.</p>
<p>Fakten:</p>
<p>- Schwefel ist ein wichtiger Baustein von Enzymen und Immunglobulinen, ist wichtig für die Bildung und den Nährstoffhaushalt von Bindegeweben, Haaren und Nägeln.</p>
<p>- Schwefel ist Bestandteil einiger lebenswichtiger Aminosäuren. Er bildet die flexible Verbindung zwischen den Proteinen in unseren Geweben (Cystein-Cystin-Redoxsystem).</p>
<p>- MSM ist entzündungshemmend und ermöglicht dem Körper, zerstörte Zellen und Gewebsstrukturen wiederherzustellen.</p>
<p>- Dadurch wirkt MSM auch schmerzlindernd bei entzündlichen Prozessen in Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln, bei Bandscheibenproblemen und zahlreichen anderen Prozessen im Muskel- und Bewegungsapparat.</p>
<p>- Bei Sportlern hilft MSM gegen Steifheit und Schmerzen bei überbeanspruchten Bändern, Muskeln und Gelenken.</p>
<p>- MSM gilt auch als ein wichtiges Antiallergikum. Es besetzt die Rezeptoren in den Schleimhäuten, so dass Allergene nicht mehr andocken können.</p>
<p>- Darüber hinaus hilft MSM bei zahlreichen Problemen im Magen-Darm-Trakt und Übersäuerung (MSM balanciert den pH-Wert ohne Nebenwirkungen aus) wie wohl auch gegen eine Vielzahl von Parasiten.</p>
<p>- MSM ist sehr gut bioverfügbar und stellt einen essentiellen (lebensnotwendigen) Nahrungsbestandteil dar.</p>
<p>Der menschliche Körper produziert jeden Tag neue Zellen. Stirbt eine Zelle ab, so wird sie durch eine neue ersetzt. Ohne die erforderliche Menge MSM nimmt die Flexibilität der Gewebe ab und es können Probleme mit den Lungen und anderen Organen auftreten. Die schwefelaltigen Proteine, die im ganzen Körper angetroffen werden, befinden sich vor allem in der Oberhaut in den Haarfollikeln, in den Epithelien der Bronchien, in der Darmschleimhaut und in den Fingernägeln.</p>
<p>MSM unterstützt die Leber bei der Produktion von Cholin, überwacht den Säuregrad des Magens und verringert das Risiko auf Magengeschwüre, bildet eine Schicht im Magen-Darm-Trakt, so dass Parasiten sich hier nicht einnisten können, verringert allergische Reaktionen gegen Medikamente, stimuliert die Insulinproduktion, ist lebenswichtig beim Kohlenhydratstoffwechsel und fördert die Heilung von Wunden.</p>
<p>MSM lindert eindrucksvoll Schmerzen bei Arthritis und Entzündungen.</p>
<p>MSM kann als wichtige Nahrungsergänzung eingenommen werden. Denn MSM ist für die Synthese von Kollagen unerlässlich.</p>
<p>MSM ist eine Quelle für den organischen Schwefel, der für die Biosynthese der essentiellen Aminosäuren Methionin und Cystein durch diese Substanz gut verfügbar ist.</p>
<p>Im Gegensatz zu DMSO (Dimethylsulfoxid, ebenfalls eine hochinteressante Substanz!) kann MSM in einen speziellen Nahrungsplan aufgenommen werden.</p>
<p>Empfohlen werden tägliche Dosen von zwischen 250 bis 4000 mg in Kombination mit Glucosamin, Vitamin C, Proanthozyanidin und Enzymen wie Bromelain.</p>
<p>MSM ist weniger toxisch als gewöhnliches Tafelsalz und auch bei sehr hoher Dosierung entstehen keine Nebenwirkungen. Der menschliche Körper scheidet zu hohe Dosierungen innerhalb von 12 Stunden aus.</p>

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