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	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Krebs</title>
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	<description>In Zusammenarbeit mit dem Verein Metis e.V.</description>
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		<title>Warum pflanzliche Östrogene?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum sind pflanzliche Östrogene empfehlenswert? In der Naturmedizin wird der Verzehr von Flavonoiden bzw. Soja-Präparaten in den Wechseljahren empfohlen, allgemein gegen Altersbeschwerden, und auch zur Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs. Phytoöstrogene ähneln in ihrer chemischen Struktur den im Körper gebildeten steroidalen Östrogenen. Es wird unterschieden zwischen Isoflavonoiden und Lignanen. Beide Gruppen gehören jedoch zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum sind pflanzliche Östrogene empfehlenswert?</strong></p>
<p>In der Naturmedizin wird der Verzehr von Flavonoiden bzw. Soja-Präparaten in den Wechseljahren empfohlen, allgemein gegen Altersbeschwerden, und auch zur Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs.<span id="more-912"></span></p>
<p>Phytoöstrogene ähneln in ihrer chemischen Struktur den im Körper gebildeten steroidalen Östrogenen. Es wird unterschieden zwischen Isoflavonoiden und Lignanen. Beide Gruppen gehören jedoch zu den Polyphenolen, sind also chemisch verwandt.<br />
Isoflavonoide (z.B. Genistein, Daidzein) finden sich nur in Hülsenfrüchten der Tropen, wie Sojabohnen (128 mg/100 g) und daraus hergestellten Produkten wie Tofu (24 mg/100 g). Die Resorption (Aufnahme) erfolgt nach teilweiser bakterieller Umwandlung im Darm. Die Resorptionsquote liegt bei 15 bis 40 Prozent.<br />
Lignane (z.B. Secoisolariciresinol) bilden die Ausgangssubstanz für die Synthese des Pflanzenzellwandbestandteils Lignin, eines Nicht-Kohlenhydrat-Ballaststoffs (s.o.). Besonders lignanreich sind Leinsamen (370 mg/100 g) und Kürbiskerne (21 mg/100 g). Aber auch Getreidemehle, besonders mit niedrigem Ausmahlungsgrad, und Salat tragen zur Lignanzufuhr bei. Resorbiert werden die Lignane nach struktureller Modifizierung durch die Darmflora.</p>
<p><strong>Phytoöstrogene wirken als schwache Östrogene.</strong></p>
<p>Sie entfalten nur 0,1 Prozent der Wirkung endogener Östrogene, liegen nach   entsprechender Zufuhr mit der Nahrung aber in höheren Konzentrationen im Körper vor. Durch Anheften an die Geschlechtshormon-Rezeptoren hemmen sie die Bindung der stark wirksamen endogenen Östrogene und schwächen hiermit deren Wirkung ab. Außerdem erhöhen sie die Synthese des Sexual-Hormon-Bindenden-Globulins (SHBG), wodurch mehr endogenes Östrogen im Blut gebunden, d.h. Inaktiviert wird. In diesem  Zusammenhang spricht man auch von der Anti-Östrogenwirkung der Phytoöstrogene.<br />
(Wie in einem anderen Blog dargelegt, kann man die Östrogenmenge auch durch Aromatasehemmer im Körper begrenzen)<br />
Wirkungen der Phytoöstrogene:</p>
<p><strong>antikanzerogen</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong> antioxidativ.</strong></span></strong></p>
<p><strong> Zu</strong> : Epidemiologische Studien zeigen, dass Phytoöstrogene vor allem gegen hormonbezogene Krebsarten wie Brust-, Gebärmutterschleimhaut- und Prostata-Krebs wirksam sind, aber auch z.B. gegen Dickdarmkrebs. Der wesentliche Mechanismus<br />
ist die Anti-Östrogenwirkung auf der Stufe der Tumorpromotion (die Tumorpromotion ist die Förderung eines Tumors durch eine nicht selbst karzinogene Substanz, hier die der von östrogenempfindlichen Tumoren der Brustdrüse, die geblockt wird).<br />
<strong> Zu</strong> : Hinsichtlich der antioxidativen Wirkung ist das Isoflavonoid Genistein am besten untersucht. Es hemmt sowohl oxidative Schäden an der Erbsubstanz als auch die Peroxidation von Triglyceriden und LDL-Cholesterin.</p>

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		<title>Chemotherapie – die rechte Wahl?</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 14:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Krebstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Nebenwirkungen Chemotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Krebs ist eine Volkskrankheit. 30 Prozent aller Bundesbürger werden im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken und viele daran sterben. Die überaus kostenintensive chemotherapeutische Intervention bei Krebs (antitumorale Chemotherapie) hat die eigentliche Aufgabe, bevorzugt Tumorzellen abzutöten. Dabei werden Arzneimittel eingesetzt, die einerseits das Wachstum von Zellen hemmen, zytostatisch wirken, und andererseits Zellen direkt schädigen, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist eine Volkskrankheit. 30 Prozent aller Bundesbürger werden im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken und viele daran sterben.<br />
Die überaus kostenintensive chemotherapeutische Intervention bei Krebs (antitumorale Chemotherapie) hat die eigentliche Aufgabe, bevorzugt Tumorzellen abzutöten. Dabei werden Arzneimittel eingesetzt, die einerseits das Wachstum von Zellen hemmen, zytostatisch wirken, und andererseits Zellen direkt schädigen, also zytotoxisch wirken. Es soll aber auch durch vorzeitiges Eintretenlassen des natürlich vorgegebenen Absterbenszeitpunktes jeder Zelle (des sogenannten programmierten Zelltodes, der Apoptose) zur Verkleinerung oder gar vollständigen Rückbildung von Krebsgeschwülsten kommen.<span id="more-833"></span><br />
Krebsgewebe besteht häufig aus vielgestaltigen Zellen, die sich naturgemäß entweder in der Teilungsphase befinden &#8211; und dabei den Tumor vergrößern &#8211; oder in der Ruhephase. Krebszellen, also entartete Zellen &#8211; Zellen, die nicht mehr der natürlichen Regulation unterworfen sind &#8211; respektive Krebsgewebe weisen häufig, aber beileibe nicht immer ein rascheres Wachstum als nicht-entartete, normale Zellen und damit normales Gewebe auf. Auf diesen Unterschied im Zellwachstum möchte das Wirkprinzip von zytostatisch-zytotoxischer Chemotherapie bei Krebserkrankungen zielen.<br />
Die meisten Zytostatika greifen in erster Linie jene Zellen, die sich gerade teilen, an und schädigen diese sich teilenden Zellen an bestimmten molekularen Strukturen (bevorzugt im Zellkern), sodass betreffende Zellen an der Teilung gehindert werden oder absterben. Ruhende Krebszellen &#8211; und gesunde Körperzellen, die sich nicht in der Teilungsphase befinden &#8211; werden durch diese Therapie nicht oder nicht so stark geschädigt.<br />
Dies soll nun einerseits zur erhofften und viel propagierten Regeneration von gesundem Gewebe führen, kann und wird aber andererseits auch neuerliches Wachstum des Krebses bedeuten, da ruhende Krebszellen, sogenannte Krebsstammzellen, von dieser Art von Therapie nicht erreicht werden können&#8230; Diese Zellen und ihre Nachkommen zeigen dann Resistenz gegenüber dem bisherigen Zytostatikum und verlangen ein neuerliches Vorgehen mit anderen Substanzen&#8230; Wenn der Patient dies noch erlebt.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Nebenwirkungen von Chemotherapie</strong></p>
<p>Insgesamt variiert der Schweregrad von Nebenwirkungen häufig sehr individuell und hängt natürlich von der jeweiligen Art der Zytostatikatherapie (Wahl des Zytostatikums), sowie von Dosierung und Applikationsweise ab.<br />
<strong> Wie lange halten die Nebenwirkungen bei Chemotherapie an?</strong><br />
Die meisten normalen Zellen erholen sich rasch nach Absetzen der Chemotherapie, und etliche Nebenwirkungen verschwinden schrittweise, während manche über Monate oder den verbleibenden Rest des Lebens andauern können.<br />
<strong> Übelkeit und/oder Erbrechen</strong><br />
Durch Verabreichung von Zytostatika kommt es zur Freisetzung von Serotonin aus den Zellen des Magen-Darmtrakts. Diese Substanz führt zur Aktivierung von Nerven, die vom Magen-Darmtrakt ins Gehirn führen und die dort über Impulse im Brechzentrum Erbrechen auslösen. Bei manchen Chemotherapeutika beginnt die Übelkeit bereits binnen einer Stunde nach deren Verabreichung, bei anderen kann diese Problematik erst nach acht bis zwölf Stunden eintreten. Auch die Dauer schwankt zwischen wenigen Stunden bis zu ein bis zwei Tagen.<br />
<strong> Haarverlust</strong><br />
Haare gehören zu jenen Geweben des Körpers, die physiologischerweise einer raschen Nachbildung unterliegen. Der Haarverlust betrifft nicht nur das Kopfhaar, sondern die Behaarung an allen Körperstellen. Nach Absetzen der Therapie wachsen die Haare normalerweise wieder nach.<br />
<strong> Müdigkeit und Erschöpfung</strong><br />
Zytostatikatherapie schädigt auch das gesunde Knochenmark, sodass es zu einer Verringerung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) kommt. Diese Blutarmut wird als Anämie bezeichnet. Da die roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport im Körper zuständig sind, kommt es bei Anämie zu ungenügender Sauerstoffversorgung des Körpers, demzufolge zu Schwäche, Nachlassen der Muskelkraft, Schwindel und Kopfschmerzen.<br />
<strong> Infektionen</strong><br />
Zytostatika hemmen die Nachbildung von Blutzellen, insbesondere von weißen Blutzellen (Leukozyten), die für die Abwehr von Infektionen verantwortlich sind. Aus diesem Grund können an allen Stellen des Körpers, wie im Bereich von Mund, Haut, Lungen, Harntrakt, Enddarm, Genitalbereich, Infektionen entstehen.<br />
<strong> Blutungen &#8211; Probleme der Blutgerinnung</strong><br />
Zytostatika vermindern auch die Zahl der für die Bildung der Blutplättchen (Thrombozyten) verantwortlichen Blutzellen. Thrombozyten stoppen Blutungen durch Aktivierung der Blutgerinnung. Eine Verminderung der Blutplättchen kann zu Blutungen und blauen Flecken auch ohne bzw. bei nur minimaler Schädigung führen.<br />
<strong> Schleimhautentzündung im Mund- und Rachenbereich</strong><br />
Infolge ihrer zytostatisch-toxischen Wirkung auf die sich unter physiologischen Bedingungen rasch nachbildenden Schleimhäute dieses Bereichs, kommt es zu Austrocknung, Irritation und Blutung sowie zur Entstehung von Schmerzen und nicht zuletzt zu einer Infektion durch die stets im Mund- und Rachenraum vorhandenen Keime, häufig mit Pilzen.<br />
<strong> Weitere Nebenwirkungen</strong><br />
Durchfall<br />
Darmträgheit<br />
Unerwünschte Wirkungen auf Nerven und Muskulatur<br />
Unerwünschte Wirkungen auf Haut und Nägel<br />
Entzündung der Harnblase<br />
Grippeartige Beschwerden<br />
Anschwellen des Körpers bzw. von Körperteilen (Ödeme)</p>
<p>Bei vielen Krebsarten wird mehr als die Hälfte der Patienten mit Zytostatika behandelt, ohne dass diese davon profitieren. Sie werden nur den gravierenden Nebenwirkungen<br />
ausgesetzt.<br />
<strong> Hodgkin-Lymphom oder Keimzell-Tumore, wie etwa Hodentumore, aber nur diese, sind mit aggressiver Chemotherapie zu 90 bis 95 Prozent heilbar. </strong>Hier gelingt anscheinend die Ausrottung so vieler Tumorzellen, dass das eigene Immunsystem mit dem Rest fertig wird. Andere Krebsarten, wie etwa ein fortgeschrittenes Kolonkarzinom oder Bronchialkarzinome, widersetzen sich dagegen hartnäckig fast jeder Chemotherapie. Wieder andere gewähren dem Arzt ein kurzzeitiges Erfolgserlebnis, um dann als resistente Zellklumpen wieder aufzutauchen. Beim Brustkrebs, so der Schweizer Onkologe Thomas Cerny in der FAZ, verkürzt die Hochdosis-Chemotherapie nachweislich das Leben des Patienten.</p>
<p>Alternative Krebstherapien machen sich zur Aufgabe, die Unterschiede des Stoffwechsels von normalen und Krebszellen zu berücksichtigen und zu nutzen. So werden keine oder unwesentliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen, bekannt als Nebenwirkungen, erzeugt. Hier geht es nicht zuletzt um Lebensqualität.<br />
Für Krebspatienten ist es also immer wieder wahrscheinlich lebenswichtig, dass sie eine förderliche Entscheidung treffen – über die zu wählende Therapieform.<br />
Dabei hat es sich ganz klar gezeigt, dass nicht-konventionelle Krebstherapien in vielen Fällen nur dann helfen können, wenn der Körper nicht schon durch aggressive Therapien stark vorgeschädigt ist – wohlbemerkt durch Therapien, nicht durch Krebs. Die meisten Krebspatienten beginnen jedoch mit nicht-konventionellen Therapien erst dann, wenn konventionelle versagt haben, also im Sinne von: „Jetzt machen wir zunächst mal 3 Zyklen Chemotherapie und 30 Bestrahlungen und wenn der Tumor zurückkommt, können wir immer noch eine alternative Therapie machen.“<br />
Chemotherapien, und vor allem Bestrahlungen, hinterlassen Schädigungen, die nicht wieder gutzumachen sind.<br />
Zuerst einmal muss man sagen, dass es durchaus auch in der Schulmedizin keinen echten Konsens darüber gibt, wie Krebs entsteht. Da wird berichtet von Krebs durch Virusinfektionen, z.B. Burkitt-Lymphome durch den Eppstein-Barr-Virus, Leberzellkrebs durch Hepatitis-B und T-Zell-Leukämien durch einen Retrovirus namens HTLV-1. Meist wird jedoch von Krebs erzeugenden Stoffen berichtet, so genannten Noxen, in Form von Strahlen und Chemikalien. Diese Noxen sorgen dann dafür, dass bestimmte Gene, die normalerweise diese Gendefekte reparieren sollen, inaktiviert werden und sich ein bösartiger Tumor entwickeln kann. Da unsere Zellen im Laufe des Alterns immer wieder diesen Angriffen ausgesetzt sind, steigt natürlich parallel hierzu auch die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.<br />
Zusammenfassend kann man also sagen, Krebs entsteht, weil in unserem Zellkern, der DNS (Desoxyribonukleinsäure), Mutationen entstehen und daraus im Laufe der Jahre ein Tumor. Dies nennt man deshalb die Mutations-Theorie.<br />
Angenommen, die Mutationstheorie ist in diesem Sinne richtig, dann müsste man doch den Zellkern einer Krebszelle herausnehmen können, diesen in eine gesunde Zelle transferieren und diese Zelle müsste dann eine Krebszelle sein. Natürlich gilt dies auch umgekehrt. Würde man einen gesunden Zellkern in eine Krebszelle transferieren, dann müsste diese Zelle ja wieder gesund sein. Dem ist jedoch leider nicht so, wie McKinney schon 1969 und B. Mintz und Illmensee 1975 veröffentlichten. McKinney tauschte z. B. den Zellkern einer Eizelle des Leopardenfrosches gegen den bösartigen Zellkern einer Krebszelle aus. Doch nach dessen Befruchtung kamen völlig gesunde Frösche zur Welt&#8230;</p>
<p>Wesentlich ist, dass der Betroffene sich mit allen Möglichkeiten der Therapie vertraut macht. Er ist sich selbst und seinem Wohlergehen gegenüber verantwortlich – da sind die Misteltherapie, Amygdalin, Emodin, Liponsäure, DCA und Enzyme, speziell in Kombination, hochwirksame Alternativen zu den Therapien konventioneller Medizin.</p>

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		<title>Prohormon Vitamin D &#8211; das verkannte Genie</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 05:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem? Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem?</strong></p>
<p>Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines <strong>Prohormons</strong> und wird über eine Zwischenstufe zu dem <strong>Hormon Calcitriol</strong> umgewandelt.<span id="more-818"></span></p>
<p><strong>Vitamin D dirigiert Gene zur Überwachung des Zellwachstums</strong></p>
<p><strong></strong>Erste Hinweise dazu tauchten bereits 1941 auf, als man eine scheinbar seltsame Korrelation entdeckte: Im Norden Amerikas hatten die Menschen eine höhere Krebsrate als die im Süden lebenden. Obwohl letztere viel häufiger harmlosere Formen von Hautkrebs entwickelten, schienen sie <strong>weitgehend immun zu sein gegenüber Brust-, Darm- und Prostatakrebs. </strong>Diese Beobachtung wurde aber nicht weiter verfolgt. Erst in den 80er Jahren griff man das Thema erneut auf und konnte die Korrelation nicht nur bestätigen, sondern noch auf Ovarial- und Ösophaguskrebs sowie Non-Hodgkin-Lymphome ausdehnen. Die Frage nach dem Schutzfaktor führte bald zu Vitamin D3 und dessen Fähigkeiten. Die Entdeckung war revolutionär: Nahezu jede Körperzelle hat Rezeptoren für Vitamin D3, was für sie lebensnotwendig ist. <strong>Denn über Vitamin D3, das als Botenstoff eigentlich den Hormonen zuzuordnen ist, reguliert die Zelle ihr Wachstum bzw. die Zellreifung. </strong>Dies geschieht über die Beeinflussung der Expression von Genen, welche die Zellvermehrung, die Differenzierung <strong>und auch das Selbstmordprogramm, also die Apoptose steuern.</strong> Hierüber hält Vitamin D3 vermutlich die Zell-Entartung in Schach.</p>
<p><strong>Vitamin D und Calcium </strong>-<strong> in der Krebsprävention?</strong></p>
<p>In einer vor kurzem veröffentlichten placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie wurde an fast 1.200 postmenopausalen Frauen nachgewiesen: 1.400 mg Calcium plus 1.000 I.E. Vitamin D3 (0,025 mg) über vier Jahre eingenommen, reduzierten das Risiko für Krebs signifikant. Die Schlussfolgerung war eindeutig: &#8220;Durch Verbesserung des Calcium -und Vitamin D-Status kann das allgemeine Krebsrisiko bedeutend gesenkt werden.&#8221;</p>
<p><strong>Risikofaktor Vitamin D-Mangel &#8211; Von Bluthochdruck bis MS</strong></p>
<p>Eine der weltweit führenden medizinischen Forschungsstätten, die Boston University School of Medicine, widmet sich seit vielen Jahren intensiv dem Thema Vitamin D-Mangel und den damit verbundenen, gesundheitlichen Risiken. Dort beschreibt man, wie Vitamin D über drei Hauptwirkungen in immunassoziierte Erkrankungen eingreift:<br />
<strong> 1. Regulierung des Immunsystems<br />
2. Kontrolle der Proliferation von Krebszellen<br />
3. Regulierung des Blutdruckhormons Renin</strong><br />
Über diesen Zusammenhang führen zu niedrige Blutspiegel an Vitamin D zu einem Anstieg des Risikos für Bluthochdruck, allgemein Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatoide Arthritis, Diabetes mellitus Typ 1, multiple Sklerose und bestimmte Krebserkrankungen.</p>
<p>Über die vierte, allseits bekannte Wirkung steuert Vitamin D die Einlagerung von Calcium in die formgebende, aus Kollagenfasern aufgebaute elastische Knochenmatrix. Eine Unterversorgung an Vitamin D vor allem im Wachstumsalter kann scheinbar unerklärliche &#8220;Wachstumsschmerzen&#8221; nach sich ziehen.</p>
<p><strong>Auch Deutsche leiden unter Vitamin D-Mangel</strong></p>
<p>Nachdem für europäische Länder wie Belgien, Holland, Irland, England und Finnland ein eklatanter Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung nachgewiesen wurde, musste das Robert-Koch-Institut dies kürzlich auch für Deutschland bestätigen. In seiner Veröffentlichung vom Mai 2007 warnte es: &#8220;Vitamin D-Mangel ist ein öffentliches Gesundheitsthema in Deutschland!&#8221;</p>
<p><strong>Täglich mindestens 1.000 I.E. Vitamin D</strong></p>
<p>Diese Mindestmenge fordern inzwischen Wissenschaftler weltweit. Selbst in Ländern wie Ägypten liegt ein deutlicher Mangel durch die religiös bedingten Kleidungsvorschriften vor. Die aktuellen Empfehlungen von 200 I.E. (0,005 mg) reichen bei weitem nicht aus, die für den Erhalt der Gesundheit nötige Menge zu liefern. Dass hier wissenschaftliche Erkenntnis und praktische Umsetzung auseinanderklaffen, zeigt die Tatsache, <strong>dass in Nahrungsergänzungsmitteln nicht mehr als 200 I.E. (0,005 mg) </strong>üblich sind. <strong>Gesundheitsrelevante Dosierungen von 1.000 I.E. (0,025 mg) Vitamin D pro Tablette</strong> gibt es nur in wenigen Präparaten, die als zugelassene Arzneimittel nur in Apotheken erhältlich sind (z.B. <strong>Vitamin D3-Hevert</strong>). Hilfe bietet hier eben auch das Internet.</p>
<p><strong>Ich halte eine Menge von 2.000 I.E., also 0,05 mg, für unabdingbar zur Gesundheitserhaltung!</strong></p>

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		<title>Dichloracetat, Liponsäure und Krebs</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 10:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha-Liponsäure]]></category>
		<category><![CDATA[DCA]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Warburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zellatmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Krebszellen unter Zwangsbeatmung Eine Bestätigung der Warburg-Hypothese? Kanadischen Forschern ist es gelungen, Krebszellen aus drei verschiedenen Geweben mit einem Wirkstoff abzutöten, der bereits für andere Therapien eingesetzt wird. In jedem Fall belebt ihre Arbeit die uralte Debatte darüber, was Krebs zu Krebs macht&#8230; Seit Jahrzehnten wird der Wirkstoff Dichlorazetat (DCA) zur Behandlung von Stoffwechselstörungen eingesetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krebszellen unter Zwangsbeatmung<br />
Eine Bestätigung der Warburg-Hypothese?</strong></p>
<p>Kanadischen Forschern ist es gelungen, Krebszellen aus drei verschiedenen Geweben mit einem Wirkstoff abzutöten, der bereits für andere Therapien eingesetzt wird. In jedem Fall belebt ihre Arbeit die uralte Debatte darüber, was Krebs zu Krebs macht&#8230;<span id="more-315"></span><br />
Seit Jahrzehnten wird der Wirkstoff Dichlorazetat (DCA) zur Behandlung von Stoffwechselstörungen eingesetzt, die zu einer übermäßigen Produktion von Milchsäure (Laktat) und damit zu einer Übersäuerung des Blutes führen, der sogenannten Laktat-Azidose. Evangelos Michelakis von der Universität Alberta und seine Kollegen haben nun menschliche Krebszellen aus der Lunge, der Brust und dem Gehirn mit diesem kleinen Molekül behandelt; die Zellen &#8211; egal welcher Tumorart &#8211; vermehrten sich nicht mehr ungehemmt und aktivierten stattdessen ihr Selbstmordprogramm. Zudem schrumpften Tumore aus menschlichen Krebszellen, die zuvor in Ratten transplantiert worden waren, wenn die Tiere DCA mit dem Trinkwasser bekamen. Da der Wirkstoff dabei in Konzentrationen eingesetzt wurde, wie sie in der Therapie von Laktat-Azidose üblich sind, könnten Versuche mit menschlichen Krebspatienten sofort beginnen, schreiben die Wissenschafter in der Zeitschrift «Cancer Cell».</p>
<p><strong>Gärung statt Atmung</strong></p>
<p><strong></strong>Wie kann das sein? Bis anhin geht der Trend in die andere Richtung: Da sich die verschiedenen Tumorarten in ihrem genetischen Profil mitunter stark unterscheiden, werden heute trickreich maßgeschneiderte &#8211; und teure &#8211; Therapien entwickelt. Könnte da eine Substanz, die pro Tag nur wenige Rappen kostet, tatsächlich eine universelle Krebstherapie bieten?<br />
Otto Warburg (1882-1970) würde diese Frage wahrscheinlich mit einem erfreuten «Ja» beantworten. Der 1931 mit dem Nobelpreis geehrte Biochemiker hatte schon in den 1920er Jahren die Beobachtung gemacht, dass Krebszellen einen ganz eigenen Stoffwechsel haben: Während gesunde Zellen den ihnen zur Verfügung stehenden Zucker unter Verbrauch von Sauerstoff bei der sogenannten Zellatmung vollständig zu Kohlendioxid verbrennen, gewinnen Tumorzellen Energie, indem sie den Zucker zu Milchsäure vergären. Dies ist selbst dann der Fall, wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Diese Eigenschaft &#8211; nach ihrem Entdecker Warburg- Effekt getauft &#8211; ist seit langem wissenschaftlich anerkannt. Es wurde sogar wiederholt gezeigt, dass ein Krebs sich umso aggressiver ausbreitet, je stärker ausgeprägt der Warburg-Effekt ist. Der Stoffwechsel von Tumorzellen ähnelt also dem von Patienten mit Laktat-Azidose. Es war diese Parallele, die Michelakis und seine Kollegen auf den Gedanken brachte zu testen, ob man mit DCA möglicherweise auch bei Krebszellen positive Effekte erzielen könne.<br />
Bisher gingen die meisten Experten davon aus, dass das Umschalten der Krebszellen auf Gärung auf einem irreversiblen Defekt der Mitochondrien beruht &#8211; nur hier findet die Zellatmung statt, die Gärung dagegen läuft im Zellplasma ab. Deshalb war es für viele höchst überraschend, dass DCA tatsächlich den erhofften Effekt hatte: Der Transport von Zuckerabbauprodukten in die Mitochondrien wurde wieder in Gang gesetzt, und die Zellatmung setzte wieder ein.<br />
Für die Krebszellen hatte das tödliche Konsequenzen, denn die Mitochondrien spielen nicht nur bei der Energiegewinnung eine zentrale Rolle, sondern auch beim programmierten Zelltod: Wenn die Mitochondrien selbst nicht mehr richtig funktionieren oder anderswo in der Zelle etwas «schiefläuft» &#8211; etwa das Wachstum nicht mehr unter Kontrolle ist -, setzen die Organellen bei gesunden Zellen Signale frei, die schließlich zu deren Tod führen. Die inaktiven Mitochondrien in Krebszellen dagegen können diese Funktion nicht mehr erfüllen. Durch DCA wird aber offenbar auch diese wieder reaktiviert.</p>
<p><strong>Krebsentstehung als evolutiver Prozess</strong></p>
<p><strong></strong> Gerade der veränderte Stoffwechsel erweist sich nämlich mehr und mehr als universelles Merkmal von Krebs. Um dies zu begründen, greifen Tumorforscher zur Evolutionstheorie: Sie gehen davon aus, dass es für die Tumorzellen mit einem Überlebens- oder Wachstumsvorteil verbunden sein muss, die Atmung zu drosseln und stattdessen auf Gärung zu setzen.<br />
Ein solcher Vorteil liegt auf der Hand: die Hemmung des Selbstmordprogramms. Zudem ist es sicher vorteilhaft, mit Sauerstoffmangel fertig zu werden. Schon in frühesten Vorstadien von Krebs wird die Luft nämlich dünn für die angehenden Tumorzellen. Messungen zeigen, dass selbst in kleinen Zellklumpen Zellen schon in geringer Entfernung von Gefäßen nur noch wenig Sauerstoff bekommen. Zellen in der Mitte eines Tumors können aufgrund mangelnder Sauerstoffversorgung sogar absterben &#8211; obwohl Tumore das Wachstum von Blutgefässen anregen, um ihre Nährstoffversorgung sicherzustellen.<br />
Ein weiterer Grund kommt für viele Biologen und Biochemiker überraschend: Krebszellen gewinnen mit der Gärung wegen ihres außergewöhnlich hohen Zuckerumsatzes sogar mehr Energie, als dies mit der üblichen und in der Regel um ein Vielfaches effizienteren Atmung der Fall ist. Außerdem wird der Zucker nicht mehr vollständig zu Kohlendioxid veratmet, weshalb bestimmte Zuckerabbauprodukte als zusätzliches Baumaterial für Proteine und Fette zur Verfügung stehen, was wiederum dem verstärkten Zellwachstum entgegenkommt. Und schließlich verschafft selbst das Endprodukt Milchsäure den Tumorzellen einen Vorteil: Zum einen treibt die Säure die umliegenden gesunden Zellen in den programmierten Zelltod, zum anderen löst sie das Gerüst auf, das die Zellen im Gewebe umgibt, und lässt die Krebszellen so besser wuchern, auswandern und metastasieren.<br />
Wie zentral dieser veränderte Metabolismus für die Eigenschaften von Krebszellen ist, haben Matthias Ristow aus Jena und seine Kollegen in den letzten Jahren gezeigt. Mit gentechnischen Methoden haben sie die Atmung von Krebszellen verstärkt und dadurch deren Wachstum hemmen können. Umgekehrt führte eine gezielte Beeinträchtigung der Zellatmung bei Versuchstieren zu vermehrter Krebsbildung. So ist man denn auch überzeugt, dass der Stoffwechsel der Tumorzellen in naher Zukunft das zentrale Ziel der Medikamentenentwicklung sein wird. Die «Cancer Cell»- Arbeit der kanadischen Forscher sei deshalb wegweisend.</p>
<p><strong>Nicht mehr patentierbar &#8211; DCA und Liponsäure</strong></p>
<p><strong></strong>Aber auch andere Substanzen scheinen in dieser Hinsicht vielversprechend. So hat Uwe Wenzel aus Giessen bei Zellen aus Darmtumoren mit <strong>Liponsäure</strong> ganz ähnliche Effekte erzielt wie Michelakis und seine Kollegen mit DCA. Das Medikament wird bei Diabetikern gegen Neuropathien eingesetzt, die vermutlich durch eine verminderte Funktionsfähigkeit der Mitochondrien in den Nervenzellen verursacht werden. Ein Problem allerdings könnte sich sowohl bei DCA als auch bei der Liponsäure stellen: Wer soll die notwendigen klinischen Studien bezahlen, die mehrere Millionen Franken kosten? Schließlich sind beide Substanzen bereits auf dem Markt und damit nicht mehr patentierbar. Die Universität von Alberta hat allerdings einen Patentantrag für die neuartige Anwendung von DCA gestellt; gleichzeitig wirbt sie auf ihrer Website um Spenden.</p>

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		<title>Enzyme und Krebs</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 09:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Enzymtherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs und Enzyme]]></category>
		<category><![CDATA[Metastasenvorbeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Wobemugos]]></category>

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		<description><![CDATA[Enzyme in der Krebstherapie Die Systemische Enzymtherapie ist in der Lage, jedem Patienten in jedem Stadium seiner Erkrankung eine zusätzliche wirksame Hilfe zu bieten, ohne seinen bereits geschwächten Organismus dadurch noch weiter zu belasten, wie das leider auf den Einsatz der klassischen Säulen der Krebstherapie, also Operation, Strahlen- und Chemotherapie, zutrifft. Es ist daher wichtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Enzyme in der Krebstherapie</strong></p>
<p>Die Systemische Enzymtherapie ist in der Lage, jedem Patienten in jedem Stadium seiner Erkrankung eine zusätzliche wirksame Hilfe zu bieten, ohne seinen bereits geschwächten Organismus dadurch noch weiter zu belasten, wie das leider auf den Einsatz der klassischen Säulen der Krebstherapie, also Operation, Strahlen- und Chemotherapie, zutrifft.<br />
Es ist daher wichtig, alles zu unternehmen, um das Immunsystem im Kampf gegen die Krebszellen zu unterstützen. Seit mehr als 40 Jahren wird die Systemische Enzymtherapie zu diesem Zweck wirkungsvoll eingesetzt.<span id="more-309"></span></p>
<p><strong>Biologische Krebstherapie</strong></p>
<p><strong></strong>Folgende Eigenschaften der Enzyme machen den Einsatz im Rahmen der Biologischen Krebstherapie und Orthomolekularen Medizin sinnvoll:<br />
Enzyme bewirken eine Regulation des durch äußere Einflüsse oder andere Faktoren (Entzündungen, Infektionen usw.) in seiner Funktion gestörten Immunsystems und halten es im optimalen Gleichgewicht zwischen zu geringer und zu starker Aktivität (Modulation, Regulation). Das gesamte Immunsystem kann auf diese Weise seine Aufgabe als ständiger Kontrolleur der im Körper gebildeten Krebszellen optimal erfüllen.<br />
Im Blut von Krebskranken gibt es immunsupprimierende Komplexe aus Tumor &#8211; Antigenen und Anti &#8211; Körper. Enzyme lösen die Substanzen auf, die beim Kampf zwischen Krebs- und Immunzelle entstehen können, etwa die Immunkomplexe, die unser Immunsystem in seiner optimalen Funktion hemmen. Diese als blocking factor bezeichneten Immunkomplexe können durch Enzyme beseitigt werden. Das Abwehrsystem wird stimuliert.</p>
<p><strong>Enzyme gegen Metastasen</strong></p>
<p><strong></strong>Enzyme modulieren Oberflächenproteine, die das Anheften der Tumorzellen an das Endothel erleichtern und vermindern durch die Regulation des Blutgleichgewichts zusätzlich die Chancen im Blut fließender Krebszellen, sich an den Gefäßwänden festzusetzen und dort Metastasen zu bilden. Sie erhöhen auf der einen Seiten die Fremdartigkeit der Krebszelle und auf der anderen Seite die Kraft der immunkompetenten Zellen. Die Antigene der Immunzellen sind unter einer Fibrinhülle verdeckt. Proteolytische Enzyme legen diese frei, so dass sie vom Abwehrsystem erkannt werden.<br />
Enzyme gegen Schmerzen<br />
Die Enzymtherapie ist auch als <strong>adjuvante Schmerztherapie </strong>zu verstehen, die eine Reduzierung bestehender NSAR-Medikationen ermöglichen kann. So erklären sich im Rahmen der Systemischen Enzymtherapie antiödematöse, antiinflammatorische und analgetische Wirkungen durch den verstärkten Abbau von Plasmaproteinen und Entzündungsmediatoren des Interstitiums wie durch die Modulation von Adhäsionsmolekülen. Einen besonderen Stellenwert haben diese molekularbiologischen Veränderungen in der Verbesserung der Mikrorheologie. Ein Einsatz in der Traumatologie und auch bei Weichteilerkrankungen bietet sich daher an.<br />
Die Systemische Enzymtherapie wird daher bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, zu denen auch Krebserkrankungen zählen. Die Systemische Einzymtherapie wird auch von entsprechenden qualifizierten Therapeuten für Patienten empfohlen, die sich für eine Strahlen- oder Chemotherapie entscheiden, um deren Nebenwirkungen zu lindern und die Metastasierung und Ausbreitung von Krebszellen zu hemmen.</p>
<p><strong>Enzyme als Teil der Biologischen Krebstherapie und Orthomolekularen Medizin</strong></p>
<p><strong></strong>Neben den bekannten Vitaminen (Vitamin C, E, A), Spurenelementen (z.B. organisches Selen) und Mineralstoffen (z.B. Zinkpicolinat) werden in der Biologischen Krebstherapie und Orthomolekularen Medizin auch weniger bekannte Vital- und MikroNährstoffe (z.B. Graviola, Grüner Tee &#8211; Extrakt, Curcuma, Indol &#8211; 3- Carbinol), die wichtigsten Omega 3 &#8211; Fettsäuren (EPA, DHA zur Unterstützung der entzündungshemmenden Wirkung),und asiatische Pilzextrakte (Shiitake, Maitake) eingesetzt, wie etwa Enzyme (z. B. Vitamenzym) und Aminosäuren (z.B. Arginin und Lysin als Immunstimulans, Glutamin für das Darm assoziierte Immunsystem, oder auch Cystein).<br />
Die Konsultation eines in der Orthomolekularen Medizin, Biologischen Krebstherapie und Systemischen Enzymtherapie bewanderten Therapeuten ist sehr zu empfehlen.<br />
Bei der Einnahme von Enzymen ist darauf zu achten, dass die Präparate in ausreichender Dosierung und Bioverfügbarkeit sowie in möglichst naturreiner Form &#8211; also ohne Nahrungsmittelchemie wie z. B. Farb- und Konservierungsstoffe sowie Aromen &#8211; eingenommen werden.</p>

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		<title>Amygdalin/Laetril</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 07:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Krebstherapien]]></category>
		<category><![CDATA[Aprikosenkerne]]></category>
		<category><![CDATA[B17]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsmafia]]></category>
		<category><![CDATA[Krebszelle]]></category>
		<category><![CDATA[Laetril]]></category>

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		<description><![CDATA[Vitamin B17 (Laetril, Amygdalin) Um auf zellulärer Ebene ein Maximum an Reduzierung der Krebszellen zu erreichen, bedienen wir uns eines natürlichen Mechanismus. Nach langen Jahren der Forschung isolierte Dr. Ernst T. Krebs jr., ein amerikanischer Wissenschaftler, in den fünfziger Jahren ein so genanntes neues Vitamin, welches er als Vitamin B17 bezeichnete. In den darauf folgenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vitamin B17 (Laetril, Amygdalin)</strong></p>
<p>Um auf zellulärer Ebene ein Maximum an Reduzierung der Krebszellen zu erreichen, bedienen wir uns eines natürlichen Mechanismus.<br />
Nach langen Jahren der Forschung isolierte Dr. Ernst T. Krebs jr., ein amerikanischer Wissenschaftler, in den fünfziger Jahren ein so genanntes neues Vitamin, welches er als Vitamin B17 bezeichnete.<span id="more-294"></span><br />
In den darauf folgenden Jahren kamen viele tausend betroffene Patienten und Ärzte zu der Überzeugung, dass Dr. Krebs auf eine Substanz gestoßen war, mit der man Krebs kontrollieren konnte.<br />
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien konnte die Wirksamkeit dieser Substanz als natürliche Krebstherapie bestätigt werden&#8230;<!--more--><br />
Die Laetril-Therapie gilt als die am besten untersuchte nicht konventionelle Krebstherapie.<br />
Dr. Krebs synthetisierte das aus<strong> Aprikosensamen gewonnene Amygdalin in kristalliner Form und nannte es Laetril.</strong></p>
<p>Eine analytische Untersuchung dieser neu entdeckten Verbindung ergab je ein Molekül Cyanwasserstoff ( Blausäure) und Benzaldehyd (ein Analgetikum/ Schmerzmittel) sowie zwei Moleküle Glucose.<br />
Obwohl es aus zwei Substanzen zusammengesetzt ist, die durchaus eine giftige Wirkung haben können, ist deren Kombination innerhalb des B 17 Moleküls zunächst <strong>stabil, inaktiv und ungiftig.</strong><br />
Dr. Krebs fand heraus, dass diese stabile Verbindung nur durch das Enzym Beta-Glucosidase gespalten werden kann.<br />
An Stellen, an denen sich Krebszellen gebildet haben, ist es in erheblichen Konzentrationen vorzufinden. Dieses Enzym ist quasi die Schere, mit der die Krebszelle sich die Invasion in das gesunde Gewebe ermöglicht.<br />
Beta Glucosidase spaltet das B 17 Molekül unbeabsichtigt in der Krebszelle selbst.<br />
Dank der selektiven (nur auf die Krebszelle gerichtete) Toxizität = Giftigkeit des Amygdalin-Moleküls findet die Krebszelle ihren chemischen Tod durch Blockade der Zellatmung. In der nicht entarteten Zelle und nur in dieser wird das entstandene <strong>Cyanid durch das Enzym Rhodanase in Rhodanid verwandelt und so entgiftet.</strong> Dieses wird dann über die Niere ausgeschieden.<br />
B 17 gibt uns die Möglichkeit, Krebszellen auf natürliche Weise auszuschalten.<br />
Die Vitamin B 17 Therapie ist eingebettet in ein ganzheitliches Behandlungsprogramm mit hochdosierten <strong>Enzymen, Mineralstoffen und anderen Vitaminen, sowie ein hochwirksames Behandlungskonzept zur Immunstärkung.</strong><br />
Nur die richtige Kombination der oben beschriebenen therapeutischen Möglichkeiten garantiert ein Maximum an Reduzierung der bereits vorhandener Krebszellen, bis hin zum Ausschalten aller im Körper befindlichen bösartigen Zellen. Eine Resistenz von Krebszellen wie gegenüber der Chemotherapie mit den üblichen Substanzen wurde nicht beobachtet.</p>

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		<title>Leben mit Krebs</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/krebs/288.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 06:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Homöostase]]></category>
		<category><![CDATA[Krebstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[resistente Krebszellen]]></category>
		<category><![CDATA[Versagen der Chemotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit harter Chemotherapie versucht, auch die letzte Krebszelle umzubringen, erreicht oft das Gegenteil. Die resistente Nachfolge-Generation wuchert umso schneller. Ein amerikanischer Biomathematiker glaubt an eine bessere Krebstherapie:  „Leben lassen und (Über-)leben“. Manche Kriege sind einfach nicht zu gewinnen. Besonders dann nicht, wenn der Feind ständig seine Taktik wechselt und sich weder durch Kanonen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong> Wer mit harter Chemotherapie versucht, auch die letzte Krebszelle umzubringen, erreicht oft das Gegenteil.</p>
<p><strong>Die resistente Nachfolge-Generation wuchert umso schneller.<span id="more-288"></span><br />
</strong></p>
<p>Ein amerikanischer Biomathematiker glaubt an eine bessere Krebstherapie:  „Leben lassen und (Über-)leben“.<br />
Manche Kriege sind einfach nicht zu gewinnen. Besonders dann nicht, wenn der Feind ständig seine Taktik wechselt und sich weder durch Kanonen noch mit großen Armeen beeindrucken lässt. In der Landwirtschaft hat der integrierte Pflanzenschutz bereits erkannt, dass die großzügig eingesetzte Giftspritze nicht immer die beste Waffe ist. Denn dem scheinbaren Sieg über die Schädlinge folgen schon bald deren Kindeskinder, denen das Gift nichts mehr anhaben kann.</p>
<p><strong>Sensible und hartnäckige Tumore</strong></p>
<p><strong></strong>Möglicherweise können die Onkologen von den Ökologen lernen. Bob Gatenby, Professor am Moffitt Cancer Center in Florida im Bereich &#8220;mathematischer Onkologie&#8221;, plädierte in einem Nature-Artikel vor kurzem für eine Abkehr vom &#8220;Kill-as-much-as-you-can-Prinzip&#8221;. Seine Alternative: Eine adaptive Chemotherapie bei Tumoren, bei denen das hochdosierte Krebsmedikament keinen Überlebensvorteil mehr bringt.<!--more--><br />
Gatenby will seine Idee keinesfalls als Universalansatz für alle Arten von Krebs anpreisen. <strong>Hodgkin-Lymphom</strong> oder <strong>Keimzell-Tumore</strong>, wie etwa <strong>Hodentumore</strong>, <strong>aber nur diese</strong>, sind mit aggressiver Chemotherapie zu 90 bis 95 Prozent heilbar. Hier gelingt anscheinend die Ausrottung so vieler Tumorzellen, dass das eigene Immunsystem mit dem Rest fertig wird. Andere Krebsarten, wie etwa ein fortgeschrittenes Kolonkarzinom oder Bronchialkarzinome, widersetzen sich dagegen hartnäckig fast jeder Chemotherapie. Wieder andere gewähren dem Arzt ein kurzzeitiges Erfolgserlebnis, um dann als resistente Zellklumpen wieder aufzutauchen. <strong>Beim Brustkrebs, so der Schweizer Onkologe Thomas Cerny in der FAZ, verkürzt die Hochdosis-Chemotherapie nachweislich das Leben des Patienten.</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Resistente mit Wachstumsnachteil</strong></p>
<p><strong></strong>Tumore sind meist alles andere als eine Ansammlung identischer Klon-Kinder. Besonders Metastasen verlieren im Laufe ihrer Entwicklung den Großteil ihrer Verwandtschaftsmerkmale. So sehr, dass sich nicht mehr bestimmen lässt, wer von wem abstammt, wie der Regensburger Tumorbiologe Christoph Klein meint. Die hochkonzentrierte Giftbrühe nimmt den wenigen resistenten Zellen im Klon den Nachteil, den sie gegenüber ihren sensitiven Artgenossen haben. Sie müssen ihre DNA schneller reparieren, toxische Wirkstoffe aus der Zelle pumpen oder sich zumindest einen alternativen Stoffwechselweg einfallen lassen, den die Agentien blockieren. All das kostet Fitness und Wachstumsvorteile. So sind resistente Lungenkrebszellen gegen Gemcitabin weniger proliferativ, invasiv oder auch weniger beweglich als sensitive.</p>
<p>Wer aber die sensitiven Zellen nicht komplett ausrottet, sondern nur deren Zahl kontrolliert vermindert, der fördert auch nicht die Vermehrung der Schwerbewaffneten unter den Bösen. Ob dieser Ansatz entscheidende Überlebensvorteile in der Klinik bringt, weiß bisher noch keine Studie. Zumindest aber im Labor von Gatenby funktioniert die Idee. Seine Kollegen ließen humane Ovarialkarzinomzellen in Mäusen zum Tumor heranwachsen, um sie danach hochdosiert mit Carboplatin oder je nach Wachstum, kontrolliert mit milderen Dosen anzugehen. Die aggressive Methode zeigte den schnelleren Erfolg, die nachwachsenden resistenten Zellen kosteten jedoch den Mäusen bald danach das Leben. Dagegen überlebten sowohl Tumor als auch Mäuse im anderen Versuchsast im stabilen Gleichgewicht.</p>

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