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	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Hormone</title>
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	<description>In Zusammenarbeit mit dem Verein Metis e.V.</description>
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		<title>Das Wachstumshormon</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 13:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier geht es mir um eine Substanz, die als Medikament in den Bereichen Sport und Anti Aging zunehmend Bedeutung bekommt &#8211; das Wachstumshormon, auch bekannt als STH (Somatotropes Hormon) und HGH (Human Growth Hormone). Der Begriff „Hormon“ stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;Antrieb&#8221;. Verschiedene Drüsen und Gewebe unseres Körpers bilden unterschiedliche Hormone, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es mir um eine Substanz, die als Medikament in den Bereichen Sport und Anti Aging zunehmend Bedeutung bekommt &#8211; das Wachstumshormon, auch bekannt als STH (Somatotropes Hormon) und HGH (Human Growth Hormone). Der Begriff „Hormon“ stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;Antrieb&#8221;.</p>
<p>Verschiedene Drüsen und Gewebe unseres Körpers bilden unterschiedliche Hormone, die dann als chemische Botenstoffe die Aktivität lebenswichtiger Organe stimulieren, regulieren und so für Gesundheit, Harmonie, Wachstum, Heilung und Regeneration sorgen. Nehmen die Hormone ab, so werden lebenswichtige Prozesse an ihrer Entfaltung gehindert.<span id="more-962"></span></p>
<p>Das Wachstumshormon (Somatotropin) wird in den α-Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet. Seine Ausschüttung wird durch den Hypothalamus mit seinem Somatotropin-releasing-Faktor (SRF, auch GHRH Growth-Hormone-Releasing-Hormon, GRF, Somatoliberin) und dem Somatostatin reguliert. Während des Schlafes wird am meisten Somatotropin produziert. Die Pubertät ist das Lebensalter mit einer ausgeprägten Somatotropin-Produktion.<br />
Jeder andere energieverbrauchende Prozess (körperliche Aktivität, psychischer Stress, Hungern) stellt einen Sekretionsstimulus für die Ausschüttung von Somatotropin dar. Negativ reguliert wird Somatotropin durch das Somatostatin, ein Inhibiting-Hormon (Growth-Hormone-Inhibiting-Hormone, GHIH), das im Hypothalamus gebildet wird.</p>
<p>Weil das Hormon unentbehrlich ist für das normale Längenwachstum, ist die Ausschüttung in der Pubertät besonders hoch. Aber auch nach Beendigung des Wachstums ist dieses Hormon ebenso unentbehrlich für das geistige und körperliche Wohlbefinden. Es wirkt dann nicht mehr wachstumsfördernd, sondern u.a. stärkend auf Sehnen, Bindegewebe und Muskulatur – sprich anabol und wird deswegen von Sportlern als Dopingmittel verwendet.<br />
Neben dem Schilddrüsenhormon ist das Wachstumshormon der Motor des Lebens schlechthin und mitverantwortlich für die psychische und physische Gesundheit. Für viele Körperfunktionen müssen andauernd ausreichende Mengen an Wachstumshormon verfügbar sein: Regeneration, Wundheilung, Gehirnfunktion, Knochenfestigkeit, Fettabbau, Muskelaufbau und viele mehr. Ab dem 20. Altersjahr schon nimmt die Wachstumshormonproduktion beständig ab, im Durchschnitt immerhin 14% pro 10 Jahre. Der geistige wie körperliche Zerfall im Alter steht in enger Verbindung zu der langsam versiegenden Bereitstellung an Wachstumshormon, also dem Somatotropin: dieser Zustand wird treffend „Somatopause“ genannt, analog der Menopause bei Frauen (Versiegen der Östrogenproduktion) oder der Andropause beim Mann (Versiegen der Testosteronproduktion).<br />
Zur Therapie der Somatopausebeschwerden wird HGH in niedrigster Dosierung seit Neustem als Mundspray eingesetzt. 3 Hübe beinhalten ca. 0.1 mg (Leistungssportler spritzen bis zu 3 mg täglich&#8230;).<br />
Wachstumshormon wird bei folgenden Indikationen eingesetzt:<br />
<strong> Somatopause</strong><br />
Bei ungenügender Ausschüttung von Wachstumshormon mit der Folge körperlicher und insbesondere muskulärer Schwäche, Müdigkeit, Depression, Abgeschlagenheit und einem erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wachstumshormonbehandlung ist auch eine Fitnesskur für müde, minderdurchblutete Herzen.<br />
<strong> Fettleibigkeit</strong><br />
Bei Zunahme der Fettmenge und Schwinden der Muskelmasse. Fett wird durch HGH in der Muskulatur verbrannt. Ohne ausreichende Muskulatur kann aber kein Fett in größerem Umfang verbrannt werden. Wachstumshormon baut Fett ab und Muskulatur auf. Wenn trotz Diäten keine Gewichtsreduktion erfolgt, kann Wachstumshormon – neben ausreichender Bewegung!! – unterstützend eingesetzt werden.<br />
<strong> Anti Aging</strong><br />
Wenn im Alter die körpereigene Wachstumshormonsekretion nachlässt, wird der Stoffwechsel nicht mehr ausreichend stimuliert. Die Zellalterung ist beschleunigt. Wachstumshormon revitalisiert die inneren Organe, verbessert die Sexualfunktion, festigt die Gelenkknorpel, senkt Cholesterin und verleiht der Haut wieder jugendliches Aussehen. Der Mensch gewinnt seine Vitalität zurück.</p>
<p><strong>Mögliche Symptome eines Mangels an Wachstumshormonen beim Erwachsenen:</strong><br />
<strong> Psyche</strong><br />
Depressive Verstimmung<br />
Angstzustände<br />
Soziophobie – Zurückgezogenheit, Angst vor Menschen<br />
CFS – Chronisches Müdigkeitssyndrom<br />
Sexuelle Funktionsstörung &#8211; Libidoverlust &#8211; Impotenz<br />
<strong> Körper</strong><br />
Physischer Leistungsabfall<br />
Veränderung der „body composition“, der Körperform (Fettzunahme, Muskelabnahme)<br />
Herzmuskelschwäche<br />
Gestörte Thermoregulation (Körpertemperatur)<br />
Veränderte Schweißdrüsenaktivität<br />
Verminderung der Körperflüssigkeit außerhalb der Zellen (extrazellulär)<br />
Frühe Arteriosklerose<br />
Hautalterung<br />
<strong> Faktoren, die die Freisetzung von Wachstumshormonen fördern:</strong><br />
Äußere Faktoren<br />
Sport, körperliche Anstrengung (körpereigene Opiate!)<br />
Fettarme Ernährung<br />
Fasten, besonders abends!<br />
Physischer Stress<br />
Jetlag<br />
Verwundungen<br />
Innere Faktoren<br />
Schilddrüsenhormone<br />
Östradiol<br />
Arginin (eine Aminosäure, sehr gut im Zusammenhang mit Ornithin und Lysin!)<br />
<strong> Faktoren, die die Freisetzung von Wachstumshormonen hemmen:</strong><br />
<strong> Äußere Faktoren</strong><br />
Fettreiche Mahlzeiten, besonders abends&#8230;<br />
Bewegungsmangel&#8230;<br />
Spätes Zubettgehen (nach Mitternacht, besonders nach 01h00)<br />
<strong> Innere Faktoren</strong><br />
Östrogenmangel<br />
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)<br />
Hyperglykämie (nicht beim Diabetiker)<br />
Psyche<br />
Emotionale Störungen (mangelnde Gewichtsabnahme trotz Fasten bei psychischen Problemen)<br />
Depression<br />
<strong> Zu erwartende Verbesserungen unter einer Therapie mit Wachstumshormonen:<br />
Monat 1</strong><br />
Lebhaftigkeit der Träume nimmt zu<br />
Schlaftiefe wird verbessert<br />
Energie und Ausdauer<br />
Optimistische Grundhaltung stellt sich ein<br />
<strong> Monat 2</strong><br />
Tonus und Kraft der Muskulatur verbessert<br />
Tonus der Haut besser<br />
Nagelwachstum größer<br />
Verdauung reguliert sich<br />
Fettverbrennung gesteigert<br />
Sexualfunktion wie früher<br />
<strong> Monat 3</strong><br />
Reduktion der Schmerzempfindung allgemein<br />
PMS – Prämenstruelles Syndrom nimmt ab<br />
Heilung entzündlicher Muskelerkrankungen oder Verletzungen beschleunigt<br />
Wundheilung schneller<br />
Muskelmasse nimmt zu<br />
Haarwachstum größer<br />
Gedächtnis – Geistige Leistungsfähigkeit verbessert<br />
Produktivität im Alltag erhöht<br />
Libido – Sexuelle Leistungsfähigkeit gesteigert<br />
<strong> Monat 4 &#8211; 5</strong><br />
Festigkeit und Elastizität der Haut deutlich positiv verändert<br />
Glättung der Hautfalten<br />
Festigkeit und Dicke der Haare erhöht<br />
Körperfettabnahme deutlich<br />
<strong> Monat 6</strong><br />
Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungen und Grippe Infekten groß<br />
Reduktion übermäßiger Schmerzempfindungen<br />
Reduktion der Entzündungsanfälligkeit<br />
Körperliche Leistungsfähigkeit sehr gut<br />
Psychische, emotionale Stabilität deutlich verbessert<br />
Senkung von Blutdruck und Blutfetten – Cholesterin und Triglyceride<br />
Körperform jugendlicher&#8230;<br />
Cellulite verschwindet&#8230;</p>
<p>Wesentlich ist dabei, dass es nicht zu einer Überdosierung mit dem sonst so erfreulichen HGH kommt &#8211; das kann zu einem Diabetes führen. Oder auch zu einer Akromegalie, bei der manche Strukturen des Körpers ein kosmetisch unerwünschtes Wachstum zeigen&#8230;</p>

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		<title>Vitamin D3 und MS (Multiple Sklerose)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 20:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Multipler Sklerose leiden normalerweise unter Vitamin D-Mangel und weisen eine extrem verminderte Knochenmasse auf. Es erstaunt nicht, dass ein solcher Verlust an Knochenmasse direkt mit einem Zuwenig an Vitamin D zusammenzuhängen scheint. Dieses Teilproblem lässt sich sicher und ohne hohe Kosten durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D-Präparaten beseitigen. Wichtiger ist jedoch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Multipler Sklerose leiden normalerweise unter Vitamin D-Mangel und weisen eine extrem verminderte Knochenmasse auf. Es erstaunt nicht, dass ein solcher Verlust an Knochenmasse direkt mit einem Zuwenig an Vitamin D zusammenzuhängen scheint. Dieses Teilproblem lässt sich sicher und ohne hohe Kosten durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D-Präparaten beseitigen.<br />
Wichtiger ist jedoch die Schlüsselrolle, die Vitamin D beim Fortschreiten der Multiplen Sklerose selbst zu spielen scheint.<span id="more-843"></span><br />
Hayes et al. schreiben: „Exogenes 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3, also die hormonelle Form von Vitamin D3, kann eine experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE), ein allgemein anerkanntes Mausmodell für die Multiple Sklerose (MS) beim Menschen, komplett verhindern… Bei der hormonellen Form von Vitamin D3 handelt es sich um einen selektiven Regulator des Immunsystems, der diese Autoimmunerkrankung hemmt. Bei geringer Sonneneinstrahlung wird nicht genug Vitamin D3 produziert, was die Entstehung von 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3 beschränkt, so dass das MS-Risiko steigt… Diese Theorie könnte eine Erklärung für die auffällige geographische Verteilung von MS darstellen, die am Äquator so gut wie gar nicht auftritt und in beiden Hemisphären mit dem Breitengrad erheblich zunimmt… MS könnte bei genetisch prädisponierten Personen vermeidbar sein, wenn frühe Intervention betrieben wird, indem man für ausreichende Spiegel von hormonell aktivem 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3 oder seiner Analoga sorgt.“<br />
Hayes fügt noch hinzu, dass „genetisch vererbte Risikofaktoren für die Multiple Sklerose (MS) allein die demyelinisierende Krankheit des zentralen Nervensystems nicht auslösen können; dazu sind zusätzliche Risikofaktoren aus der Umwelt erforderlich.“<br />
Goldberg stellte die Hypothese auf, dass der enge Zusammenhang zwischen geringer Sonneneinstrahlung und MS an der niedrigen Vitamin D-Produktion in der Bevölkerung liegt. Er konnte auch aufzeigen, dass in Gebieten mit wenig Sonnenlicht (z.B. Norwegen) Unterschiede bei der Prävalenz von MS durch Ernährungsaspekte erklärt werden konnten, die die Vitamin D-Produktion beeinflussen. Solche Aspekte umfassen z.B. die verzehrte Menge Fisch (mehr Vitamin D) und die verzehrte Getreidemenge (verringerter Vitamin D-Spiegel aufgrund der Wirkung von Phytaten). Als Erklärung für den Zusammenhang zwischen Vitamin D-Spiegel und MS schlug Goldberg vor, dass genetisch prädisponierte Personen eventuell während der Myelinbildung mehr als die normale Menge Vitamin D benötigen, so dass eine unzureichende Vitamin D-Zufuhr in der Kindheit die Bildung fehlerhaften Myelins zur Folge hat, das später im Leben leichter zugrunde geht. Die medizinische Forschung ignorierte Goldbergs Ideen völlig.<br />
Zumindest zu der Zeit ihrer Veröffentlichung. Letztlich zeigte sich jedoch, dass das Hormon Vitamin D eine tierische Form von MS verhindern oder aufhalten konnte. Und nicht nur das: Eine klinische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Vitamin D, zusammen mit Kalzium und Magnesium, die Rezidivrate bei Patienten mit Multipler Sklerose senken konnte. Frederick R. Klenner, M.D. konnte bereits vor mehr als 30 Jahren von Erfolgen bei der Anwendung einer Vitamin- und Mineralstofftherapie bei Multipler Sklerose berichten.</p>

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		<title>Prohormon Vitamin D &#8211; das verkannte Genie</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 05:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem? Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vitamin D &#8211; Führungsrolle im Immunsystem?</strong></p>
<p>Längst ist seine bekannte Bedeutung für den Knochenstoffwechsel, die es in Verbindung mit Calcium hat, in den Hintergrund des Interesses gerückt. Der historische Begriff Vitamin ist der Definition nach nicht völlig zutreffend. In der Nahrung kommt es im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines <strong>Prohormons</strong> und wird über eine Zwischenstufe zu dem <strong>Hormon Calcitriol</strong> umgewandelt.<span id="more-818"></span></p>
<p><strong>Vitamin D dirigiert Gene zur Überwachung des Zellwachstums</strong></p>
<p><strong></strong>Erste Hinweise dazu tauchten bereits 1941 auf, als man eine scheinbar seltsame Korrelation entdeckte: Im Norden Amerikas hatten die Menschen eine höhere Krebsrate als die im Süden lebenden. Obwohl letztere viel häufiger harmlosere Formen von Hautkrebs entwickelten, schienen sie <strong>weitgehend immun zu sein gegenüber Brust-, Darm- und Prostatakrebs. </strong>Diese Beobachtung wurde aber nicht weiter verfolgt. Erst in den 80er Jahren griff man das Thema erneut auf und konnte die Korrelation nicht nur bestätigen, sondern noch auf Ovarial- und Ösophaguskrebs sowie Non-Hodgkin-Lymphome ausdehnen. Die Frage nach dem Schutzfaktor führte bald zu Vitamin D3 und dessen Fähigkeiten. Die Entdeckung war revolutionär: Nahezu jede Körperzelle hat Rezeptoren für Vitamin D3, was für sie lebensnotwendig ist. <strong>Denn über Vitamin D3, das als Botenstoff eigentlich den Hormonen zuzuordnen ist, reguliert die Zelle ihr Wachstum bzw. die Zellreifung. </strong>Dies geschieht über die Beeinflussung der Expression von Genen, welche die Zellvermehrung, die Differenzierung <strong>und auch das Selbstmordprogramm, also die Apoptose steuern.</strong> Hierüber hält Vitamin D3 vermutlich die Zell-Entartung in Schach.</p>
<p><strong>Vitamin D und Calcium </strong>-<strong> in der Krebsprävention?</strong></p>
<p>In einer vor kurzem veröffentlichten placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie wurde an fast 1.200 postmenopausalen Frauen nachgewiesen: 1.400 mg Calcium plus 1.000 I.E. Vitamin D3 (0,025 mg) über vier Jahre eingenommen, reduzierten das Risiko für Krebs signifikant. Die Schlussfolgerung war eindeutig: &#8220;Durch Verbesserung des Calcium -und Vitamin D-Status kann das allgemeine Krebsrisiko bedeutend gesenkt werden.&#8221;</p>
<p><strong>Risikofaktor Vitamin D-Mangel &#8211; Von Bluthochdruck bis MS</strong></p>
<p>Eine der weltweit führenden medizinischen Forschungsstätten, die Boston University School of Medicine, widmet sich seit vielen Jahren intensiv dem Thema Vitamin D-Mangel und den damit verbundenen, gesundheitlichen Risiken. Dort beschreibt man, wie Vitamin D über drei Hauptwirkungen in immunassoziierte Erkrankungen eingreift:<br />
<strong> 1. Regulierung des Immunsystems<br />
2. Kontrolle der Proliferation von Krebszellen<br />
3. Regulierung des Blutdruckhormons Renin</strong><br />
Über diesen Zusammenhang führen zu niedrige Blutspiegel an Vitamin D zu einem Anstieg des Risikos für Bluthochdruck, allgemein Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatoide Arthritis, Diabetes mellitus Typ 1, multiple Sklerose und bestimmte Krebserkrankungen.</p>
<p>Über die vierte, allseits bekannte Wirkung steuert Vitamin D die Einlagerung von Calcium in die formgebende, aus Kollagenfasern aufgebaute elastische Knochenmatrix. Eine Unterversorgung an Vitamin D vor allem im Wachstumsalter kann scheinbar unerklärliche &#8220;Wachstumsschmerzen&#8221; nach sich ziehen.</p>
<p><strong>Auch Deutsche leiden unter Vitamin D-Mangel</strong></p>
<p>Nachdem für europäische Länder wie Belgien, Holland, Irland, England und Finnland ein eklatanter Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung nachgewiesen wurde, musste das Robert-Koch-Institut dies kürzlich auch für Deutschland bestätigen. In seiner Veröffentlichung vom Mai 2007 warnte es: &#8220;Vitamin D-Mangel ist ein öffentliches Gesundheitsthema in Deutschland!&#8221;</p>
<p><strong>Täglich mindestens 1.000 I.E. Vitamin D</strong></p>
<p>Diese Mindestmenge fordern inzwischen Wissenschaftler weltweit. Selbst in Ländern wie Ägypten liegt ein deutlicher Mangel durch die religiös bedingten Kleidungsvorschriften vor. Die aktuellen Empfehlungen von 200 I.E. (0,005 mg) reichen bei weitem nicht aus, die für den Erhalt der Gesundheit nötige Menge zu liefern. Dass hier wissenschaftliche Erkenntnis und praktische Umsetzung auseinanderklaffen, zeigt die Tatsache, <strong>dass in Nahrungsergänzungsmitteln nicht mehr als 200 I.E. (0,005 mg) </strong>üblich sind. <strong>Gesundheitsrelevante Dosierungen von 1.000 I.E. (0,025 mg) Vitamin D pro Tablette</strong> gibt es nur in wenigen Präparaten, die als zugelassene Arzneimittel nur in Apotheken erhältlich sind (z.B. <strong>Vitamin D3-Hevert</strong>). Hilfe bietet hier eben auch das Internet.</p>
<p><strong>Ich halte eine Menge von 2.000 I.E., also 0,05 mg, für unabdingbar zur Gesundheitserhaltung!</strong></p>

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		<title>Übergewicht und Diabetes</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 06:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[90 Prozent der Erkrankten des Typ 2 Diabetes (dem &#8220;Altersdiabetes&#8221;) haben Übergewicht. Zwischen Adipositas (&#8220;Fettleibigkeit&#8221;)  und der Erkrankung an (Typ 2) Diabetes besteht ein klarer statistischer Zusammenhang; die Mechanismen dahinter sind jedoch nur unzureichend erforscht. Aber es ist bekannt: Bei Adipositas entsteht eine schwache aber chronische Entzündungsreaktion, die die Wirkung von Insulin beeinträchtigt und wesentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>90 Prozent der Erkrankten des Typ 2 Diabetes (dem &#8220;Altersdiabetes&#8221;) haben Übergewicht.</strong></p>
<p>Zwischen Adipositas (&#8220;Fettleibigkeit&#8221;)  und der Erkrankung an (Typ 2) Diabetes besteht ein klarer statistischer Zusammenhang; die Mechanismen dahinter sind jedoch nur unzureichend erforscht. Aber es ist bekannt: <strong>Bei Adipositas entsteht eine schwache aber chronische Entzündungsreaktion</strong>, die die Wirkung von Insulin beeinträchtigt und wesentlich zur Entwicklung eines Typ 2 Diabetes beiträgt.<span id="more-745"></span><br />
Die Entzündung bei Adipositas ist durch eine Erhöhung zirkulierender Entzündungsmarker charakterisiert. Ursprung dieser Reaktion ist das Fettgewebe, in das Entzündungszellen einwandern und dort Botenstoffe produzieren, wodurch sich die Entzündungsreaktion auch auf andere Organe auswirkt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Das Protein Osteopontin</strong></p>
<p>Das inflammatorische (entzündungsfördernde)  Protein Osteopontin ist bei Adipositas im Fettgewebe dramatisch hoch konzentriert  und wird dort fast ausschließlich von entzündlichen Makrophagen (Fresszellen), die der Beseitigung von Fremdmaterial dienen, produziert.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Insulinwirkung eindeutig verbessert</strong></p>
<p>Es gelang den Forschern, die Wirkung von Osteopontin mittels eines Antikörpers in adipösen (fetten) Mäusen zu neutralisieren. Dadurch wurde nicht nur die Entzündung des Fettgewebes dramatisch vermindert, sondern auch die Insulinwirkung signifikant verbessert.<br />
Bei Diabetes-Patienten ist die gestörte Wirkung von Insulin in der Leber maßgeblich für die erhöhten Nüchternblutzuckerwerte verantwortlich. Durch die Neutralisation von Osteopontin konnte bei adipösen Mäusen der Glukosestoffwechsel weitgehend normalisiert werden. Die Hemmung von Osteopontin könnte demnach eine neue Strategie zur Behandlung von Komplikationen der Adipositas wie eben Typ 2 Diabetes darstellen.</p>
<p>Hier sei auf folgende Fakten verwiesen: Die Pflanzenwirkstoffe <strong>Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin</strong> wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, <strong>entzündliche Prozesse</strong> sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus. <strong>Prävention ist Alles&#8230;</strong></p>

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		<title>Das Anabolikum Nandrolon</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 17:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Anabolika]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweißaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen Anabolika]]></category>
		<category><![CDATA[Steroide]]></category>

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		<description><![CDATA[Deca Durabolin, Laurabolin sind Handelsnamen für das 19-Nortestosteron Beschreibung: Nandrolon, besser bekannt als Deca Durabolin, gehört zur Indikationsgruppe der Anabolika. Anabole Steroide, kurz &#8220;AAS&#8221; sind chemische Abbkömmlinge des Testosterons (männliches Sexualhormon). Das Steroidgrundgerüst wurde durch geringfügige Modifikationen so umgewandelt, dass der Faktor Anabolität / Androgenität in die Richtung anabol verschoben wurde. Anabol bedeutet nichts anderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Deca Durabolin, Laurabolin</strong><br />
sind Handelsnamen für das 19-Nortestosteron</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Nandrolon, besser bekannt als Deca Durabolin, gehört zur Indikationsgruppe der Anabolika. Anabole Steroide, kurz &#8220;AAS&#8221; sind chemische Abbkömmlinge des Testosterons (männliches Sexualhormon). Das Steroidgrundgerüst wurde durch geringfügige Modifikationen so umgewandelt, dass der Faktor Anabolität / Androgenität in die Richtung anabol verschoben wurde. Anabol bedeutet nichts anderes als aufbauen, oder um es genauer auszudrücken &#8211; Stickstoff einzulagern.<span id="more-506"></span>Die Halbwertszeit des Esters beträgt 6 Tage. Nach enzymatischer Hydrolyse und Oxidation als 17-Ketosteroid an Glukuronsäure wird Nandrolondecanoat mit dem Harn ausgeschieden. Es ist meist in Erdnussöl oder in Sesamöl gelöst mit Zusatz von Benzylalkohol. Deca Durabolin® ist für die intramuskuläre Injektion(i.m.) bestimmt. Nach der intramuskulären Injektion wird Nandrolondecanoat, in Öl gelöst aufgrund der langen Kohlenstoffkette der veresterten Fettsäure langsam und gleichmässig abgebaut. Die anabole Wirkung beginnt in etwa 24-48 Stunden nach der intramuskulären Injektion und hält in etwa &gt; 1 Monat an. Die gesteigerte Eiweißsynthese wird durch aminosäureaktivierende Enzyme sowie Erhöhung des RNS-Gehaltes der Zellen erreicht. Dies geschieht wie mit allen anderen Steroidmolekülen so: durch passive Diffusion dringt das Steroidmolekül in die Zelle ein, bindet dort an einen zytosolischen Rezeptor und löst dort die RNS-Polymerase durch Traskription aus, nun verlässt die mRNS den Zellkern und die an Ribosomen gebundene Information. Nandrolon hat eine ausgeprägte Direktwirkung im Zellkern an der DNS selber. Man erreicht eine stark positive Stickstoffbilanz. Wichtig ist eine ausreichende Proteinzufuhr, die sich auf etwa 1,5-2 Gramm  Nahrungseiweiß pro kg Körpergewicht beläuft. Entgegen anderslautenden Behauptungen reicht dieser Wert aus, um vollen Nutzen aus einer Kur zu ziehen. Größere Mengen an Nahrungseiweiß würden nur dem Energiestoffwechsel zugute kommen &#8211; tragen jedoch nichts zu verstärkter Stickstoffspeicherung bei. 2,5 Gramm/kg und Tag sind also zu empfehlen. Normales Einsatzgebiet für Deca Durabolin sind alle Zustände, bei denen eine eiweißaufbauende Wirkung erwünscht ist wie z.B. Oesteoporose.</p>
<p>Im Bodybuilding macht man sich diese Wirkung zunutze, um Muskelmasse aufzubauen. Gerade die hohe anabole Komponente macht Deca so beliebt. Nandrolon reguliert den Plasmaharnstoff. Durch die Verwendung von Deca kommt es zu einer Retention von Kalium, Phosphat, Creatinin und Kalzium. Durch die Kaliumretention kommt es zu einer intrazellulären Wasserretention. Wie alle Steroidhormone ist auch Nandrolon fettlöslich und kann somit durch passive Diffusion in jede beliebige Körperzelle eindringen. Nandrolon wirkt auch über die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren, sowie Glukokortikoidantagonismus.</p>
<p><strong>Nebenwirkungen:</strong><br />
Die Nebenwirkungen von Nandrolon sind vielfältig. Bluthochdruck; Nasenbluten und Kopfschmerzen können auftreten. Des weiteren kommt es nicht selten zur Wasserretention, die durch einen kumulierten Wirkstoffspiegel entsteht. Diese kann man jedoch durch Verringerung der Dosis oder Verlängern der Spritzintervalle in gewissem Rahmen beeinflussen. Die Blutgerinnung wird auch beeinflusst (Faktoren II, V, VII und X). Nandrolon kann Auslöser des vorläufigen Verschlusses der Wachstumsfugen (Epyphysen)/Knochenreifung sein. Deshalb sollten Jugendliche bei denen das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist, strikt die Finger von Nandrolon bzw. anderen AAS lassen. Desweiteren konvertiert Nandrolon in gewissem Rahmen zu Östrogen&#8230;</p>

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		<title>Zucker und Sexualhormone</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/ernaehrung/zucker-und-sexualhormone.html</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Akne]]></category>
		<category><![CDATA[SHGB]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerverbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Zucker kurbelt Sexualhormone an Zu viel Zucker in der Nahrung lässt die Sexualhormone verrückt spielen. Das erhöht das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten – von Akne bis Zysten im Eierstock. Zucker liefert zwar schnelle Energie – doch wer zu viel davon konsumiert, stört die empfindliche Balance seiner Sexualhormone. Das haben kanadische Forscher vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zucker kurbelt Sexualhormone an</strong></p>
<p><strong></strong>Zu viel Zucker in der Nahrung lässt die Sexualhormone verrückt spielen. Das erhöht das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten – von Akne bis Zysten im Eierstock.<span id="more-502"></span></p>
<p>Zucker liefert zwar schnelle Energie – doch wer zu viel davon konsumiert, stört die empfindliche Balance seiner Sexualhormone. Das haben kanadische Forscher vom Institut für Kinder- und Familienforschung in Vancouver herausgefunden.</p>
<p>Enthält die Nahrung zu viel Glukose und Fruktose, verarbeitet die Leber den überschüssigen Zucker zu Fett. Das Forscherteam um Geoffrey Hammond hat nun herausgefunden, dass große Mengen dieser Fettmoleküle ein Gen namens SHBG stilllegen. Dadurch sinkt der Spiegel des dazugehörigen Eiweißstoffes, Sex Hormone Binding Globulin – kurz SHBG – genannt. Er spielt eine Schlüsselrolle für den Stoffhaushalt der Sexualhormone: Liegt zu wenig SHGB vor, steigen die Spiegel von Testosteron und Östrogen an. Zu viel Sexualhormone, speziell Östrogene, führen jedoch zu einem erhöhten Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten, darunter Akne (Testosteron), Zysten an den Eierstöcken und Gebärmutterkrebs bei übergewichtigen Frauen sowie für Unfruchtbarkeit. Zu niedrige SHGB-Spiegel stören zudem das empfindliche Gleichgewicht zwischen Östrogen und Testosteron, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden vor allem bei Frauen erhöht.</p>
<p><strong>SHGB zeigt Leberprobleme an</strong></p>
<p>„Niedrige SHBG-Spiegel zeigen, dass der Leberstoffwechsel außer Kontrolle ist – etwa wegen Ernährungsfehlern oder weil etwas mit der Leber nicht stimmt – lange bevor sich irgendwelche Krankheitssymptome zeigen“, sagt Geoffrey Hammond. Die Forscher wollen SHBG künftig als einen Biomarker benutzen.</p>

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		<title>Anabole Steroide</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 10:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Anabolika]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Steroide]]></category>
		<category><![CDATA[Testosteron]]></category>

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		<description><![CDATA[Anabolika (anabole Steroide) Alle Anabolikapräparate, die im Sport Verwendung finden, gehen auf das Testosteron, das männliche Geschlechtshormon zurück. Beim Testosteron unterscheidet man eine androgene – die männlichen Geschlechtsmerkmale und Verhaltensweisen beeinflussende – und eine anabole – den Eiweißstoffwechsel (im Sinne des Aufbaus) betreffende &#8211; Wirkung. Bei der Synthese der synthetischen Präparate hat man deshalb meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anabolika (anabole Steroide) </strong><br />
Alle Anabolikapräparate, die im Sport Verwendung finden, gehen auf das Testosteron, das männliche Geschlechtshormon zurück. Beim Testosteron unterscheidet man eine androgene – die männlichen Geschlechtsmerkmale und Verhaltensweisen beeinflussende – und eine anabole – den Eiweißstoffwechsel (im Sinne des Aufbaus) betreffende &#8211; Wirkung. Bei der Synthese der synthetischen Präparate hat man deshalb meist versucht, die erstrangig gewünschte anabole Komponente zu betonen. <span id="more-497"></span>Die androgene Wirkung ließ sich allerdings bis heute  nie ganz eliminieren. Ergebnis des Anabolikadopings waren deshalb nicht selten Athletinnen mit sehr tiefer Stimme, mehr oder minder starkem Bartwuchs sowie einer Veränderung primärer Geschlechtsmerkmale&#8230;<!--more--> Gewünschte Effekte des Dopings sind also der verbesserte Eiweißaufbau in der Skelettmuskulatur und die Verminderung des Körperfettanteils. Positiv für die sportliche Leistungsfähigkeit ist aber auch die erhöhte Anzahl an roten Blutkörperchen. Allgemein kann man sagen, dass eine regelmäßige Einnahme von Anabolika bei weiblichen Athleten sehr viel stärkere Leistungssteigerungen als bei männlichen hervorruft. Grund dafür ist der 20 – 40 mal niedrigere Grundtestosteronspiegel im Blut der Frauen.</p>
<p>Anabolika wirken ausschließlich in Verbindung mit hartem körperlichen Training und werden als Tabletten eingenommen oder gespritzt. Bekannte Anabolikapräparate sind Stanozolol, Dianabol und Nandrolon. Die Einnahme von Anabolika ist im Sport natürlich verboten, mittlerweile können sie im Urin auch sehr gut nachgewiesen werden.<br />
Über die Wirksamkeit der anabolen Steroide gibt und gab es in der Fachwelt sehr unterschiedliche Meinungen. Einige (was sind das für Leute?!?) Wissenschaftler gehen von einem reinen Placeboeffekt aus, andere vermuten eine starke Verbesserung der Höchstleistungen in allen Kraft- und Schnellkraftsportarten. In den 80er Jahren wurde sogar die Vermutung geäußert, dass eine Teilnahme an einem 100m-Endlauf oder ein Sieg im Weitsprung bei wichtigen Wettkämpfen nur mit Anabolikaeinnahme zu erreichen ist.<br />
Fakt ist jedenfalls, dass einige Weltrekorde im Schwimmen oder der Leichtathletik (vor allem bei den Damen) aus den 80er Jahren noch heute gelten. Zudem gingen die Leistungen der AthletInnen in vielen Kraft- und Schnellkraftsportarten nach Einführung der Trainingskontrollen auf Anabolikamissbrauch deutlich zurück. Dies ist mehr als ein Indiz für die Wirksamkeit der Anabolika&#8230;<br />
Die regelmäßige und unreflektierte Einnahme anaboler Steroide kann für die Sportler sehr gefährliche Folgen haben. Verminderung der Spermienproduktion, Unfruchtbarkeit und Hodenschrumpfung bei Männern , &#8220;vermännlichende&#8221; Effekte wie tiefe Stimme, Bartwuchs oder Libidoveränderungen bei Frauen, sind nur einige der bekanntesten Auswirkungen des Anabolikadopings. Darüberhinaus hält man aber auch Lebertumore, Blutdruckerhöhungen, Halluzinationen, Depressionen (dies nach Absetzen) und Reizbarkeit für wahrscheinlich.</p>

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		<title>Melatonin gegen Winterdepression</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/hormone/melatonin-gegen-winterdepression.html</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 07:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Epiphyse]]></category>
		<category><![CDATA[Melatonin]]></category>
		<category><![CDATA[Winterdepression]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Behandlung mit dem Hormon Melatonin hilft gegen Winterdepressionen. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit 68 Freiwilligen herausgefunden, in der sie den Einfluss des normalerweise bei Dunkelheit ausgeschütteten Hormons auf den Tag-Nacht-Rhythmus ihrer Probanden untersuchten. Die Gemütsverfassung der Patienten, die jeweils am Nachmittag eine kleine Dosis des Hormons erhielten, verbesserte sich im Lauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Behandlung mit dem Hormon Melatonin hilft gegen Winterdepressionen. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit 68 Freiwilligen herausgefunden, in der sie den Einfluss des normalerweise bei Dunkelheit ausgeschütteten Hormons auf den Tag-Nacht-Rhythmus ihrer Probanden untersuchten. Die Gemütsverfassung der Patienten, die jeweils am Nachmittag eine kleine Dosis des Hormons erhielten, verbesserte sich im Lauf der Studie deutlich. Ursache dafür ist&#8230;<span id="more-429"></span></p>
<p>nach Ansicht der Wissenschaftler eine bessere Übereinstimmung der durch das Melatonin verstellten inneren Uhr der Patienten mit den veränderten Lichtverhältnissen im Winter.</p>
<p>Die Winterdepression ist eine saisonal abhängige Depression und wird deshalb auch SAD genannt. Sie tritt oft in den dunklen Wintermonaten auf und trifft vor allem Bewohner gemäßigter Breitengrade, wo die natürlichen Tageslängen im Laufe des Jahrs merklich schwanken. Patienten mit dieser Gemütskrankheit wurden bisher mit einer Therapie aus hellem Licht behandelt, wobei vor allem an den dunklen Wintermorgen eingesetztes Kunstlicht gute Resultate zeigte.</p>
<p>Das ließ einige Wissenschaftler vermuten, dass die saisonale Depression durch die späteren Sonnenaufgänge im Winter verursacht wird. Durch das fehlende Licht am Morgen verspäte sich der biologische Rhythmus gegenüber der Uhrzeit, erklären die Forscher. Diese Verschiebung könne durch Kunstlicht am Morgen korrigiert werden. Da das Hormon Melatonin das chemische Signal für Dunkelheit ist, sollte eine am späten Nachmittag eingenommene Dosis dieselbe korrigierende Verschiebung des natürlichen Tagesrhythmus bewirken, vermutete nun das Team um Alfred Lewy.</p>
<p>Ihre Vermutung testeten die Forscher in einer Studie mit 68 SAD-Patienten. Die Probanden in der Studiengruppe erhielten eine kleine Dosis Melatonin entweder am Nachmittag oder am Morgen, die in die Kontrollgruppe eingeteilten Freiwilligen bekamen stattdessen ein wirkstofffreies Placebo. Am stärksten verbesserte sich die Stimmungslage der Patienten, die das Melatonin jeweils am Nachmittag eingenommen hatten, zeigte die Auswertung. Das bestätige die Idee, dass die Winterdepression von einem verspäteten biologischen Tagesrhythmus ausgelöst werde, erklären die Wissenschaftler.</p>

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		<title>7-Keto DHEA</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/hormone/7-keto-dhea.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 03:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Anti Aging]]></category>
		<category><![CDATA[Bodybuilding]]></category>
		<category><![CDATA[DHEA]]></category>
		<category><![CDATA[Fettabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Fettverbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungssteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[7-Keto DHEA kann auf positive Weise drei Schlüsselfunktionen im Körper beeinflussen: Das Immunsystem Die Stickstoff-Bilanz (Muskelaufbau) Die thermogenetischen Aktivitäten (Fettverbrennung) 7-Keto (3-Acetyl-7-Oxo-Dehydroepiandrosteron) ist ein natürlich vorkommendes Stoffwechselprodukt des Hormons DHEA (Dehydroepiandrosteron). DHEA ist das häufigste Steroidhormon im Körper und fungiert außerdem als Vorläufer der Sexualhormone, wie Östrogene und das Testosteron. 7-Keto wurde von Wissenschaftlern gefunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7-Keto DHEA kann auf positive Weise drei Schlüsselfunktionen im Körper beeinflussen:<br />
<strong>Das Immunsystem<br />
Die Stickstoff-Bilanz (Muskelaufbau)<br />
Die thermogenetischen Aktivitäten (Fettverbrennung) </strong><br />
7-Keto (3-Acetyl-7-Oxo-Dehydroepiandrosteron) ist ein natürlich vorkommendes Stoffwechselprodukt des Hormons DHEA (Dehydroepiandrosteron). DHEA ist das häufigste Steroidhormon im Körper und fungiert außerdem als Vorläufer der Sexualhormone, wie Östrogene und das Testosteron. 7-Keto wurde von Wissenschaftlern gefunden, die nach biologisch aktiven Metaboliten des DHEA suchten, welche nicht in das Sexualhormon Testosteron konvertiert werden. Das dann durch die Aromatase in Östrogene verwandelt werden kann, was wie schon die Umwandlung in Androgen in vielen Fällen unerwünscht sein kann.<br />
Tests an Tieren oder in Reagenzgläsern wurden in den Bereichen der immunen Modulation, Gedächtnissteigerung und Thermogenese (der Prozess bei dem der Körper Fett in Energie umwandelt) vollzogen. In allen Fällen waren die Wirkungen des 7-Keto noch stärker als die des DHEA.<br />
In einer Doppel-Blind-Studie wurde die Wirkung des 7-Keto in Bezug auf Gewichtsverlust bei übergewichtigen Menschen untersucht. Teilnehmer dieser Studie wurden angewiesen, <strong>ein Training dreimal die Woche für 45 Minuten auszuüben </strong>und eine 1800 Kaloriendiät pro Tag einzuhalten. Jeder Person wurde entweder ein Placebo oder eine Dosis von 100 mg des 7-Keto DHEA zweimal täglich verabreicht&#8230;<span id="more-326"></span><br />
Nach 8 Wochen hatten Patienten, die das 7-Keto erhielten, im Durchschnitt 6.34 Pfund verloren im Vergleich zu denen, die das Placebo bekamen und lediglich 2.13 Pfund abnahmen (statistisch gesehen ein großer Unterschied, wenn auch nur amerikanische Pfund&#8230;). Außerdem nahm der Anteil an Körperfett bei der 7-Keto Gruppe um 1.8% ab, während die Placebogruppe lediglich einen Rückgang des Körperfetts um 0.57% erreichte. Die verstärkte Gewichtsabnahme wurde in Verbindung gebracht mit einem signifikanten Anstieg der T3 Werte ( Schilddrüsenhormon, das eine wichtige Rolle für den Grundumsatz spielt), obwohl die gemessenen Werte des T3 nicht die Richtwerte (Normalwerte) überschritten.<br />
<strong>Primäre Anwendung: Anti-aging und Langlebigkeit, Gemüt und Libido.<br />
Sekundäre Anwendung: Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem, gesundes Knochenwachstum</strong></p>

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		<title>Melatonin</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse, einem winzigen Teil des Zwischenhirns, produziert wird. Diese Drüse, die entwicklungsgeschichtlich dem ehemaligen Scheitelauge archaischer Wirbeltiere (Brückenechse) entspricht, steuert über die Melatoninausschüttung den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers. Fällt tagsüber Licht in unser Auge, wird die Ausschüttung des Hormons ins Blut eingestellt. Nachts, bei normalerweise fehlendem Lichteinfall, wird Melatonin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melatonin</strong> ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse, einem winzigen Teil des Zwischenhirns, produziert wird. Diese Drüse, die entwicklungsgeschichtlich dem ehemaligen Scheitelauge archaischer Wirbeltiere (Brückenechse) entspricht, steuert über die Melatoninausschüttung den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers. Fällt tagsüber Licht in unser Auge, wird die Ausschüttung des Hormons ins Blut eingestellt. Nachts, bei normalerweise fehlendem Lichteinfall, wird Melatonin aus den Speichern abgegeben und kann seine schlaffördernde, also hypnogene Wirkung entfalten. <span id="more-260"></span>Dieses System ist bei Blinden mit defekter Netzhaut gestört, aber auch bei Zeitverschiebungen bei Fernreisen und bei Schichtarbeit kommt es zu Verschiebungen im Melatonin-Haushalt. Bei alten, unter Schlaflosigkeit leidenden Menschen finden sich niedrigere nächtliche Melatonin-Spiegel als bei gleichaltrigen mit ungestörtem Schlaf&#8230;<!--more--></p>
<p><strong>Was bringt Melatonin?<br />
Schlaf</strong><br />
Bei Blinden, deren Netzhaut kaum oder gar kein Licht empfängt, liegt nachweislich ein Defizit an Melatonin vor. Damit fehlt ihnen der Zeitgeber für das Signal Schlaf. Bei solchen Personen wird die Einnahme von Melatonin einen Nutzen bringen.<br />
In mehreren Kurzzeitstudien über Jetlag wurden Hinweise auf eine schlaffördernde Wirkung von Melatonin gefunden. Danach spricht etwa jeder zweite Mensch auf Melatonin an. Die Empfehlungen schwanken zwischen 0,5 und 5 Milligramm zur Schlafenszeit über 4 Tage nach Ankunft am Reisziel. Ein Vorteil von Melatonin ist, dass es nicht, wie herkömmliche Schlafmittel, den für die Erholung wichtigen REM-Schlaf (Rapid-eye-movement, Traumphasen) beeinträchtigt, sondern nach meinen Erfahrungen sogar fördert.<br />
<strong> Anti-Aging</strong><br />
Der Körper stellt mit zunehmendem Alter weniger Melatonin her. Bei Ratten und Mäusen steht eine verminderte Melatoninsekretion direkt mit einem beschleunigtem Altersprozess in Verbindung. Indem Melatonin durch Neutralisierung freier Radikale Zellschäden vermeidet und gleichzeitig auch die Immunantwort stärkt, werden Alterungserscheinungen möglicherweise gemindert. Allerdings könnte die altersbedingte Reduktion der nächtlichen Melatonin-Sekretion auch eine Konsequenz des Alterungsprozesses sein und nicht seine Ursache. Bislang gibt es keine Untersuchungen, dass Melatonin bei Menschen den Alterungsprozess eindeutig beeinflusst.<br />
<strong> Krebs</strong><br />
Über den Zusammenhang von Melatonin und der Tumorentstehung beim Menschen gibt es sehr widersprüchliche Daten. Die meisten Studien weisen auf eine Schutzwirkung von Melatonin hin. Niedrige Melatonin-Konzentrationen wurden bei Frauen mit Brustkrebs und bei Männern mit Prostatakrebs gemessen.</p>

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