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	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Gestalttherapie</title>
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	<description>In Zusammenarbeit mit dem Verein Metis e.V.</description>
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		<title>Was ist ein Psychopath?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 12:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Psychopath, Soziopath – was ist das? Wir Alle kennen sie eigentlich – die Energievampire, die hemmungslosen Egozentriker, die Menschen, die vielleicht das Arme Ich vor sich hertragen, um ihre Ziele zu erreichen, die den Status verkörpern: Ich bin okay, Ihr seid nicht okay… Und mit dieser Vorgabe wahrlich jede ihrer Handlungen meinen begründen zu dürfen… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Psychopath, Soziopath – was ist das?</strong></p>
<p>Wir Alle kennen sie eigentlich – die Energievampire, die hemmungslosen Egozentriker, die Menschen, die vielleicht das Arme Ich vor sich hertragen, um ihre Ziele zu erreichen, die den Status verkörpern: Ich bin okay, Ihr seid nicht okay… Und mit dieser Vorgabe wahrlich jede ihrer Handlungen meinen begründen zu dürfen… Deren Subjektivität damit grenzenlos ist… Wer sind diese Menschen? Was macht sie aus, bei denen sogar nachweislich veränderte Hirnstrukturen vorliegen?</p>
<p><strong>Wie wirkt sich diese antisoziale Persönlichkeitsstörung aus?<span id="more-1148"></span></strong></p>
<p>Schauen wir erst einmal hin, ob wir selbst deren Beute werden könnten, weil wir ihnen glauben und vertrauen. Denkt nicht, dass die Betrachtung unwichtig sei – Vertrauen ist hier eine gefährliche Prämisse! Psychopathie ist eine Gefahr für alle Ebenen unseres Lebens. Krankheiten und Störungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung hat sie im Gepäck.<br />
Viele Menschen übertragen das, was sie glauben wollen, auf den Psychopathen – er aber hat ein anderes Weltbild, und das stellt nur ihn in den Mittelpunkt. Alle anderen Menschen reduziert er auf Steigbügelhalter und minderwertige Vasallen. Die für ihn und seine Belange präsent sein müssen.</p>
<p>Soziopathen spielen dafür ihre Spielchen… Die meisten Opfer der Psychopathen (und das können auch relativ intelligente Menschen wie Therapeuten sein) sehen zu Beginn nur, was sie sehen wollen. Naivität ist immer der größte Feind unser eigenen Person. Das beinhaltet auch den Glauben, dass der Psychopath einfach nur ein paar Problemchen hat, mehr davon vielleicht als jeder andere Normale auch, und nicht etwa die Symptome einer tiefen Persönlichkeitsstörung.<br />
Psychopathen aber fühlen keine Schuld oder Störung, und genießen tatsächlich weitgehend bewusst und weitestgehend ohne Skrupel ihr antisoziales Verhalten. Das zeigen uns deutlich die unbeirrbaren Stalker&#8230;</p>
<p>Psychopathen sind auch geschickt darin, ihren eigenen Psychiater oder Psychologen hereinzulegen (wenn sie überhaupt dort landen – sie bevorzugen eher leichter erlangbare Konfluenzen halb – und unprofessioneller Menschen). Dazu legen sie sich gern jede Menge mehr oder weniger fundiertes Halbwissen zu… und kreieren daraus eindrucksvoll ausgemalte Symptomatiken, die nur zu häufig leichtfertig vom Therapeuten aufgegriffen (therapeutische Bärenfalle) werden, allzu oft auf Kosten Anderer… als da sind die Personen der Ursprungsfamilie.<br />
Was Psychopathen noch gefährlich macht, sind ein eindrucksvoller Charme und überzeugend vorgetragene Bedürftigkeit (Wehleidigkeit!) in emotionaler oder zusätzlich auch materieller Ebene… Verknüpft mit gar professionell versierter Einsicht in die Bedürfnisse und Schwächen ihrer Opfer.<br />
Sie stellen sich dabei gern dar als ach so offen und ehrlich. Das Messer haben sie hinter dem Rücken jedoch bereits gezückt…</p>
<p>Meist erkennen wir die Fallstricke erst, wenn die Sache gelaufen ist und wir wie die Fliege im Netz der Spinne zappeln… Und wir bereiten denen durch unsere so genannte Dummheit Vergnügen, weil wir erfolgreich hereingelegt worden sind.</p>
<p>Nebenbei: Obwohl die meisten Psychopathen es nie zugeben würden, dass sie (sehr häufig!) ein Alkoholproblem oder andere Süchte (Sucht gleich Siechtum, nicht Suche!) haben, ist dieses ein weiteres Charakteristikum ihrer Störung.<br />
Wollen sich diese Psychopathen ändern oder kann man sie verändern?<br />
Die emotionale Isolation bewirkt selten etwas. Das Selbstinteresse des Antisozialen überlagert wahrlich Alles… auch die echte Einsicht. Heilige Kühe werden nicht geschlachtet, sondern gepflegt und verteidigt.<br />
Studien haben klar aufgezeigt, dass sie sich im Allgemeinen nicht ändern wollen. Also sollte man keine Zeit damit verschwenden – Hilfe, die man ihnen anbietet, wird von ihnen meist in Form von Verrat zurückbezahlt. Häufig auch fürchten dann die „Opfer” Rache oder andere mögliche Folgen, wenn die Spiele aufgedeckt wurden&#8230;<br />
Ja – viele Leute meinen, Andere retten zu müssen (sie sind Co-Abhängige) und fallen dabei diesen Soziopathen zum Opfer, weil sie deren Wahrheit nicht sehen wollen. Scheinbar geht nun oft der Psychopath mit Einsicht auf sie ein… oder stellt sich selbst als Opfer anderer Menschen dar! Doch er ändert sich nicht! Er will sein, wie er ist. Er hat bereits gewählt. Vielleicht will er an seinen zusätzlich vorhandenen Neurosen nicht leiden, aber aufgeben will er sie nicht. Wasch mich, aber mach mich nicht nass!</p>
<p>Muss er sich verteidigen, handelt er meist voreilig, nicht fähig, den Gesamtkomplex seines Handelns zu überblicken. Er ist dabei reizbar und voller Ungeduld. Dazu beleidigend und drohend, übereilt, maßlos und nicht angemessen in der Kontrolle seines Handelns und seiner Emotion… Seine Frusttoleranz ist gering.<br />
Wenn wir in Einsicht in den Sachverhalt einen Psychopathen verlassen oder eindeutig entlarven, kann es gefährlich werden. Er verbreitet Lügen, manipuliert, versucht Gefolgschaften aufzubauen. Und andere Opfer zu instrumentalisieren.  Der Kampf um Macht und gegen drohenden Kontrollverlust eskaliert… Jenseits jeder Fairness…</p>
<p>Bei diesem Kampf scheint er vorzugsweise immer in der Gegenwart zu leben. Und macht dabei Fehler, die man ihm aber meist leicht nachweisen kann…</p>
<p>Wie kannst Du ihn vorher seiner Maske berauben? In leichterer Form ist er schlau, verschlagen, listig, verstohlen und raffiniert; in der extremen Form ist er täuschend, irreführend, betrügerisch, hinterlistig, skrupellos, manipulativ und unehrlich. Psychopathen sind häufig sehr arrogante Leute, fühlen sich als höher wertige Menschen. Selten sind sie verbal ungeschickt. Sie lügen und prahlen. Sie manipulieren und sind in Wahrheit ohne Mitgefühl – dieses können sie jedoch perfekt schauspielern! Sie können auch schnell neue Stimmungen darstellen&#8230;<br />
In seiner Persönlichkeitsentwicklung ist der Psychopath in einem frühen Kind-Stadium stecken geblieben… Quasi im Sandkasten – er macht die alten Spiele, nur vor dem Hintergrund seines äußeren Erwachsenseins…</p>
<p>Gehen wir ihm besser aus dem Weg… wir können mit ihm nichts klären.</p>

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		<title>Muss Liebe Schmerz sein?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 03:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Beziehungssucht]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weg aus der Beziehungssucht Ein Jeder definiert Liebe auf seine Weise und hat an sie seine ureigenen Erwartungen, bei sich selbst, dem vorhandenen oder nicht vorhandenen Partner, an das, was das Leben dabei für ihn bereithalten möge, und sei es nur ein kleines Stück von dem Glück &#8230; So sitzen endlich dann Menschen vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Weg aus der Beziehungssucht</strong></p>
<p><strong></strong><br />
Ein Jeder definiert Liebe auf seine Weise und hat an sie seine ureigenen Erwartungen, bei sich selbst, dem vorhandenen oder nicht vorhandenen Partner, an das, was das Leben dabei für ihn bereithalten möge, und sei es nur ein kleines Stück von dem Glück &#8230;<br />
So sitzen endlich dann Menschen vor mir – und ich mühe mich redlich, Struktur in sich auftuende  Gefühlschaoswelten zu bringen.<br />
Da hilft mir nur sehr begrenzt alle Lehrbuchweisheit – immer aber das Maß eigener Erfahrung all der Begegnungen und Trennungen, der verpassten und betrauerten, aber auch wunderbar erfüllten Gelegenheiten, des tiefen Schmerzes und der Freude, der Empfindung von Nähe und Ferne&#8230; Ein Prozess von Wahrnehmung, der nie enden möchte, so lange wir atmen.<span id="more-1061"></span><br />
So ist manch Ansatz zu finden, der es erlaubt zu helfen. Dabei ist es unerlässlich, nicht konfluent zu werden – Mitgefühl ist förderlich im Sinne von Einfühlung; das Mit-Leiden muss dem Helfer fern bleiben.<br />
Ich stelle ganz schnell die Frage, ob es der Person mit dieser Beziehung, die der Grund für den Besuch ist, besser geht als mit dem Alleinsein&#8230; So kristallisiert sich oft ganz schnell, meist bei Frauen, ein Bild heraus, das einen Menschen zeigt, der sich verausgabt, sich verzehrt, dies bis zur Selbstaufgabe und Besessenheit, was bald die seelische und körperliche Gesundheit unterminiert – und was aber nicht aufgegeben werden kann&#8230; Auf Zusammenhänge hingewiesen, wird meistens  argumentiert, dass es nun eben die große, nie vorher so stark erlebte Liebe sei&#8230; und Liebe wird gesehen und in ihrem Wert gemessen durch das Menge an Schmerz, die sie bereitet. Genährt wird sie zudem durch eine ach so interessante und geheimnsvoll hintergründige Unnahbarkeit und Undurchsichtigkeit des Partners, dessen vereinzelt zugängliche Reaktionen als Beweis für den Sinn endloser Bemühungen angesehen werden. Und dabei in Wirklichkeit nur bedeutungslose Momente in einem Wust von Stumpfheit und Unentwickeltsein bedeuten.<br />
<strong> Es geht damit um Sucht.</strong><br />
Der Begriff Sucht steht für verschiedenste Krankheitsbilder.<br />
Das Wort „Sucht“ hat nicht den gleichen Wortstamm wie „suchen“. Es geht auf „siechen“ zurück, das Leiden an einer Krankheit, krank sein. Im modernen Sprachgebrauch ist das Adjektiv „siech“ (engl. „sick“) ungebräuchlich, eher noch geläufig  ist uns das Substantiv „Siechtum“.<br />
Das Wort „Sucht“ gilt als ein in der Medizin veraltetes Wort, das früher ganz allgemein Krankheit bedeutete, was wir aber heute noch wiederfinden in mehr oder minder gebräuchlichen Wortgebilden wie Wassersucht, Fettsucht, Fallsucht, Gelbsucht und Schwindsucht.<br />
Diese Begriffe orientieren sich an vordergründigen körperlichen Erscheinungen. Durch andere Verbindungen wie Tobsucht und Mondsucht wurde Sucht früh auch als krankhaftes Verlangen, innerer Drang definiert. Damit nähern wir uns dem modernen Suchtbegriff im Sinne von Abhängigkeit.<br />
Das Ideal einer Begegnung zwischen Menschen möchte ich aus meinem früheren Blog zitieren:<br />
<strong> Wann immer wir diese Welt des Scheins betreten, um uns selbst neu zu erfahren, so muss ich das Meine tun, und du tust das Deine.<br />
Wir arbeiten lange daran, uns von den Erwartungen Anderer zu lösen, besonders von denen, die wir verinnerlicht haben und unsere Schuldgedanken nähren.<br />
Die Ansprüche entspringen dem schmerzenden Bestreben, uns willig und abhängig zu halten - im Mantel bekannter erprobter Moral.<br />
Und alte Bindung muss neuer Beziehung weichen, die neuen ehrenden Ausgleich findet. Erst dort darfst du endlich du sein, und ich – ich.<br />
Dies ist nichts anderes als unser eingeborenes Gesetz: ein Jeder trägt es in sich, es ist die Liebe, zuallererst zu uns selbst, dann zu den anderen Menschen, den Tieren, Dingen.<br />
Auf diesem Grunde begegnen wir uns wirklich, und wenn dies so sein darf, dann ist es schön. Wenn nicht, können wir es nicht ändern.</strong><br />
<strong> Dann warten stets neue Erfahrungen auf uns, mit anderen unteilbaren Teilen vom Ganzen.</strong><br />
Gelingt es, dies zu verinnerlichen, ist ein Teil des Weges vollzogen. Es muss manch Heilige Kuh geschlachtet, alte fortbestehende Muster der Kindheit durchbrochen werden. Denn der Verstand, der ja als Hüter der Schwelle zu fungieren hat, ging vor den Gefühlen in die Knie&#8230; Diese müssen erlöst, neu durchlaufen werden in der geschützten Situation der Therapie und ihre hinderlichen, nicht förderlichen Energien aufgeben. So wird das Internalisierte aufgelöst, das Introjekt endlich ausgespien.<br />
Dann kann der Schläger entmachtet, der Säufer, der Drogenabhängige auf sich selbst zurückgeworfen werden, indem die ihn beschützende Frau von ihm und ihrem Status als Co-Neurotiker ablässt, von der unrealistischen Besessenheit, zu meinen helfen zu können und dies als Liebe zu benennen. (Es gibt aber auch Männer, die diese Funktion annehmen, doch dies ist seltener&#8230;)</p>

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		<title>Wer bin ich?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Projektion]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bin ich?]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Experiment Ich weiß nicht, wie Du bisher durchs Leben gegangen bist.Vielleicht hast Du viel Zeit und Energie damit verbraucht, allein Deine Rollen aufrecht zu erhalten – nur damit niemand Dich als der sieht, für den Du Dich hältst&#8230; Du hast Dich verkrochen, damit nicht Deine Ängste, Sehnsüchte, Deine Wut sichtbar wurden. Deren Du Dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment</p>
<p>Ich weiß nicht, wie Du bisher durchs Leben gegangen bist.Vielleicht hast Du viel Zeit und Energie damit verbraucht, allein Deine Rollen aufrecht zu erhalten – nur damit niemand Dich als der sieht, für den Du Dich hältst&#8230; Du hast Dich verkrochen, damit nicht Deine Ängste, Sehnsüchte, Deine Wut sichtbar wurden. Deren Du Dir aber wohl nur schemenhaft bewusst warst.<br />
Mach mal ein Experiment. Denke an einen Menschen, den Du bewunderst. Nicht wegen seiner exorbitanten Schönheit, sondern wegen etlicher Eigenschaften, die Du als sozial förderlich und rundum angenehm ansiehst&#8230; nimm ein Blatt Papier und schreibe seinen Namen darauf. Denke noch einmal an die ihm zugeordneten Qualitäten und schreibe die wichtigsten in eine Reihe unter den Namen&#8230; Dann streiche den Namen der Person durch. Und ersetze ihn durch Deinen Namen!<br />
Oh weh!<br />
Jetzt regt sich reichlich Widerstand in Dir&#8230; oder etwa nicht?</p>
<p><span id="more-959"></span>Tust Du es trotzdem und Du versuchst, diese wertvollen Eigenschaften in Dir aufzuspüren, kannst Du viel über Dich erfahren. Dass Du eben nur das erkennen und zuordnen kannst, was in Dir selbst schon vorhanden ist. Wie die Erfahrung eines Balles bewirkt, dass wir ihn wiedererkennen&#8230; Und benennen können.<br />
Wenn Du etwas über Andere aussagst, ist dies eine Aussage über Dich selbst. Jedesmal. Und wenn Du sagst, dass Du jemanden verstehst, ist dies als ein Einverständnis zu sehen&#8230;<br />
Geh auch aus der Norm heraus, über Dich selbst nichts Positives zu sagen. Oder aus der, dass wir keine negativen Gefühle haben dürfen. Übrigens lässt sich der Organismus nicht betrügen&#8230; So sehr wir um Verdrängung bemüht sein mögen&#8230;<br />
Hüte Dich auch vor all den Dir wohlbekanntenVergleichen, die Dich schlecht dastehen lassen&#8230; Damit stellst Du Dich mutlos ins Zweite Glied und begründest deprimiert, dass Du nun nicht mehr aktiv wirst. (Wie sagen die Anthroposophen so schön treffend: Depression ist das Vermeiden der befreienden Tat)&#8230; Denn Andere machen es ja besser, sollen die doch tun&#8230; Und Du wirst genügsam und empfänglich für die gefährlichen Brosamen, die von deren Tisch fallen.<br />
Bekenne Dich zu Deiner ganzen Grandiosität, Deinem Ärger, Deiner Wollust, Deinen Sehnsüchten, Deinem Schmerz und Deiner Freude! Auch wenn Du sie nicht Jedem offenbaren magst und solltest (…), sei Dir für Dich Deiner Lebendigkeit bewusst.</p>
<p>Spüre das Gras unter Deinen Füßen&#8230;</p>

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		<title>Glaube und Therapie</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 07:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich einen neuen Blog schreibe, liegt dem zumeist ein äußerer Anlass zugrunde. Meist ist dies eine Interaktion mit einem Klienten oder es sind aktuelle Fragen, die mich bewegen. Immer wieder werde ich gefragt, was Gestalttherapie oder mein Therapieansatz  mit Glauben zu tun haben. Oder wie sie sich mit ihm vereinbaren lassen&#8230; darin steckt zuerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich einen neuen Blog schreibe, liegt dem zumeist ein äußerer Anlass zugrunde. Meist ist dies eine Interaktion mit einem Klienten oder es sind aktuelle Fragen, die mich bewegen.</p>
<p>Immer wieder werde ich gefragt, was Gestalttherapie oder mein Therapieansatz  mit Glauben zu tun haben.<span id="more-933"></span> Oder wie sie sich mit ihm vereinbaren lassen&#8230; darin steckt zuerst eine einseitige Prämisse. Glaube wird mit Christentum üblich praktizierter Form gleich gesetzt. Aber es gibt zumindest evangelische Pastoren, die eine Gastaltausbildung gemacht haben, um sich selbst näher zu kommen. Und um damit ihrer beratenden Funktion besser entsprechen zu können.</p>
<p>Wenn ich mich selbst betrachte und in mich hineinfühle und horche, ist für mich zwischen dem Gestalt- Kleefeld und dem, der eine Beziehung zum Ursprung ( der religio) hat, kein Unterschied zu sehen&#8230; Da nehme ich dieselben Dinge wahr:</p>
<p><strong>Ich will Frieden und die Energie, meine ureigene Entwicklung mir nehmen zu dürfen zu Bewusstheit, Eigenständigkeit und Verantwortung für mein Fühlen und Handeln. So will ich im Hier und Jetzt meine Erfahrungen schöpfen, ganz die Welt ergreifen, ganz auf die Welt kommen. Will mich selber schätzen in all meinen Möglichkeiten &#8211; und jedem Anderen Dasselbe gönnen und Ehrfurcht vor seinen Widerständen haben&#8230; Dann kann ich Niemanden auf ein therapeutisches Prokrustesbett legen, nur weil ich vielleicht Angst vor seinen Gefühlen, seiner Lebendigkeit habe&#8230;</strong></p>
<p>So spüre ich das Blut in mir fließen, meinen Atem in all seinen Facetten, kann wirklich zuhören, wirklich lieben, genießen oder auch mal wütend sein&#8230; Alles hat seinen Platz.</p>

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		<title>Antidepressivum versus Psychotherapie</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 06:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Antidepressiva: Traurige Wirkung Bei Depressionen sind Psychopharmaka schnell verschrieben. Der Trend geht zur psychotropen (auf die Psyche wirkende) Polypharmakotherapie (Verschreibung unterschiedlicher Medikamente in Kombination). Die Wirksamkeit der Antidepressiva allerdings ist in vielen Fällen kaum besser als die von Placebo, also der Scheinmedikation. Der Diagnose einer Depression folgt nicht selten auf dem Fuße eine antidepressive Medikation. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antidepressiva: Traurige Wirkung</strong></p>
<p>Bei Depressionen sind Psychopharmaka schnell verschrieben. Der Trend geht zur psychotropen (auf die Psyche wirkende) Polypharmakotherapie (Verschreibung unterschiedlicher Medikamente in Kombination).</p>
<p><span style="font-weight: normal;"><strong>Die Wirksamkeit der Antidepressiva allerdings ist in vielen Fällen kaum besser als die von Placebo, also der Scheinmedikation.</strong></span></p>
<p><span id="more-718"></span><br />
Der Diagnose einer Depression folgt nicht selten auf dem Fuße eine antidepressive Medikation. In den meisten Fällen handelt es sich um leichte bis moderate Erkrankungen, bei denen Pillen jedoch nicht helfen, ergab eine Metaanalyse (eine <strong>Metaanalyse</strong> ist eine Zusammenfassung von Untersuchungen zu Daten, mit statistischen Mitteln erarbeitet<em>) </em>von Jay Fournier der Universität von Pennsylvania in Philadelphia und Mitarbeitern.<br />
Sie hatten die Ergebnisse von sechs Studien zusammengefasst und die Wirksamkeit des Serotonin-Wiederaufnahmehemmers Paroxetin und trizyklischen Antidepressivums Imipramin mit Placebo verglichen. Ihr Fazit: <strong>Nur bei sehr schweren Symptomen</strong>, gemessen anhand der Hamilton Rating Scale of Depression (HDRS), <strong>ist ein substanzieller Nutzen nachweisbar.</strong> Diese Patienten erreichen einen HDRS-Wert von 25. <strong>Bei Patienten mit Basiswerten unter 23 ließ sich allerdings kaum ein Unterschied zwischen der Therapie mit einem Antidepressivum und Placebo ausmachen.</strong></p>
<p><strong>Warum Antidepressiva nicht wirken</strong></p>
<p><strong>„Die Annahme einer Wirksamkeit von Antidepressiva geht auf Untersuchungen zurück, die lediglich Patienten mit schwereren Depressionen berücksichtigten“</strong>, so Fournier. <strong>Dass diese Tatsache im Marketing von Produkten unerwähnt bleibt, sollte weder Ärzte noch Patienten überraschen.</strong></p>
<p>Der biologischen Ursache eines ausbleibenden Ansprechens auf SSRI sind US-Forscher der Columbia Universität in New York auf der Spur. Verantwortlich ist eine hohe Anzahl von Autorezeptoren auf serotinergen Nervenzellen der Raphe-Kerne, so die Forscher in der Fachzeitschrift Neuron. Bei zu vielen Serotoninrezeptoren des Typs 1A der Raphe-Neurone kommt es zu einem negativen Feedback, in dessen Folge weniger Serotonin produziert wird.</p>
<p>Die Forscher erschufen daraufhin Mäuse mit einer höheren und niedrigen Dichte an Autorezeptoren auf serotinergen Zellen der Raphe-Kerne. Die Mäuse erhielten Nahrung in einer hellen Umgebung, was bei den Tieren Angst auslöst. Antidepressiva sollten dem entgegenwirken. Doch verfehlten die Medikamente bei Tieren mit einem Überschuss an Autorezeptoren ihre Wirkung. „Je mehr Antidepressiva verabreicht werden, um die Serotoninmenge zu erhöhen, desto weniger Serotonin produzieren die Nervenzellen“, so der Pharmakologe Rene Hen. Eine Reduktion dieser Autorezeptoren etwa über eine Blockade könnte zukünftig die Ansprechrate auf SSRI verbessern.</p>
<p><strong>Viele Pillen bedeuten nicht unbedingt mehr Wirkung</strong></p>
<p>Ob solche Befunde die Verschreibungspraxis von Morgen beeinflussen, darf bezweifelt werden. Denn der Trend geht zur Polypharmakotherapie psychischer Erkrankungen. <strong>Immer mehr Patienten erhalten Kombinationstherapien aus Antidepressiva und Antipsychotika, ergaben Daten zum Verschreibungsmuster von US-Psychiatern.</strong> Gerade wenn ein Antidepressivum nicht wirkt, kommt häufig ein zweites dazu, auch wenn Wirksamkeitsbelege fehlen.</p>
<p><strong>Psychotherapie vergleichsweise hocheffizient</strong></p>
<p>Die Evidenz des zusätzlichen Nutzens einer Polytherapie mit psychotropen Substanzen ist begrenzt, so die Autoren des Berichts.<strong> Zudem nehmen Nebenwirkungen unter Mehrfachtherapien zu und sind nicht nur auf z. T. ganz erhebliche Gewichtszunahmen begrenzt, sondern beeinflussen den Stoffwechsel nachhaltig.</strong></p>
<p>Wer bei leichteren bis mäßigen depressiven Erkrankungen keine Pillen schlucken will, ist möglicherweise mit anderen Therapien besser beraten. Nicht als so bequem, aber nachhaltig gut wirksam etwa haben sich Psychotherapien erwiesen.</p>
<p>Die gewählte Psychotherapie sollte vom Alltagserleben der Klienten ausgehen. Zusammen mit einschneidenden Erlebnissen können unbewusste seelische Vorgänge auf den Klienten einwirken und zu Fehlentwicklungen führen. Daraus ergeben sich auch die Themen bei der Therapie. Schwerpunkte sind das Erleben der Klienten, ihre Lebensgestaltung, ihr Selbstwertgefühl und ihre Beziehungen zur Umwelt. Maßgebliche Formeln, die auf gestörte Verarbeitung von Kindheitserlebnissen beruhen, können z. B. sein: &#8220;Keiner liebt mich.&#8221; oder &#8220;Ich komme allein zurecht.&#8221; oder &#8220;Das schaffe ich nie.&#8221;</p>
<p>Diese Grundhaltungen können so fest verankert sein, dass sich Ereignisse immer in dieser Form entwickeln. Diese Form nennt sich auch &#8220;eine sich selbst erfüllende Prophezeiung&#8221; (self-fullfilling prophecy).</p>
<p>Die  Psychotherapie, speziell die Gestaltorientierte Gesprächspsychotherapie, versucht die Klienten zu stützen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Das führt dann zu Erleichterungen im Alltag.</p>
<p>Meistens wird Psychotherapie (beispielsweise in unserer Praxis) in Einzelsitzungen durchgeführt. Die Abstände der Sitzungen werden dabei nicht so strikt festgelegt wie bei vielen anderen Therapien. Sie richten sich auch und letztlich  nach dem Bedarf. Das können mehrere Sitzungen in der Woche sein, oder auch einige Wochen gar keine Sitzungen. Die Dauer ist ebenfalls unterschiedlich, zwischen 50 und 90 Minuten. Insgesamt werden, je nach Notwendigkeit, 20 bis 60 Sitzungen durchgeführt.</p>

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		<title>Zur Gestalttherapie</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/gestalt/zur-gestalttherapie.html</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 06:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Humanistische Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Integrative Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychodrama]]></category>
		<category><![CDATA[Restriktive Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestalttherapie Die Gestalttherapie ist ein psychologisches Verfahren, das sowohl gesprächsorientiert als auch darstellend-kreativ und körperorientiert ist. Unterformen: Integrative Therapie; Integrative Gestalttherapie; Analytische Gestalttherapie; Gestaltberatung. Verwandte Begriffe und Verfahren: Humanistische Psychotherapie; Erlebnistherapie; Psychodrama; Integrative Bewegungstherapie. Geschichte: Die Gestalttherapie wurde ab den 40er Jahren von der Psychologin Laura Perls, dem Psychiater Fritz Perls und dem Sozialphilosophen Paul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestalttherapie</strong><br />
Die Gestalttherapie ist ein psychologisches Verfahren, das sowohl gesprächsorientiert als auch darstellend-kreativ und körperorientiert ist.<br />
<strong> Unterformen: Integrative Therapie; Integrative Gestalttherapie; Analytische Gestalttherapie; Gestaltberatung.<br />
Verwandte Begriffe und Verfahren: Humanistische Psychotherapie; Erlebnistherapie; Psychodrama; Integrative Bewegungstherapie.</strong><br />
<strong> Geschichte:</strong> Die Gestalttherapie wurde ab den 40er Jahren von der Psychologin Laura Perls, dem Psychiater Fritz Perls und dem Sozialphilosophen Paul Goodman in Abgrenzung zur Psychoanalyse Freuds entwickelt &#8211; sie wird zu den Humanistischen Therapieverfahren gezählt. Sie basiert auf Einflüssen der Tiefenpsychologie, der Existenzphilosophie, der Gestaltpsychologie, des Psychodramas, der Zen-Meditation und der Gruppendynamik. Anfang der 50er Jahre wurde die Gestalttherapie in den USA durch erste Veröffentlichungen und Institutsgründungen bekannter. Später bildeten sich zwei unterschiedliche Schulen heraus: Während Fritz Perls in Kalifornien den sogenannten &#8220;Westküstenstil&#8221; (Selbsterfahrung für gesunde, belastbare Personen) prägte, entwickelten Laura Perls und Paul Goodman an der Ostküste der USA eine auf die Behandlung psychischer Störungen ausgerichtete Variante der Gestalttherapie. Seit den 70er Jahren wird die Gestalttherapie auch in der BRD angewandt und gehört hier inzwischen zu den am häufigsten vertretenen Therapieverfahren. Es gibt heute sehr viele verschiedene Ausprägungen der Gestalttherapie&#8230;</p>
<p><span id="more-422"></span><br />
<strong>Ziele:</strong> Je nach gestalttherapeutischer Unterform ist das Verfahren mehr oder weniger auf die Behandlung psychischer Störungen ausgerichtet. Für alle Unterformen gelten folgende Ziele: Persönlichkeitswachstum; Selbsterfahrung; Zunahme von Selbstverantwortung für das eigene Leben; Wiederherstellung der Selbstregulation und Selbstverwirklichung des Organismus; Entdeckung und Wiederaneignung verlorengegangener oder gehemmter Persönlichkeitsanteile; Aufhebung von Blockierungen; Kreativitätssteigerung; Erhöhung der Kontaktfähigkeit.<br />
Zielgruppen: für alle Altersgruppen.<br />
Vorgehensweise: Gestalttherapie wird als Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familientherapie angeboten. Die aktuellen Erfahrungen und Gefühle der KlientInnen stehen im Vordergrund (Konzentration auf das &#8220;Hier und Jetzt&#8221;). Dabei wird viel Aufmerksamkeit auf die Körperwahrnehmung gelegt; so werden KlientInnen auf Widersprüche zwischen ihrem körperlichen und sprachlichen Verhalten hingewiesen. GestalttherapeutInnen schlagen verschiedene spielerische oder kreative Methoden &#8211; auch aus anderen Therapierichtungen &#8211; vor, damit die KlientInnen Gefühle, Konflikte oder Erlebnisse in der Therapiesituation ausdrücken und vergegenwärtigen können. Häufig angewandte Techniken sind z.B.: Dialog mit abgelehnten Persönlichkeitsanteilen oder vorgestellten Personen, die auf den &#8220;leeren Stuhl&#8221; gesetzt werden; Rollenspiel; Identifikation mit Traumfiguren/Traumgegenständen; geleitete Phantasien; Übertreibung; Konfrontation; sprachliche Umformungen (z.B. &#8220;ich will nicht&#8221; statt &#8220;ich kann nicht&#8221;). Es können auch Verhaltensexperimente durchgeführt werden, in denen die KlientInnen sich auf neue Art erleben können. Hausaufgaben sollen dazu dienen, dass Erfahrungen aus der Therapie auf den Alltag übertragen werden. In der Gestalttherapie kann eine Vielfalt an Medien eingesetzt werden: Farben, Ton, Collagen, Masken, Puppen, Bewegung, Musik, Poesie.<br />
Es hängt vom jeweiligen Therapieverlauf und der jeweils spezifischen TherapeutIn-KlientIn-Beziehung ab, welche Methoden/Medien zu welchem Zeitpunkt eingesetzt werden. Die GestalttherapeutIn hat die Aufgabe, die KlientIn als ganze Person zu akzeptieren und eine Balance zwischen emotionaler Unterstützung und Konfrontation/Frustration der KlientIn zu finden.<br />
<strong> Theorie: </strong>Die Theorie hat eine gestaltpsychologische Grundlage, wobei Körper, Seele und Geist als Ganzheit begriffen werden. Psychische Gesundheit bedeutet in der Theorie der Gestalttherapie die Fähigkeit zu kreativer Anpassung, zu lebenslangem Wachstum und Reifung in lebendigem Austausch (&#8220;Kontakt&#8221;) mit der Umwelt. Psychische Störungen sollen ihre Ursache darin haben, dass dieses Wachstum gehemmt ist &#8211; der Kontakt mit Teilen der eigenen Person und/oder der Umwelt wird vermieden. Je nach Ausmaß der psychischen Störung werden diese Anteile entweder gar nicht erst wahrgenommen oder zwar wahrgenommen, aber bewusst abgelehnt. Psychische Gesundheit soll erreicht werden, indem diese unerwünschten Anteile wahrgenommen, in der Therapiesituation intensiv erlebt und schließlich akzeptiert werden.</p>
<p><strong>Ethische Unbedenklichkeit:</strong> Ziele und Vorgehensweisen widersprechen nicht humanen Grundsätzen.<br />
Zentrales Ziel ist die Steigerung der Selbstverantwortlichkeit und Autonomie der KlientInnen. Die Gestalttherapie hat traditionell eine sozialkritische Komponente. Dabei wurde immer wieder thematisiert, welche Schäden eine restriktive Gesellschaft den Individuen zufügen kann.</p>

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		<title>Gedanken zum Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphorismen und Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Transpersonale Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Getrenntsein]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Weggefährten]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Scheins]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebensweisheiten / von Lutz Kleefeld Für alle Weggefährten Wann immer wir diese Welt des Scheins betreten, um uns selbst neu zu erfahren, so muss ich das Meine tun, und du tust das Deine. Wir arbeiten lange daran, uns von den Erwartungen Anderer zu lösen, besonders von denen, die wir verinnerlicht haben und unsere Schuldgedanken nähren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong> Lebensweisheiten / von Lutz Kleefeld</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Für alle Weggefährten</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong>Wann immer wir diese Welt des Scheins betreten,<br />
um uns selbst neu zu erfahren,<br />
so muss ich das Meine tun,<br />
und du tust das Deine.<br />
Wir arbeiten lange daran,<br />
uns von den Erwartungen Anderer zu lösen,<br />
besonders von denen, die wir verinnerlicht haben<br />
und unsere Schuldgedanken nähren.<br />
Die Ansprüche entspringen dem schmerzenden Bestreben,<br />
uns willig und abhängig zu halten -<br />
im Mantel bekannter erprobter Moral.<br />
Und alte Bindung muss neuer Beziehung weichen,<br />
die neuen ehrenden Ausgleich findet.<br />
Erst dort darfst du endlich du sein, und ich &#8211; ich.<br />
Dies ist nichts anderes als unser eingeborenes Gesetz:<br />
ein Jeder trägt es in sich,<br />
es ist die Liebe, zuallererst zu uns selbst,<br />
dann zu den anderen Menschen, den Tieren, Dingen.<br />
Auf diesem Grunde begegnen wir uns wirklich,<br />
und wenn dies so sein darf, dann ist es schön.<br />
Wenn nicht, können wir es nicht ändern.<br />
Dann warten stets neue Erfahrungen auf uns,<br />
mit anderen unteilbaren Teilen vom Ganzen.<br />
Doch irgendwann hebt sich der Schleier. Wir erinnern uns.<br />
Getrennt &#8211; Sein ist Ausdruck der Großen Illusion.<br />
Alles ist besser als alles Andere.<br />
So sind auch das “Gute“ wie das “Böse“<br />
nichts als zwei Seiten derselben Münze.<br />
Die wir erschaffen, nur um uns selbst zu erfahren.<br />
Jenseits von Wertung sind endlich wir frei.<br />
Und mehr als das kleine, schmerzende Ich&#8230;</p>

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