<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Bulimie</title>
	<atom:link href="http://www.metis-ev.de/bulimie/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.metis-ev.de</link>
	<description>In Zusammenarbeit mit dem Verein Metis e.V.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Jan 2012 15:50:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" />
	<atom:link rel="hub" href="http://superfeedr.com/hubbub" />
			<item>
		<title>Essstörungen und Familie</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/sucht/essstorungen-und-familie.html</link>
		<comments>http://www.metis-ev.de/sucht/essstorungen-und-familie.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Anorexie]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiendynamik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.metis-ev.de/?p=631</guid>
		<description><![CDATA[Wenn die Seele schwer im Magen liegt &#8211; bis zu drei Prozent aller Frauen und etwa 0,5 Prozent aller Männer erkranken an einer Bulimie und provozieren nach der Aufnahme größerer Nahrungsmengen das Erbrechen, meist heimlich. Wesentlich offensichtlicher ist die Anorexie, an der 0,5 Prozent aller Frauen und 0,05 Prozent der Männer erkranken. Die Betroffenen hungern sich auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Seele schwer im Magen liegt &#8211; bis zu drei Prozent aller Frauen und etwa 0,5 Prozent aller Männer erkranken an einer Bulimie und provozieren nach der Aufnahme größerer Nahrungsmengen das Erbrechen, meist heimlich. Wesentlich offensichtlicher ist die Anorexie, an der 0,5 Prozent aller Frauen und 0,05 Prozent der Männer erkranken.<span id="more-631"></span> Die Betroffenen hungern sich auf einen BMI von weniger als 17,5 kg/m2 herunter und leiden an der Angst, dick zu werden.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Erklärungsversuche gibt es viele</strong></p>
<p>In den westlichen Industriestaaten ist zumindest die Magersucht seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Schon lange bemüht sich die Wissenschaft, eindeutige Erklärungen für diese Sucht zu finden. So gibt es Hinweise auf Stoffwechsel- und Hormonstörungen. Ein psychodynamischer Erklärungsansatz beschreibt die Angst der Betroffenen vor der sexuellen Reife und dem Erwachsenwerden. Demnach wollen die Hungernden ihre Entwicklung blockieren und ein kindliches, asexuelles Leben führen. Lerntheoretiker verweisen auf eine angebliche Gewichtsphobie der Magersüchtigen und auch sozio-kulturelle Erklärungsmuster werden zur Erklärung herangezogen. Sie sehen die Frau als Opfer eines übertriebenen gesellschaftlichen Schlankheitswahns.<br />
Auch die Familie von Essgestörten zieht das Interesse der Ärzte auf sich. Schließlich liegt bei der Ursachenforschung buchstäblich nichts so nahe wie die Ursprungsfamilie. Vor allem in den 60er und 70er Jahren wurde von einigen Forschern die „psychosomatische Familie“ als Ursache für Essstörungen angenommen. Versuche, für die einzelnen Essstörungen jeweils eine bestimmte pathogenetische Familienstruktur zu beschreiben, sind jedoch gescheitert.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Essstörungen haben vielschichtige Ursachen</strong></p>
<p>Heute geht man davon aus, dass Anorexia und Bulimia nervosa multifaktorielle Ursachen haben. In Bezug auf die Familienstrukturen soll es Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen geben. Während die Familien magersüchtiger Patienten angeblich eher dazu neigen, Konflikte und unangenehme Gefühle zu verdrängen, kann es im Familienverband von Essgestörten mit Bulimie lautstark zugehen. Dort werden die Konflikte offener und aggressiver ausgetragen. Gemeinsam ist beiden eine starke Leistungsorientierung.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Verurteilen ist verboten</strong></p>
<p>Prof. Dr. Günter Reich von der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Göttingen, der seit 2008 an einem Forschungsprojekt zur Psychotherapie bei Bulimie arbeitet, will nicht von Mitschuld reden, wohl aber von der Mitursache familiärer Strukturen bei der Entstehung von Essstörungen. Er weist darauf hin, dass das Körperbild von Kindern und Jugendlichen natürlich unwillkürlich auch durch die Eltern mitgeprägt wird. Dennoch muss man nach seinen Worten in dieser Frage „sehr vorsichtig mit Urteilen“ sein.<br />
Während Familienstrukturen sehr wohl eine wichtige Rolle bei der Entstehung oder Aufrechterhaltung von Essstörungen spielen könnten, müsse man die Vorstellung zurück weisen, dass sie entweder die ausschließliche oder wenigstens die primäre Ursache einer Essstörung seien. Zu verurteilen sind generalisierende Aussagen, welche Eltern die Schuld an der Erkrankung ihres Kindes geben. Vielmehr sind Eltern in die Therapie der Essstörung einzubeziehen, vor allem bei jüngeren Erkrankten. Die „anorektogenen Eltern“ gibt es wohl nicht –  aber sehr häufig Familienangehörige, die so unter der Essstörung eines Familienmitgliedes leiden, dass sie selbst Hilfe benötigen.</p>

				<!-- Social Sharing Toolkit v2.0.4 | http://www.marijnrongen.com/wordpress-plugins/social_sharing_toolkit/ -->
				<div class="mr_social_sharing_wrapper"><span class="mr_social_sharing"><iframe src="https://www.facebook.com/plugins/like.php?locale=en_US&amp;href=http%3A%2F%2Fwww.metis-ev.de%2Fsucht%2Fessstorungen-und-familie.html&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=51px&amp;height=24px" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:51px; height:24px;" allowTransparency="true"></iframe></span><span class="mr_social_sharing"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.metis-ev.de%2Fsucht%2Fessstorungen-und-familie.html&amp;text=Essst%C3%B6rungen+und+Familie" target="_blank" class="mr_social_sharing_popup_link"><img src="http://www.metis-ev.de/wp-content/plugins/social-sharing-toolkit/images/buttons/twitter.png" alt="Share on Twitter" title="Share on Twitter"/></a></span><span class="mr_social_sharing"><g:plusone size="medium" count="false" href="http://www.metis-ev.de/sucht/essstorungen-und-familie.html"></g:plusone></span><span class="mr_social_sharing"><script type="IN/Share" data-url="http://www.metis-ev.de/sucht/essstorungen-und-familie.html"></script></span></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.metis-ev.de/sucht/essstorungen-und-familie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bulimie</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/bulimie/bulimie.html</link>
		<comments>http://www.metis-ev.de/bulimie/bulimie.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 05:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bulimie]]></category>
		<category><![CDATA[Essanfall]]></category>
		<category><![CDATA[Fressen und Erbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Kotzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.metis-ev.de/?p=342</guid>
		<description><![CDATA[Bulimie, auch Ess-Brechsucht (Syn. Bulimarexie oder Bulimia nervosa ) oder Ochsen- bzw. Stierhunger genannt, gehört zusammen mit der Magersucht, der Binge-Eating Disorder (Periodische Esssucht) und der Esssucht zu den Essstörungen. Von der Bulimia nervosa sind überwiegend (zu 90–95 %) Frauen betroffen. Junge Frauen in Berufsgruppen, bei denen geringes Körpergewicht für das Ausüben des Berufs verlangt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bulimie, auch Ess-Brechsucht (Syn. Bulimarexie oder Bulimia nervosa ) oder Ochsen- bzw. Stierhunger genannt, gehört zusammen mit der Magersucht, der Binge-Eating Disorder (Periodische Esssucht) und der Esssucht zu den Essstörungen.</p>
<p>Von der Bulimia nervosa sind überwiegend (zu 90–95 %) Frauen betroffen. Junge Frauen in Berufsgruppen, bei denen geringes Körpergewicht für das Ausüben des Berufs verlangt oder vorteilhaft ist (zum Beispiel Fotomodell, Tänzerin), sind für diese Krankheit besonders anfällig&#8230;<span id="more-342"></span></p>
<p><strong>Merkmale und Symptome</strong></p>
<p>Bulimie-Betroffene sind meist normalgewichtig, können auch unter- oder übergewichtig sein. Sie werden von häufigen Heißhungerattacken heimgesucht: Erkrankte Personen wollen ihr Gewicht durch Erbrechen, Hungern, Diäten oder ausgiebigen Sport oder den Missbrauch von Abführ- oder Brechmitteln kontrollieren. Die Essanfälle treten mehr oder weniger regelmäßig auf — zwischen zwei Attacken können mehrere Wochen liegen, das Essen und anschließende Erbrechen kann auch mehrmals täglich erfolgen. Während der Essanfälle verlieren Bulimiker die Kontrolle über sich selbst und über die Nahrungsmengen, die sie verschlingen. Die Essanfälle können aber auch geplant stattfinden. Gründe für das anschließende Erbrechen sind vor allem die Angst vor einer möglichen Gewichtszunahme sowie Scham über den eigenen Kontrollverlust, das eigene Versagen. Auch müssen sich Betroffene oft allein schon wegen der Unmenge im Magen übergeben.</p>
<p>Diese so genannte Ess-Brech-Sucht beginnt oft etwa mit 17 oder 18 Jahren (oft schließt sie an eine voran gegangene Magersucht an, wenn von außen betrachtet ein Rückgang der Magersucht erzielt wurde und die Patientin/der Patient wieder zu essen begonnen hat). Die Betroffenen leiden meistens unter einer gestörten Selbstwahrnehmung und/oder einer Körperschemastörung (Dysmorphophobie). Wie auch die Magersüchtigen empfinden sie sich immer als zu dick, doch sind sie häufig, im Gegensatz zu den Magersüchtigen, normalgewichtig. Die Ursachen der Bulimie ähneln denen der Magersucht.<br />
Bulimie kann akut lebensgefährlich werden. Durch ständiges Erbrechen kann es zur Entzündung der Speiseröhre kommen. Das erhöhte Magensäureangebot im Mund schädigt bei lang anhaltender Symptomatik die Zähne. Lebensbedrohlich kann die Störung des durch das fortwährende Erbrechen gestörten Elektrolythaushaltes werden (besonders Kaliumverluste), was zu Herzrhythmusstörungen führen kann.<br />
Bulimieerkrankte versuchen meist, ihre Krankheit zu verbergen. Eine frühzeitige Behandlung ist besonders wichtig, da die Aussichten auf vollständige Genesung mit jedem weiteren Jahr der Erkrankung sinken.</p>
<p><strong>Definition</strong></p>
<p>Wiederkehrende Episoden von Essanfällen. Eine Episode ist charakterisiert durch:<br />
Essensaufnahme in einer kurzen Zeitspanne (bis zu 2 Stunden), die Nahrungsmenge ist definitiv größer, als die meisten Menschen in einer vergleichbaren Zeit unter ähnlichen Umständen essen würden.<br />
Ein Gefühl des Kontrollverlustes während des Essanfalles (das Essen nicht stoppen oder nicht kontrollieren zu können, was bzw. wie viel gegessen wird).<br />
Wiederkehrendes, unangemessenes Kompensationsverhalten, um eine Gewichtszunahme zu verhindern, wie selbst induziertes Erbrechen, Abusus (Missbrauch) von Laxantien (Abführmitteln), Diuretika (Entwässerungsmitteln), Klistieren oder anderer Medikation, Fasten oder exzessive sportliche Übungen.<br />
Essanfälle und unangemessene Kompensationsmechanismen treten im Schnitt mindestens zweimal wöchentlich für drei Monate auf.<br />
Die Selbstwahrnehmung ist unabhängig vom wirklichen Körperschema.<br />
Die Störung tritt manchmal während Episoden einer Anorexia Nervosa auf (in dem Fall handelt es sich um Anorexia Nervosa: bulimischer Typ).</p>
<p>Hier wird noch zwischen dem purging-type (Missbrauch von Abführmitteln, Erbrechen etc.) und dem non-purging-type (Exzessiver Sport und Fasten als Gegenmaßnahmen zu Fressattacken) unterschieden.</p>

				<!-- Social Sharing Toolkit v2.0.4 | http://www.marijnrongen.com/wordpress-plugins/social_sharing_toolkit/ -->
				<div class="mr_social_sharing_wrapper"><span class="mr_social_sharing"><iframe src="https://www.facebook.com/plugins/like.php?locale=en_US&amp;href=http%3A%2F%2Fwww.metis-ev.de%2Fbulimie%2Fbulimie.html&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=51px&amp;height=24px" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:51px; height:24px;" allowTransparency="true"></iframe></span><span class="mr_social_sharing"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.metis-ev.de%2Fbulimie%2Fbulimie.html&amp;text=Bulimie" target="_blank" class="mr_social_sharing_popup_link"><img src="http://www.metis-ev.de/wp-content/plugins/social-sharing-toolkit/images/buttons/twitter.png" alt="Share on Twitter" title="Share on Twitter"/></a></span><span class="mr_social_sharing"><g:plusone size="medium" count="false" href="http://www.metis-ev.de/bulimie/bulimie.html"></g:plusone></span><span class="mr_social_sharing"><script type="IN/Share" data-url="http://www.metis-ev.de/bulimie/bulimie.html"></script></span></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.metis-ev.de/bulimie/bulimie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

