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	<title>Naturheilpraxis Lutz Kleefeld &#187; Allgemeine Gedanken</title>
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	<description>In Zusammenarbeit mit dem Verein Metis e.V.</description>
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		<title>Geltungssucht&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier handelt es sich um keine definierte Krankheit im Sinne des ICD10, aber immerhin kann bei störender Ausprägung der Symptomatiken eine Psychopathie dahinter stehen&#8230; Als Ursache ist eine so genannte Frühe Narzisstische Kränkung anzunehmen, die jedoch durch das Verhalten („Suchtverhalten“) keine nachhaltige Erlösung findet&#8230; Hier seien einige Gesichtspunkte (Symptome) angefügt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier handelt es sich um keine definierte Krankheit im Sinne des ICD10, aber immerhin kann bei störender Ausprägung der Symptomatiken eine Psychopathie dahinter stehen&#8230;</p>
<p>Als Ursache ist eine so genannte Frühe Narzisstische Kränkung anzunehmen, die jedoch durch das Verhalten („Suchtverhalten“) keine nachhaltige Erlösung findet&#8230;<span id="more-1179"></span></p>
<p>Hier seien einige Gesichtspunkte (Symptome) angefügt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit&#8230;<br />
Da ist das Prahlen zu nennen &#8211; sich selbst ins rechte Licht stellen wollen (Politiker&#8230;), imponieren wollen (auch Übertreibungen sind wohl unehrlich).<br />
Dann auch viel reden und Andere nicht zu Wort kommen lassen. Angst sein Gesicht zu verlieren. Meinen, sich immer verteidigen und rechtfertigen zu müssen, immer belehren und missionieren zu wollen&#8230; Auch ein betrachtenswerter Aspekt ist die Vereinsmeierei &#8211; &#8220;Hansdampf in allen Gassen&#8221; zu sein. Oder (leider): Eine Sportart fanatisch betreiben, um anerkannt zu werden. Weiterhin: Nicht zum rechten Zeitpunkt aufhören können.</p>
<p>Zu schnell Auto fahren gehört wohl auch dazu&#8230; Auch mit Geld Macht auszuüben, oder die Spendierhosen anhaben, um gelobt und anerkannt zu sein.<br />
Übertrieben geschminkt und schmuckbeladen sein, um aufzufallen. (Eher bei Frauen)<br />
Bei beiden Geschlechtern anzutreffen: das überlaute Reden &#8211; Andere ständig unterbrechen oder nicht ausreden lassen. Zuviel und fast nur über sich und seine eigenen Probleme reden. Auch an der eigenen Meinung festhalten, selbst wenn sie objektiv falsch ist (rechthaberische Sturheit).<br />
Seine eigene Tätigkeit für das Wichtigste halten (bei dieser Arbeit nicht gestört oder unterbrochen werden zu wollen).<br />
Doch Eines dürfen wir nicht vergessen – Motivation bezieht ihre Energie aus Quellen, die bei entsprechend kritischer Betrachtung manchmal fragwürdig oder möglicherweise sogar therapiewürdig erscheinen mögen&#8230; Manch Künstler, Forscher, Arzt oder auch Informatiker, dessen Leistung für die Menschheit vielen Menschen als Vorbild dienen mag, hat diese vor dem Hintergrund einer verifizierbaren Persönlichkeitsstörung erbracht&#8230;<br />
Die Welt wäre zwar eindeutig ohne die Geltungssucht gerechter – aber um so viel weniger farbig, würde das Geltungsbestreben, welches immerhin in unseren Genen verankert ist, plötzlich stark abnehmen&#8230;<br />
Also sollten wir auch mal herzhaft unsere Grandiosität genießen, etwas flunkern, Situationen ausmalen, den Bauch einziehen und etwas mehr Makeup benutzen! Das schadet meist nicht und erfreut uns (und oft auch Andere!).</p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS';"><br />
</span></p>

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		<title>Welcher Hund soll es sein?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 20:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[Der richtige Hund]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundezucht Zeunert]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaan-Hund]]></category>
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		<category><![CDATA[Werner Zeunert]]></category>
		<category><![CDATA[will to please]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer seine Familie auf diese Weise erweitern möchte, stellt sich eben diese Frage. Wie er sie beantwortet, entscheidet für Mensch wie Hund über Glück oder Unglück&#8230; Ein Mensch, der unbewusst einen Schutzhund wie einen Malinois haben möchte, der in dem von ihm gewünschten Sinne permanent arbeiten soll und „beißen muss wie ein Beknackter“ (Originalton eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Familie auf diese Weise erweitern möchte, stellt sich eben diese Frage. Wie er sie beantwortet, entscheidet für Mensch wie Hund über Glück oder Unglück&#8230;</p>
<p><span id="more-1164"></span></p>
<p>Ein Mensch, der unbewusst einen Schutzhund wie einen Malinois haben möchte, der in dem von ihm gewünschten Sinne permanent arbeiten soll und „beißen muss wie ein Beknackter“ (Originalton eines Schäferhundlers), wird mit einem dem Menschen gegenüber friedlichen Schlittenhund unglücklich werden – und wer einen eigenständigen, ursprünglichen Hund benötigt, sollte von einer Rasse absehen, deren Vertreter ihn mit seinem „will to please“ permanent belagert&#8230; Die Hütehunde, die sehr in Mode zu kommen scheinen,  benötigen zwingend eine Aufgabe&#8230; ihre außerordentliche Aktivität kann die Beschaulichkeit wie auch Wohnungseinrichtungen gefährden&#8230;</p>
<p>Unser Freund Hund ist mit einem sehr plastischen Erbgut versehen – das zeigt die Mannigfaltigkeit der Rassen wie auch in der Natur die Anpassungsfähigkeit der Gattung Canis. Wölfe wie auch Coyoten passen sich im Verlauf weniger Generationen durch Größenveränderung und Verhalten an andere Beutetiere und neue biologische Nischen an – da spielen epigenetische Vorgänge sicher mit hinein, die dann in Folge das Erbgut umprägen&#8230;</p>
<p>Unsere Rassehunde sind meist vom Menschen durch Auslese geschaffene Spezialisten – angepasst an Arbeiten, unwirtliche Umweltbedingungen und Jagdmethoden ihres Herren – und sollten dem entsprechend genutzt werden&#8230; ein Kangal oder eine Deutsche Dogge auf dem Balkon zeigen eine Fehlentscheidung an, und wenn der Labbi nicht baden darf, ist er auch nicht glücklich&#8230;</p>
<p>Nach etlichen Schlittenhunden, die ein teils biblisches Alter bei mir erreichen durften, habe ich mich für Hunde entschieden, die aus verschiedenen ursprünglichen Rassen über einen Zeitraum von fast 40 Jahren von Werner Zeunert in Jena gezüchtet, inzwischen vom Phänotyp her recht gleich sind (bis auf die Farben, da ist alles möglich von weißem bis schwarzem Fell, cremefarbenem, falbem, braunem Fell und Grautönen&#8230;), mittelgroß und in Masse und Kraft wie ein Malinois, aber mit sichelförmig getragener Rute wie beim Dingo mit steifer Behaarung, im Charakter wie ein Kanaan-Hund&#8230;eine Rasse, die ich übrigens sehr gut finde, die aber in Europa eine zu geringe Zuchtgrundlage hat. So sind diese Hunde äußerst wachsam, ohne überflüssig zu bellen, ruhig im Wesen und im Notfall auch verteidigungsbereit, recht eindeutig territorial und misstrauisch Fremden gegenüber, was schon die Welpen zeigen. Mein ziemlich großer Rüde namens Dingo ist überaus verständig ohne Ausbildung, hat keinen typischen Hundegeruch, auch wenn das wetterfeste Fell, bestehend aus hartem Deckhaar mit reichlich Unterwolle, nass ist&#8230; Meine Erfahrung ist, dass im Welpenalter wenig zerstört wurde &#8211; vielleicht war für genug Spielzeug und ungefährliche rohe Fleischknochen zum Nagen gesorgt. Deutlich ist, dass diese Hunde vorwiegend optisch orientiert sind &#8211; auf Spaziergängen ist die Nase kaum am Boden; ständig wird der Horizont abgesucht, was aber trotz der Abstammung (u.a. Dingos und Akita) nicht zwangsläufig einen Hetzjäger erwarten lassen soll &#8211; Dingos Jagdttrieb ist vorhanden, doch eher gering &#8211; aber speziell in der Dunkelheit reagiert er sehr intensiv auf ihm fremde Personen, die er über erstaunlich große Entfernungen wahrnimmt, aber die Rehe auf der Wiese dann gleichzeitig kaum beachtet. Apportieren kann er gut &#8211; nur lässt sein Interesse nach einigen Durchgängen schnell nach&#8230; Dann will er andere Dinge tun, am liebsten gehen&#8230;20 -30 km sind beliebt, aber bei mir nicht jeden Tag abrufbar&#8230; die Hälfte muss meist reichen. Dann zieht er (darf er!) fast die ganze Zeit, um  trotzdem hinterher für Spiele (Zerren am Tau) aufgeschlossen zu sein&#8230; Auffällig ist noch die ausgeprägte Mimik &#8211; ein Dingoerbe.</p>
<p>Hier haben wir einen Allround-Hund, der sich gut anpasst, aber einen Garten haben sollte, den er bewachen kann. Bei Freunden hat sich seine Verwandtschaft als liebevoller Familienhund bewährt, und ich bin nun gespannt, wie sich die kleine Luna entwickeln wird&#8230;</p>

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		<title>Was ist ein Psychopath?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 12:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Psychopath, Soziopath – was ist das? Wir Alle kennen sie eigentlich – die Energievampire, die hemmungslosen Egozentriker, die Menschen, die vielleicht das Arme Ich vor sich hertragen, um ihre Ziele zu erreichen, die den Status verkörpern: Ich bin okay, Ihr seid nicht okay… Und mit dieser Vorgabe wahrlich jede ihrer Handlungen meinen begründen zu dürfen… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Psychopath, Soziopath – was ist das?</strong></p>
<p>Wir Alle kennen sie eigentlich – die Energievampire, die hemmungslosen Egozentriker, die Menschen, die vielleicht das Arme Ich vor sich hertragen, um ihre Ziele zu erreichen, die den Status verkörpern: Ich bin okay, Ihr seid nicht okay… Und mit dieser Vorgabe wahrlich jede ihrer Handlungen meinen begründen zu dürfen… Deren Subjektivität damit grenzenlos ist… Wer sind diese Menschen? Was macht sie aus, bei denen sogar nachweislich veränderte Hirnstrukturen vorliegen?</p>
<p><strong>Wie wirkt sich diese antisoziale Persönlichkeitsstörung aus?<span id="more-1148"></span></strong></p>
<p>Schauen wir erst einmal hin, ob wir selbst deren Beute werden könnten, weil wir ihnen glauben und vertrauen. Denkt nicht, dass die Betrachtung unwichtig sei – Vertrauen ist hier eine gefährliche Prämisse! Psychopathie ist eine Gefahr für alle Ebenen unseres Lebens. Krankheiten und Störungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung hat sie im Gepäck.<br />
Viele Menschen übertragen das, was sie glauben wollen, auf den Psychopathen – er aber hat ein anderes Weltbild, und das stellt nur ihn in den Mittelpunkt. Alle anderen Menschen reduziert er auf Steigbügelhalter und minderwertige Vasallen. Die für ihn und seine Belange präsent sein müssen.</p>
<p>Soziopathen spielen dafür ihre Spielchen… Die meisten Opfer der Psychopathen (und das können auch relativ intelligente Menschen wie Therapeuten sein) sehen zu Beginn nur, was sie sehen wollen. Naivität ist immer der größte Feind unser eigenen Person. Das beinhaltet auch den Glauben, dass der Psychopath einfach nur ein paar Problemchen hat, mehr davon vielleicht als jeder andere Normale auch, und nicht etwa die Symptome einer tiefen Persönlichkeitsstörung.<br />
Psychopathen aber fühlen keine Schuld oder Störung, und genießen tatsächlich weitgehend bewusst und weitestgehend ohne Skrupel ihr antisoziales Verhalten. Das zeigen uns deutlich die unbeirrbaren Stalker&#8230;</p>
<p>Psychopathen sind auch geschickt darin, ihren eigenen Psychiater oder Psychologen hereinzulegen (wenn sie überhaupt dort landen – sie bevorzugen eher leichter erlangbare Konfluenzen halb – und unprofessioneller Menschen). Dazu legen sie sich gern jede Menge mehr oder weniger fundiertes Halbwissen zu… und kreieren daraus eindrucksvoll ausgemalte Symptomatiken, die nur zu häufig leichtfertig vom Therapeuten aufgegriffen (therapeutische Bärenfalle) werden, allzu oft auf Kosten Anderer… als da sind die Personen der Ursprungsfamilie.<br />
Was Psychopathen noch gefährlich macht, sind ein eindrucksvoller Charme und überzeugend vorgetragene Bedürftigkeit (Wehleidigkeit!) in emotionaler oder zusätzlich auch materieller Ebene… Verknüpft mit gar professionell versierter Einsicht in die Bedürfnisse und Schwächen ihrer Opfer.<br />
Sie stellen sich dabei gern dar als ach so offen und ehrlich. Das Messer haben sie hinter dem Rücken jedoch bereits gezückt…</p>
<p>Meist erkennen wir die Fallstricke erst, wenn die Sache gelaufen ist und wir wie die Fliege im Netz der Spinne zappeln… Und wir bereiten denen durch unsere so genannte Dummheit Vergnügen, weil wir erfolgreich hereingelegt worden sind.</p>
<p>Nebenbei: Obwohl die meisten Psychopathen es nie zugeben würden, dass sie (sehr häufig!) ein Alkoholproblem oder andere Süchte (Sucht gleich Siechtum, nicht Suche!) haben, ist dieses ein weiteres Charakteristikum ihrer Störung.<br />
Wollen sich diese Psychopathen ändern oder kann man sie verändern?<br />
Die emotionale Isolation bewirkt selten etwas. Das Selbstinteresse des Antisozialen überlagert wahrlich Alles… auch die echte Einsicht. Heilige Kühe werden nicht geschlachtet, sondern gepflegt und verteidigt.<br />
Studien haben klar aufgezeigt, dass sie sich im Allgemeinen nicht ändern wollen. Also sollte man keine Zeit damit verschwenden – Hilfe, die man ihnen anbietet, wird von ihnen meist in Form von Verrat zurückbezahlt. Häufig auch fürchten dann die „Opfer” Rache oder andere mögliche Folgen, wenn die Spiele aufgedeckt wurden&#8230;<br />
Ja – viele Leute meinen, Andere retten zu müssen (sie sind Co-Abhängige) und fallen dabei diesen Soziopathen zum Opfer, weil sie deren Wahrheit nicht sehen wollen. Scheinbar geht nun oft der Psychopath mit Einsicht auf sie ein… oder stellt sich selbst als Opfer anderer Menschen dar! Doch er ändert sich nicht! Er will sein, wie er ist. Er hat bereits gewählt. Vielleicht will er an seinen zusätzlich vorhandenen Neurosen nicht leiden, aber aufgeben will er sie nicht. Wasch mich, aber mach mich nicht nass!</p>
<p>Muss er sich verteidigen, handelt er meist voreilig, nicht fähig, den Gesamtkomplex seines Handelns zu überblicken. Er ist dabei reizbar und voller Ungeduld. Dazu beleidigend und drohend, übereilt, maßlos und nicht angemessen in der Kontrolle seines Handelns und seiner Emotion… Seine Frusttoleranz ist gering.<br />
Wenn wir in Einsicht in den Sachverhalt einen Psychopathen verlassen oder eindeutig entlarven, kann es gefährlich werden. Er verbreitet Lügen, manipuliert, versucht Gefolgschaften aufzubauen. Und andere Opfer zu instrumentalisieren.  Der Kampf um Macht und gegen drohenden Kontrollverlust eskaliert… Jenseits jeder Fairness…</p>
<p>Bei diesem Kampf scheint er vorzugsweise immer in der Gegenwart zu leben. Und macht dabei Fehler, die man ihm aber meist leicht nachweisen kann…</p>
<p>Wie kannst Du ihn vorher seiner Maske berauben? In leichterer Form ist er schlau, verschlagen, listig, verstohlen und raffiniert; in der extremen Form ist er täuschend, irreführend, betrügerisch, hinterlistig, skrupellos, manipulativ und unehrlich. Psychopathen sind häufig sehr arrogante Leute, fühlen sich als höher wertige Menschen. Selten sind sie verbal ungeschickt. Sie lügen und prahlen. Sie manipulieren und sind in Wahrheit ohne Mitgefühl – dieses können sie jedoch perfekt schauspielern! Sie können auch schnell neue Stimmungen darstellen&#8230;<br />
In seiner Persönlichkeitsentwicklung ist der Psychopath in einem frühen Kind-Stadium stecken geblieben… Quasi im Sandkasten – er macht die alten Spiele, nur vor dem Hintergrund seines äußeren Erwachsenseins…</p>
<p>Gehen wir ihm besser aus dem Weg… wir können mit ihm nichts klären.</p>

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		<title>Gedanken zum Sinn</title>
		<link>http://www.metis-ev.de/hypnose/gedanken-zum-sinn.html</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Transpersonale Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Geistige Welt]]></category>
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		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn? Diese Fragen sind so alt wie die in Worten denkende Menschheit. Sind wir in der Beantwortung weiter gekommen? Und warum sind die Menschen so unzufrieden – Brot und Spiele sind zumindest hierzulande doch genug vorhanden? Wir leben oft nur im Außen, dem Materiellen, was auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn?</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Fragen sind so alt wie die in Worten denkende Menschheit. Sind wir in der Beantwortung weiter gekommen? Und warum sind die Menschen so unzufrieden – Brot und Spiele sind zumindest hierzulande doch genug vorhanden?</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wir leben oft nur im Außen, dem Materiellen, was auch unsere gute Berechtigung sein mag. Das so genannte Abschalten, wobei uns vielfältige Medien-Angebote unterschiedlichster Themen helfen sollen – es lässt außer Ablenkung wenig echte Ruhe und Frieden aufkommen. Und sollte sich tatsächlich einmal äußerliche Ruhe einfinden, wird die plötzliche Stille nicht selten gar als bedrückend empfunden und wird geflohen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auf jeden Fall sehe ich zunächst eine Kluft zwischen dem Seelenzustand wie er ist und jenem wünschenswerten Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, deren Balance uns Frieden und Gesundheit versprechen kann. Und dieser Friede ließe uns nach Innen schauen, wenn wir durch die zehrenden Kämpfe im und um das Außen nicht mehr völlig absorbiert sind.<span id="more-1039"></span><br />
<!--more--><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Und es gibt viele Möglichkeiten und Verfahren, innere Ruhe zu finden, vorgetragen von der Psychotherapie, den Kirchen oder Weltanschauungen unterschiedlichster Couleur, sei es als Autogenes Training, Meditation oder das Gebet.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Früher, als junger Mensch, ging ich davon aus, dass ich, einem geist – und gestaltlosen Nichts entsprungen, ein Spielball meiner Gene sowie früher narzisstischer Kränkung, mit meinem Ableben wieder bewusstlos in diese Leere hineinstürzen, hineingerissen würde. Um niemals daraus erwachen zu können. Das machte mich verdrossen und ich meinte, nun alle erreichbare Vergnügung und möglichen Genuss in diese doch kurze Spanne Leben packen zu müssen – zufrieden stellte mich dies nicht. Ich blieb unruhig und freudlos und wollte mich mit diesem mich deprimierenden Weltentheater nicht abfinden.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Durch meine folgenden Erfahrungen in meiner Praxis mit Hypnotherapie und dann die spätere Beschäftigung mit Techniken der Astralwanderung ist meine Sicht der Dinge grundsätzlich verändert worden – in uns scheint eine Essenz zu bestehen, die vom Körper unabhängig existieren kann und sich seiner bedient, um hier in der Materie ihre speziellen und selbstgewünschten Erfahrungen zu machen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nennen wir diese Essenz unsere Seele. Wir sind beseelte Körper – haben wir einen Unfall, so kann sich dieses Bewusstsein aus dem Körper lösen und als Beobachter quasi über dem Geschehen schwebend, alle Vorgänge genau schildern, wenn die Vereinigung mit der Materie, dem Körper, wieder hat vollzogen werden können&#8230; Dies ist häufig verbunden mit einem Nahtoderlebnis; das lockende Licht wird nicht betreten, häufig wird das Weitergehen dorthin von Wesenheiten verwehrt. Interessant ist, dass dieses Erleben universell zu sein scheint – solche Erfahrungen werden gemacht unabhängig von Glaubensrichtung und Weltanschauung, ob wir nun ein Eskimo sind, ein Chinese oder Mitteleuropäer&#8230;</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auch kam es bei Hypnosen vor, dass der Proband sich erinnerte, in gleicher Weise über seinem Körper geschwebt zu haben&#8230; Was ihn zumindest verblüffte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Rückführungen mittels Hypnose in frühe Stadien der Keimesentwicklung im Uterus zeigten, dass unabhängig von der Menge vorhandenen Substrates ein genau protokollierendes Bewusstsein zu existieren scheint, welches präzise Aussagen über Lebensgefühl und Handlungen der Mutter zu jedem Zeitpunkt zu treffen in der Lage ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Doch wann erscheint dieses Bewusstsein? Es tritt in dieser Form zum ersten Male in Erscheinung, wenn Ei- und Samenzelle ihre Chromosomen vereinigt haben&#8230; Mit dieser ganz bestimmten, einmaligen  Konstellation nur scheint die Seele ihren Lebensplan realisieren zu können, denn diese Voraussetzung definiert den Körper in all seinen für sie passenden Möglichkeiten&#8230; eine schon als Programm ablesbare vorgegebene Struktur. </span></span><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif; font-size: small;">Gesundheit und Krankheit, Erscheinungsbild, all das wird die Stellung im materiellen Leben beeinflussen.</span><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif; font-size: small;"> Diese und keine anderen Bedingungen hat die geistige Wesenheit sich ausgesucht, samt diesen Eltern und weiterem Umfeld. Nun kann sie damit arbeiten – und wenn sie den physischen Plan wieder verlässt, wird sie sich fragen: habe ich alle Vorgaben erfüllt, was habe ich mitgebracht?</span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mitgebracht wohin?</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">In der Geistigen Welt existiert (der genaue Weg dorthin ist zwar betrachtenswert, aber hier im Moment nicht relevant) für uns Alle eine individuelle Anlaufstelle, eine Ansammlung von Seelen all unserer gewesenen Ichs&#8230; Jede Existenz ist dabei einmalig und bleibt als Solche weiter  bestehen. Diese Seele ist unzerstörbar, hat aber eine solch große Nähe zu anderen Seelen dieser Gruppe, dass die Grenzen verschwimmen und wir vermeinen, schon einmal oder mehrmals als dieselbe Person gelebt zu haben&#8230; das ist wahr durch gemeinsame Erinnerungen und ein kollektives, untrennbares Gruppen-Bewusstsein &#8211;  wie auch nicht wahr durch die Einzigartigkeit der einzelnen Existenz&#8230; </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wegen der Nähe der Gruppen-Seelen, deren Summe wie eine Überseele anzusehen ist, haben alle diese Seelen eine gemeinsame Aufgabe. Und wenn eine solche Einzelseele vom physischen Bereich zurückkehrt, fließen ihre mitgebrachten persönlichen Erfahrungen in das Bewusstsein all der versammelten Entitäten ein und motivieren zur Weiterführung von Angefangenem&#8230; Eine neue, noch nicht inkarnierte Einzelseele sucht sich den passenden Körper, in fast allen Fällen vordergründig hier auf der Erde vergessen habend, was die Gemeinschaft der Seelen an Erfahrungssummen erarbeitet hat, sehr wohl aber nicht ohne diese geschaffenen Voraussetzungen unbewusst zu berücksichtigen&#8230; </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wenn wir hier auf der Erde mit Mitgliedern eines anderen Clusters von Seelen ein Problem aufgebaut haben, so zwingt uns das Gesetz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ dazu, einen energetischen Ausgleich zu schaffen&#8230; Ein großes Spiel, das Gegenstand so mancher Therapiesitzung ist&#8230;</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Übrigens ist es auch möglich, aus der Seelenwolke heraus mehrmals zur gleichen Zeit zu inkarnieren. Wobei das Faktum Zeit ein Eckpfeiler unseres Raum-Zeit-Kontinuums und abhängig von unserem Bewusstsein im Hier ist; unser „Ich Dort“ existiert jedoch in einer zeitlosen Dimension, Raum und Zeit fallen in einem Punkt zusammen und entfalten sich erst immer wieder neu in der Materie&#8230;</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Wissen um diese Dinge beruhigt&#8230; Wir leben stetig weiter in Anderen. Und was wir erfahren ist unser Gut, welches niemals vergeht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;"><span style="font-size: small;">Damit ist die Erfahrung Sinn des Lebens.</span></span></p>

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		<title>Wer bin ich?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Projektion]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bin ich?]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Experiment Ich weiß nicht, wie Du bisher durchs Leben gegangen bist.Vielleicht hast Du viel Zeit und Energie damit verbraucht, allein Deine Rollen aufrecht zu erhalten – nur damit niemand Dich als der sieht, für den Du Dich hältst&#8230; Du hast Dich verkrochen, damit nicht Deine Ängste, Sehnsüchte, Deine Wut sichtbar wurden. Deren Du Dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment</p>
<p>Ich weiß nicht, wie Du bisher durchs Leben gegangen bist.Vielleicht hast Du viel Zeit und Energie damit verbraucht, allein Deine Rollen aufrecht zu erhalten – nur damit niemand Dich als der sieht, für den Du Dich hältst&#8230; Du hast Dich verkrochen, damit nicht Deine Ängste, Sehnsüchte, Deine Wut sichtbar wurden. Deren Du Dir aber wohl nur schemenhaft bewusst warst.<br />
Mach mal ein Experiment. Denke an einen Menschen, den Du bewunderst. Nicht wegen seiner exorbitanten Schönheit, sondern wegen etlicher Eigenschaften, die Du als sozial förderlich und rundum angenehm ansiehst&#8230; nimm ein Blatt Papier und schreibe seinen Namen darauf. Denke noch einmal an die ihm zugeordneten Qualitäten und schreibe die wichtigsten in eine Reihe unter den Namen&#8230; Dann streiche den Namen der Person durch. Und ersetze ihn durch Deinen Namen!<br />
Oh weh!<br />
Jetzt regt sich reichlich Widerstand in Dir&#8230; oder etwa nicht?</p>
<p><span id="more-959"></span>Tust Du es trotzdem und Du versuchst, diese wertvollen Eigenschaften in Dir aufzuspüren, kannst Du viel über Dich erfahren. Dass Du eben nur das erkennen und zuordnen kannst, was in Dir selbst schon vorhanden ist. Wie die Erfahrung eines Balles bewirkt, dass wir ihn wiedererkennen&#8230; Und benennen können.<br />
Wenn Du etwas über Andere aussagst, ist dies eine Aussage über Dich selbst. Jedesmal. Und wenn Du sagst, dass Du jemanden verstehst, ist dies als ein Einverständnis zu sehen&#8230;<br />
Geh auch aus der Norm heraus, über Dich selbst nichts Positives zu sagen. Oder aus der, dass wir keine negativen Gefühle haben dürfen. Übrigens lässt sich der Organismus nicht betrügen&#8230; So sehr wir um Verdrängung bemüht sein mögen&#8230;<br />
Hüte Dich auch vor all den Dir wohlbekanntenVergleichen, die Dich schlecht dastehen lassen&#8230; Damit stellst Du Dich mutlos ins Zweite Glied und begründest deprimiert, dass Du nun nicht mehr aktiv wirst. (Wie sagen die Anthroposophen so schön treffend: Depression ist das Vermeiden der befreienden Tat)&#8230; Denn Andere machen es ja besser, sollen die doch tun&#8230; Und Du wirst genügsam und empfänglich für die gefährlichen Brosamen, die von deren Tisch fallen.<br />
Bekenne Dich zu Deiner ganzen Grandiosität, Deinem Ärger, Deiner Wollust, Deinen Sehnsüchten, Deinem Schmerz und Deiner Freude! Auch wenn Du sie nicht Jedem offenbaren magst und solltest (…), sei Dir für Dich Deiner Lebendigkeit bewusst.</p>
<p>Spüre das Gras unter Deinen Füßen&#8230;</p>

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		<title>Glaube und Therapie</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 07:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich einen neuen Blog schreibe, liegt dem zumeist ein äußerer Anlass zugrunde. Meist ist dies eine Interaktion mit einem Klienten oder es sind aktuelle Fragen, die mich bewegen. Immer wieder werde ich gefragt, was Gestalttherapie oder mein Therapieansatz  mit Glauben zu tun haben. Oder wie sie sich mit ihm vereinbaren lassen&#8230; darin steckt zuerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich einen neuen Blog schreibe, liegt dem zumeist ein äußerer Anlass zugrunde. Meist ist dies eine Interaktion mit einem Klienten oder es sind aktuelle Fragen, die mich bewegen.</p>
<p>Immer wieder werde ich gefragt, was Gestalttherapie oder mein Therapieansatz  mit Glauben zu tun haben.<span id="more-933"></span> Oder wie sie sich mit ihm vereinbaren lassen&#8230; darin steckt zuerst eine einseitige Prämisse. Glaube wird mit Christentum üblich praktizierter Form gleich gesetzt. Aber es gibt zumindest evangelische Pastoren, die eine Gastaltausbildung gemacht haben, um sich selbst näher zu kommen. Und um damit ihrer beratenden Funktion besser entsprechen zu können.</p>
<p>Wenn ich mich selbst betrachte und in mich hineinfühle und horche, ist für mich zwischen dem Gestalt- Kleefeld und dem, der eine Beziehung zum Ursprung ( der religio) hat, kein Unterschied zu sehen&#8230; Da nehme ich dieselben Dinge wahr:</p>
<p><strong>Ich will Frieden und die Energie, meine ureigene Entwicklung mir nehmen zu dürfen zu Bewusstheit, Eigenständigkeit und Verantwortung für mein Fühlen und Handeln. So will ich im Hier und Jetzt meine Erfahrungen schöpfen, ganz die Welt ergreifen, ganz auf die Welt kommen. Will mich selber schätzen in all meinen Möglichkeiten &#8211; und jedem Anderen Dasselbe gönnen und Ehrfurcht vor seinen Widerständen haben&#8230; Dann kann ich Niemanden auf ein therapeutisches Prokrustesbett legen, nur weil ich vielleicht Angst vor seinen Gefühlen, seiner Lebendigkeit habe&#8230;</strong></p>
<p>So spüre ich das Blut in mir fließen, meinen Atem in all seinen Facetten, kann wirklich zuhören, wirklich lieben, genießen oder auch mal wütend sein&#8230; Alles hat seinen Platz.</p>

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		<title>Kirche im Zwielicht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Koan]]></category>
		<category><![CDATA[Mariae Vesperbild]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Scheiterhaufen]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeit der Zweifel Speziell die Katholische Kirche hat es im Augenblick nicht leicht. Als des Glaubens Verwalterin mit Alleinvertretungsanspruch laufen ihr die Schäflein davon und Gelder fließen weniger&#8230; Mich bewegt insgesamt klammheimliche Freude, reichlichst dann, wenn das immer noch in den Köpfen existierende Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes im Zuge der Ermittlungen wegen Vertuschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeit der Zweifel</strong></p>
<p>Speziell die Katholische Kirche hat es im Augenblick nicht leicht. Als des Glaubens Verwalterin mit Alleinvertretungsanspruch laufen ihr die Schäflein davon und Gelder fließen weniger&#8230; Mich bewegt insgesamt klammheimliche Freude, reichlichst dann, wenn das immer noch in den Köpfen existierende Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes im Zuge der Ermittlungen wegen Vertuschung und Leugnung notwendige Sprünge bekommt.</p>
<p>Und ich gehe sogar so weit, behaupten zu können, dass es erzkonservative Strömungen in der katholischen Kirche geben mag, die die Scheiterhaufen der Inquisition wieder lodern sehen möchten&#8230; <span id="more-924"></span>Wenn <strong>im Jahre des Herrn 1987 </strong>eine Frau, die im Raum Augsburg (&#8230; siehe!) einen akut psychotischen Schub erlitt, zweimal einem Exorzismus (erfolglos&#8230;) unterzogen wurde, deutet das nicht wenig in solche Richtungen&#8230; &#8220;Mariae Vesperbild&#8221; sei &#8220;Dank&#8221;. Die hilflose Erkrankte (suizidale Tendenzen waren zudem gegeben) wurde im letzten Moment durch eine private Befreiungsaktion aus dem Dunstkreis und den Klauen  fanatischer Laien und eines verantwortungslosen Priesters befreit, bevor sie in einem Kloster versteckt werden konnte, und als dringender Notfall in das Landeskrankenhaus Günzburg gebracht&#8230;</p>
<p>Der SPIEGEL hätte sicher gern meinen ausführlichen Bericht dazu erhalten&#8230;</p>
<p>Der Zölibat als Enthaltsamkeitszölibat wurde erstmals auf der Synode von Elvira (ca. 306) als Gesetz aufgeschrieben – es mag sein, dass schon eine vorherige Tradition bestand. Festgelegt wurde dieser als Ehelosigkeit der Priester im Mittelalter, was nicht ohne Proteste abging&#8230;</p>
<p>Menschen werden aber nicht durch den Zölibat zum Täter, doch zieht die zölibatäre Struktur bestimmt etliche  homoerotisch ausgerichtete Pädophile an. Ähnliches Verhalten hat es kulturhistorisch in der institutionalisierten Form der Päderastie (im alten Griechenland) schon einmal gegeben – hier nun sind die Beweggründe anders gelagert. Und es wird nicht zuletzt machtvoll im Namen des Herrn agiert; nicht selten schweigen die Opfer aus Angst vor Sanktionen einer übermächtigen Institution, nämlich der Kirche, die die Täter schützt, die Opfer aber gern aktiv vergisst und deren Leid verharmlosen möchte.<br />
Missbrauch, körperlich und seelisch, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welches allgegenwärtig in allen möglichen Institutionen auftreten kann und auftreten wird, wo Kinder Erwachsenen anvertraut und ausgeliefert sind. Besonders schwer wiegt dies dort, wo eine kirchliche Organisation Träger von Einrichtungen ist, die einen hohen Anspruch moralischer Kompetenz für sich in Anspruch nimmt, sich gern sogar hierfür eine Führungsrolle anmaßt.<br />
Führt dies gar in eine Glaubenskrise? Das glaube ich nicht.<br />
Hier kamen lediglich Dinge ans Licht, die sich immer abgespielt haben und abspielen werden – inklusive Vertuschung&#8230;<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Die Kirche hat Probleme mit ganz anderen Aspekten des Zusammenlebens.</strong></p>
<p>Nie waren Informationen und Wissen so leicht zugänglich wie in unserer Zeit. Alles lässt sich hinterfragen, in Zweifel setzen. Die Menschen vergleichen und wägen ab, lassen sich nicht mehr so leicht gängeln und benutzen. Jeder ist für sich verantwortlich und kann diese Selbstbestimmung aus eigener Kraft erlangen.<br />
Wenn ein lateinischer Text (Weihnachtsgeschichte) in direkter Übersetzung sagt: „Friede auf Erden allen Menschen, die guten Willens sind“ und daraus wird „und allen Menschen ein Wohlgefallen“, so ist dies inzwischen tendenziös – der Segen oder die Gnade kommen heute nicht mehr so einfach von „Oben“&#8230; Und schon gar nicht von der Kirche.<br />
Doch: was ist richtig, was falsch? Wir denken darüber nach, was förderlich ist und was nicht&#8230;<br />
Da gibt ein Koan (mein Lieblingskoan&#8230;) vielleicht Auskunft:<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Alles ist besser als alles Andere&#8230;</strong></p>

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		<item>
		<title>Gesund alt werden – ein Rezept&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 05:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir alle wollen alt werden an Jahren – und dabei ein gerüttelt Maß an Lebensqualität uns erhalten. Und dies möglichst nicht so, dass wir um die Weisheit bitten müssen, die Gebrechen mit heiterer Gelassenheit zu tragen, um trotzdem lebensfroh bleiben. Alter wird bei uns immer noch mit Krankheit gleichgesetzt, was statistisch gesehen ja auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wollen alt werden an Jahren – und dabei ein gerüttelt Maß an Lebensqualität uns erhalten. Und dies möglichst nicht so, dass wir um die Weisheit bitten müssen, die Gebrechen mit heiterer Gelassenheit zu tragen, um trotzdem lebensfroh bleiben.</p>
<p>Alter wird bei uns immer noch mit Krankheit gleichgesetzt, was statistisch gesehen ja auch nicht ganz unberechtigt sein mag – setzt doch mit 65 Jahren bei so vielen Menschen Siechtum ein und treibt sie in die Arme der üblichen Medizin.<br />
Immer wieder höre ich jenes Argument, dass früher die Menschen gar nicht erst so alt geworden sind – es wird zitiert, dass die Lebenserwartung ja früher viel geringer gewesen sei. Hier werden unterschiedliche Fakten schlichtweg verwechselt.<br />
Noch um 1900 wurden Männer im Durchschnitt nur 40,6 Jahre alt, Frauen 43,4 Jahre. Heute beträgt die Lebenserwartung in Deutschland für Männer 76 Jahre, für Frauen 82 Jahre.<br />
Alte Menschen hat es aber immer gegeben! Die grundsätzliche Fähigkeit, auch ein höheres oder gar hohes Alter zu erreichen, ist keine Errungenschaft der Neuzeit, sondern genetisch fixiert.<br />
Sterben werden wir irgendwann, wenn uns nicht vorher Unfälle oder böse Mitmenschen terminieren, immer an einer Krankheit oder dem Zusammenwirken mehrerer Störungen physiologischer Abläufe.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Dies ist die Rangfolge der natürlichen Todesursachen:</strong><br />
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall) mit fast der Hälfte aller Opfer<br />
Krebsleiden<br />
Lebererkrankungen, insbesondere die Leberzirrhose<br />
Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, Chronische Bronchitis und Lungenemphysem<br />
Infektionen</p>
<p>Wie können wir diesen Krankheiten erfolgreich begegnen? Die Schulmedizin begibt sich nur halbherzig in die Bereiche von Prävention, der vorbeugenden Maßnahmen. Sie wird aktiv und lebt davon, wenn der Krankheitsfall schon eingetreten ist und bedient sich häufig deshalb auch Maßnahmen, die unerwünschte Effekte zeitigen und Verläufe chronifizieren. Und sekundäre Erkrankungen schaffen (iatrogene Erkrankungen).<span id="more-874"></span><br />
Bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität und Sport meist eher beiläufig als Prophylaxe, um den Ausbruch von Krankheiten und Leiden zu vermeiden. Doch seit kurzem kommt im Sinne des Wortes Bewegung in die ganze Medizin. Psychiater und Onkologen, ebenso Orthopäden, Demenzforscher und Kardiologen erkennen mehr und mehr: Den Körper in Gang zu setzen hilft Menschen auch dann, wenn sie schon längst krank sind. Besser aber ist, schon vorher damit intensiv und bewusst zu beginnen!<br />
Den Einfluss von Inaktivität auf gesunde Menschen haben Forscher neu bewertet: Der unter Büroangestellten so verbreitete Minimalgebrauch der Muskeln kann demnach fast so schädlich sein wie das Qualmen von Zigaretten. Die Sterblichkeitsrate träger Menschen liegt bis zu einem Drittel höher als jene reger Vergleichspersonen. Ein Senior, der nicht jeden Tag eine Meile (1,6 Kilometer) stramm spazieren geht wie sein gleichaltriger Nachbar, wandert – bei sonst gleichen Risiken – durchschnittlich sieben Jahre früher ins Grab.<br />
Die Hoffnung, körperliches Nichtstun sei nicht weiter abträglich, sofern man nur das Gewicht halte und sich vernünftig ernähre, halten Evolutionsmediziner wie Frank Booth von der University of Missouri in Columbia für einen Trugschluss. Die modernen Menschen seien genetisch noch immer auf das Leben als Jäger und Sammler programmiert, weil ihre genetische Ausstattung sich in den 10 000 Jahren seit der Steinzeit kaum verändert hat.<br />
Doch Sport allein ist nicht Alles. Wie die Erfahrung lehrt, können wir dem Herzinfarkt nicht mit Sicherheit davonrennen, auch nicht dem Horrorbild Krebsleiden.<br />
Die nötige Psychohygiene mit Autogenem Training, Meditation und vielleicht auch manchen Formen der Psychotherapie (Selbsterfahrung!) ist auch nur die weitere wichtige Säule von Dreien in der Krankheitsvorbeugung.<br />
Hier geht es des Weiteren um die Ernährung und jene Substanzen, die unser Leben durch   Gesunderhaltung verlängern können und eine erfreuliche Lebensqualität auch im Alter ermöglichen.<br />
Schauen wir in der Entwicklungsgeschichte zurück: die Wiege der Menschheit war Afrika.<br />
Von dort aus breiteten sich die verschiedenen Menschentypen jeweils aus, seien dies der Homo erectus oder die modernen Menschen Neandertaler und Cro Magnon. Entstanden ist der Mensch aus Vorfahren, die dem Leben im Regenwald entsagten und zuerst dessen Randgebiete und dann offenere Landschaften besiedelten. Dafür konnten die Armkraft abnehmen, die Beine stärker und länger und der aufrechte Gang übliche Fortbwegung werden. Auch das Gebiss veränderte sich – die Eckzähne wurden immer unbedeutender, bei den Backenzähnen kam es zu einer Verkleinerung des 3. Molaren, den meisten von uns als Weisheitszahn geläufig.(Viele Menschen heute erleben diesen nur noch als anfälliges Rudiment oder gar nicht erst durchgebrochen und im Zahnfleisch liegend).<br />
Es liegt nahe, dass die Nahrung sich verändert haben muss.<br />
Vermutlich waren die Vorfahren der Primaten Insektenfresser ähnlich den Spitzmäusen; die Mehrzahl der Arten ist heute jedoch vorrangig Pflanzenfresser. Früchte stellen für viele Arten den Hauptbestandteil der Nahrung dar, ergänzt werden sie durch Blätter, Blüten, Knollen, Pilze, Samen, Nüsse, Baumsäfte und andere Pflanzenteile. Etliche Spezies sind jedoch Allesfresser, die neben pflanzlicher auch tierische Nahrung zu sich nehmen, insbesondere Insekten, Spinnen, Vogeleier und kleine Wirbeltiere. Zu den Gattungen, die gelegentlich Jagd auf größere Säugetiere (Hasen, kleine andere Primaten, junge Paarhufer) machen, gehören Paviane und Schimpansen, nicht aber der reine Pflanzenesser Gorilla.<br />
Der Werkzeuggebrauch, ermöglicht durch den aufrechten Gang und die fortschreitende Größenentwicklung der Großhirnrinde, verschob zusammen mit der Nutzung des Feuers die Nahrungspräferenz in Richtung der tierischen Nahrung.<br />
Was aß ein Jäger und Sammler? Trennkost! Ihm blieb kaum die Wahl. Es wurde das gegessen, was gerade erreichbar war. Und dies waren reichlich Insekten, Nüsse (diese konnten als Vorrat dienen!), Knollen und natürlich Früchte, ab und zu und immer wenn möglich Fleisch. Wollten wir uns an dem Ergebnis orientieren (mit bewusster relativer Enthaltsamkeit dem Fleisch gegenüber!) und einen solchen Plan auch durchhalten, würde  eine solche Nahrungsumstellung uns gesünder machen. Zusammen eben mit genügend Bewegung, etwas Fasten&#8230; und Stressbewältigung.<br />
Doch unsere Nahrung ist anders geworden, sie enthält besonders viel zu viele verlockende Kohlenhydrate schnell verfügbarer Form. Und geblieben ist in den Köpfen die Lust auf Fleisch, früher Luxus und Privileg der Reichen und Herrschenden, nun erreichbar für jeden, dem Discounter sei Dank. Das schadet uns und wie auch dem Planeten Erde. Milliarden Rinder produzieren Kot und Flatulenzen und ihr Fleisch, immerhin gesünder als das des Allesfressers Schwein, übersäuert unseren Stoffwechsel und lässt uns früher krank werden.<br />
Aus eigener Empfindung weiß ich, dass der Charme eines T-Bone-Steaks möglichst texanischer Größe überaus gewinnend sein kann – doch sollten wir Alle den Fleischkonsum drastisch  drosseln. Hier will ich nicht den Leser zum belächelten durchscheinend schwächelnden Veganer mutieren lassen, obwohl eben gerade dessen Beweggründe triftig sind und ethisch hoch anzusetzen&#8230;<br />
Wie sollen wir die Nahrung sinnvoll ergänzen, damit unsere schlechten Gewohnheiten weniger oder möglichst gar keine Gebresten zeitigen?<br />
<strong> Wie also beugen wir der Arteriosklerose und Herzschwäche mit all deren Folgen vor?</strong><br />
Wir nehmen Antioxidantien wie die Vitamine C und E, Resveratrol und andere Pflanzenstoffe in wirksamer Dosierung. Dazu ACC und Enzyme sowie DHEA oder seinen Verwandten 7-Keto DHEA. L-Carnitin und Q10 für die Herzfunktion&#8230;<br />
<strong> Was ist eine gute Krebs-Prophylaxe?</strong><br />
Da empfehle ich bittere Aprikosenkerne, Liponsäure, L-Carnitin, Enzyme, Resveratrol und Entsäuerung (Kaliumcitrate). Dazu Vitamin D3! Und Kuren mit Aloe-Ganzblattzubereitungen (Inhaltsstoff Emodin etc.) sowie Knoblauch in gewisser Form&#8230;<br />
<strong> Was tun zum Leberschutz?</strong><br />
Silymarin!<br />
<strong> Wie die Lunge entlasten?</strong><br />
ACC und MSM.<br />
<strong> Zum Thema Infektionen:</strong><br />
Wichtig ist ein gut funktionierendes Immunsystem – die Einnahme vorher genannter Substanzen ist auch hier hilfreich.<br />
Wenn zu den Vorschlägen unter den entsprechenden Kategorien noch keine Blogs vorhanden sein sollten, wird dieses bestimmt noch nachgeholt!</p>

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		<title>Minamata ist überall – Quecksilber in Haifischflossensuppe</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 05:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemeine Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Haifischflossensuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Methylquecksilber]]></category>
		<category><![CDATA[Minamata]]></category>
		<category><![CDATA[Organisches Quecksilber]]></category>
		<category><![CDATA[Quecksilbervergiftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Methylquecksilber Methylquecksilber ist eine metallorganische Verbindung von Quecksilber und einer Methylgruppe, also ein Alkylquecksilber. Es liegt als einfach positiv geladenes Ion vor (CH3Hg+) und kann also Salze bilden. Das Chlorid ist fettlöslich und hautgängig und kann so in den Körper gelangen. In Fischen liegt Methylquecksilber – durch die hohe Affinität zu Schwefel – als Cysteinkomplex vor. MeHg bildet sich in der Natur durch Biomethylierung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Methylquecksilber</strong></p>
<p>Methylquecksilber ist eine metallorganische Verbindung von Quecksilber und einer Methylgruppe, also ein Alkylquecksilber. Es liegt als einfach positiv geladenes Ion vor (CH3Hg+) und kann also Salze bilden. Das Chlorid ist fettlöslich und hautgängig und kann so in den Körper gelangen. In Fischen liegt Methylquecksilber – durch die hohe Affinität zu Schwefel – als Cysteinkomplex vor.<br />
MeHg bildet sich in der Natur durch Biomethylierung, wirkt extrem giftig und reichert sich in der Nahrungskette an. Der Ausscheidungsweg gestaltet sich problematisch.</p>
<p><strong>Die Vergiftung mit Methylquecksilber äußert sich beispielsweise in der Minamata-Krankheit.<span id="more-849"></span><br />
</strong></p>
<p>Die Minamata-Krankheit ist eine chronische Vergiftung durch organische Quecksilber-Verbindungen, die erstmals Mitte der 1950er Jahre an der japanischen Küste in der Umgebung der Stadt Minamata auftrat. Symptome sind zunächst nur Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, später Ataxie (Gehstörungen), Lähmungen, Psychosen, in schweren Fällen Koma; die Krankheit endete dann nicht selten tödlich.<br />
Minamata wurde dabei weltweit zum Begriff für Umweltschäden durch unkontrollierte Verklappung von Abfällen, als sich in dem Ort Mitte der 50er Jahre Schädigungen am zentralen Nervensystem von Menschen und Tieren zeigten, die sehr bald auf die Aufnahme von Quecksilberverbindungen aus Lebensmitteln und Trinkwasser zurückgeführt werden konnten. Der Chemiekonzern Chisso, der am Ort eine Acetaldehyd-Anlage unterhielt, stritt zunächst jeden Zusammenhang ab, obwohl er immerhin in eigenen Versuchsreihen bereits festgestellt hatte, dass das Abwasser aus der Acetaldehyd-Produktion genau die beobachteten Symptome an Tieren hervorrief&#8230; Die Quecksilberverbindungen werden übrigens als Katalysator zur Acetaldehyd-Herstellung verwendet.<br />
Erst nach einer staatlichen Untersuchung musste der Konzern gezwungenermaßen zugeben, dass die Einleitung von Methylquecksilberiodid ins Meerwasser zu einer dramatischen Anreicherung von Quecksilberverbindungen in den Meeresalgen und somit in den Fischen, dem Hauptlebensmittel der Einwohner des Küstenortes, geführt hatte. Nach heutigen Schätzungen wurden etwa 17.000 Menschen durch die Quecksilberverbindungen mehr oder weniger schwer geschädigt, jedoch wurden bis 2000 nur 2.265 Personen (&#8230;) offiziell als Opfer der Minamata-Krankheit anerkannt, etwa 3.000 dürften an der Vergiftung gestorben sein. Eine beinahe noch schwerwiegendere Katastrophe ereignete sich 1971 im Irak, wo Saatgut verzehrt wurde, das mit Quecksilberverbindungen gegen Schädlinge gebeizt worden war&#8230; Von diesem Unglücksfall waren ebenfalls Tausende von Menschen betroffen.<br />
Methylquecksilber ist mehr als hundert Mal so giftig wie eine gleich große Menge dieses Elementes in anorganischer Bindungsform. Dieses (MeHg) ist die im Fisch am häufigsten vorkommende Form von Quecksilber. Zugleich ist es die am stärksten toxische Quecksilberform, die vom Menschen über die Nahrung aufgenommen wird. Methylquecksilber entsteht hauptsächlich auf mikrobiellem Weg durch Biosynthese aus dem im Meer vorkommenden anorganischen Quecksilber.<br />
Aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit werden organische Quecksilberverbindungen aus dem Magen-Darm-Trakt zu über 90 Prozent resorbiert. Auch über die Haut und die Lunge werden sie gut aufgenommen. Organisches Quecksilber verteilt sich gleichmäßig im Körper, es kann die Blut-Hirn-Schranke und die Plazentabarriere passieren.</p>
<p><strong>Diese organischen Quecksilberverbindungen wirken hauptsächlich auf das Nervensystem. Während der Schwangerschaft aufgenommenes organisches Quecksilber beeinträchtigt die Kindesentwicklung.</strong></p>
<p>Bislang ist Methylquecksilber nur sehr aufwendig nachzuweisen, jedoch ist unter anderem durch ein neues (2005) Verfahren von Professor Heumann von der Universität Mainz der Gehalt in Fleisch und Fisch schnell, preisgünstig und zudem sehr sicher zu bestimmen. Der Verdacht, Haifleisch enthalte besonders viel dieses Giftes, konnte bestätigt werden:</p>
<p><strong>Dabei wurden in extrem belasteten Haifischen so hohe Methylquecksilbergehalte gefunden, dass durch den Verzehr von nur fünf Gramm dieser Fische bereits die maximal tolerierbare Tageshöchstdosis für den Menschen erreicht wird&#8230;</strong><br />
Der Kotau vor fremden Gebräuchen und Nahrungsgewohnheiten sollte Grenzen haben. Wir müssen darüber nachdenken, ob die in asiatischen Restaurants gern offerierte Haifischflossensuppe Teil unserer Bestellung sein sollte, nicht nur, um eine Kontaminierung zu vermeiden, sondern auch, um krude Fangmethoden und dikussionswürdigen Umgang mit den Fischen zu minimieren.<br />
So wird häufig nicht der ganze Fisch genutzt, sondern es werden dies nur die Flossen – der oft noch lebende Hai wird, nachdem ihm die begehrten Flossen abgetrennt wurden, achtlos wieder ins Wasser geworfen&#8230;<br />
Wir mögen es als Rache der Kreatur werten, wenn die Hochzeitssuppe der Chinesen, deren Basis eben jene Haifischflossen sind, Grundlage für eine nachhaltige Vergiftung eines bereits entstehenden Feten sein mag&#8230;</p>

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		<title>Endzeitgedanken?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 11:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Kleefeld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über mich]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Offenbarung des Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulanten]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der langjährigen Tätigkeit als Psychotherapeut hat sich der Schwerpunkt für die Inanspruchnahme meiner Intervention gewandelt. Heute kommen immer mehr Klienten zu mir, deren Auslöser für seelische Probleme begründbare Existenzängste sind. Auch ist die Atmosphäre am Arbeitsplatz kälter geworden, Mobbing nimmt zu, der Leistungsdruck wächst. Das restimuliert alte Ängste und andere Störungen, die früher eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der langjährigen Tätigkeit als Psychotherapeut hat sich der Schwerpunkt für die Inanspruchnahme meiner Intervention gewandelt. Heute kommen immer mehr Klienten zu mir, deren Auslöser für seelische Probleme begründbare Existenzängste sind. Auch ist die Atmosphäre am Arbeitsplatz kälter geworden, Mobbing nimmt zu, der Leistungsdruck wächst. Das restimuliert alte Ängste und andere Störungen, die früher eher beispielsweise durch Partnerschaftsprobleme ausgelöst wurden.</p>
<p>In der Offenbarung des Johannes lesen wir von einer Zeit des Kampfes von Jedem gegen Jeden – ich möchte mit meinen Gedanken aber nun keine apokalyptischen Reiter prognostizieren oder gar neu kreieren. Doch ist es eindeutig, dass unsere Zeit Veränderungen braucht; diese müssen nicht Kataklysmen, also Katastrophen beinhalten, aber evolutorische, dabei effektive Vorgänge sind vonnöten. Das globale Geldsystem muss überdacht werden – mit Geld darf nicht mehr Geld verdient werden als mit Arbeit. Und die Arbeit der Spekulanten und Krisengewinnler ist dabei nicht als wertig einzuschätzen – eine steigende Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe allein ist moralisch erträglich und zudem volkswirtschaftlich gesehen zu begrüßen.<br />
Da aber Revolutionen vom Spätkapitalismus im Keime erstickt würden (den Deutschen sind die bekannten Restriktionen und Belastungen sowieso noch nicht schmerzhaft genug, um gar das Äquivalent eines Prager Fenstersturzes zu provozieren&#8230;), sehe ich das Instrument einer hohen Besteuerung  jeden einzelnen Spekulationsschrittes als gangbar an – es wird somit Geld in die Staatskassen gespült und auf diese Weise nicht mehr ganz dem realen Geldumlauf vorenthalten. Das würde eine menschenverachtende Entwicklung aushebeln helfen, die den großen Kriegsverbrechen in lebenvernichtender Wirkung eindeutig gleichzusetzen ist. Auch über eine weltumspannende Ächtung von bestimmten Derivaten sollte nun laut nachgedacht werden&#8230; Deren heimlicher Handel ist dabei, die Griechenland-Krise zu verschärfen und den Euro zu schwächen. Dazu passt folgendes Gedicht&#8230;</p>
<p><strong>Lyrische Finanzkrise (im Stile von Kurt Tucholsky)</strong></p>
<p>Wenn die Börsenkurse fallen,<br />
regt sich Kummer fast bei allen,<br />
aber manche blühen auf:<br />
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.</p>
<p>Keck verhökern diese Knaben<br />
Dinge, die sie gar nicht haben,<br />
treten selbst den Absturz los,<br />
den sie brauchen &#8211; echt famos!</p>
<p>Leichter noch bei solchen Taten<br />
tun sie sich mit Derivaten:<br />
Wenn Papier den Wert frisiert,<br />
wird die Wirkung potenziert.</p>
<p>Wenn in Folge Banken krachen,<br />
haben Sparer nichts zu lachen,<br />
und die Hypothek aufs Haus<br />
heißt, Bewohner müssen raus.</p>
<p>Trifft&#8217;s hingegen große Banken,<br />
kommt die ganze Welt ins Wanken -<br />
auch die Spekulantenbrut<br />
zittert jetzt um Hab und Gut!</p>
<p>Soll man das System gefährden?<br />
Da muss eingeschritten werden:<br />
Der Gewinn, der bleibt privat,<br />
die Verluste kauft der Staat.</p>
<p>Dazu braucht der Staat Kredite,<br />
und das bringt erneut Profite,<br />
hat man doch in jenem Land<br />
die Regierung in der Hand.</p>
<p>Für die Zechen dieser Frechen<br />
hat der Kleine Mann zu blechen<br />
und &#8211; das ist das Feine ja -<br />
nicht nur in Amerika!</p>
<p>Und wenn Kurse wieder steigen,<br />
fängt von vorne an der Reigen -<br />
ist halt Umverteilung pur,<br />
stets in eine Richtung nur.</p>
<p>Aber sollten sich die Massen<br />
das mal nimmer bieten lassen,<br />
ist der Ausweg längst bedacht:<br />
Dann wird bisschen Krieg gemacht.</p>

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