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Beiträge von — January 2010

Katathymes Bilderleben

Das Katathyme Bilderleben, auch Symboldrama oder Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP)genannt, gilt als eine gut organisierte Tagtraumtechnik der Psychotherapie. Dieses Therapieverfahren wurde in den 60er Jahren von Hanscarl Leuner (1921 – 1996) an der Universität Göttingen entwickelt. Es ist in seinem Grundkonzept psychoanalytisch und tiefenpsychologisch orientiert.

Die therapeutische Anwendung des Katathymen Bilderlebens ist wie ein dauernder schöpferischer Prozeß, in dem eigene vor- und unbewußte Konflikte in Form von bildlichen Vorstellungen auftauchen. Dieser Prozeß der seelischen Abbildung wird zum Gegenstand der Behandlung.
“Die Pforten zu vor- und unbewußten Bereichen der Psyche, zu allen Formen von Konflikten und positiven Erlebniskernen werden geöffnet.”
(Leuner)
In entspannter Lage wird der Patient durch Darbietung geeigneter Motive zu plastisch erlebter Imagination angeregt. [Mehr lesen →]

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18.1.2010   Keine Kommentare

Melatonin gegen Winterdepression

Eine Behandlung mit dem Hormon Melatonin hilft gegen Winterdepressionen. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit 68 Freiwilligen herausgefunden, in der sie den Einfluss des normalerweise bei Dunkelheit ausgeschütteten Hormons auf den Tag-Nacht-Rhythmus ihrer Probanden untersuchten. Die Gemütsverfassung der Patienten, die jeweils am Nachmittag eine kleine Dosis des Hormons erhielten, verbesserte sich im Lauf der Studie deutlich. Ursache dafür ist… [Mehr lesen →]

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17.1.2010   Keine Kommentare

Familienaufstellungen

Familienaufstellungen (frei nach Hellinger)
Was bedeutet Familienstellen?
Es handelt sich hierbei um eine therapeutische Methode, um alte wie gegenwärtige familiäre Verstrickungen an die Oberfläche zu bringen und möglichst auch zu lösen. Beim Familienstellen werden entweder alle Mitglieder der Gegenwarts- oder der Herkunftsfamilie aufgestellt. Hierzu gehören auch Verstorbene.
Durch Einfühlungsvermögen ist es möglich, das entsprechende Energiefeld eines Menschen aufzubauen. Der Klient kann sich geschützt in das jeweilige Energiefeld eines Familienmitgliedes stellen und so für dieses Wesen fühlen. Die Wesenheiten, die mich in diesen Sitzungen begleiten, helfen Blockaden zu lösen und Heilung zu geben. Diese Prozesse haben sich als sehr intensive Erfahrungen auch für den Aufsteller herausgestellt.
Ziel des Stellens ist die Ablösung übernommener krank machender Strukturen eines Menschen, die sein Leben bisher überschatteten.
Wer wird aufgestellt?
1.Kinder, auch tot geborene oder verstorbene
2.Eltern und Großeltern (vielleicht auch die Urgroßeltern)
3.Ehemalige Mitglieder, wie frühere Partner, die anderen Platz gemacht haben, speziell Eltern oder Großeltern, auch Menschen durch deren Unglück oder Tod die Familie einen Vorteil hatte.
4.Opfer von Gewalt (Krieg) oder Unfalltod

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17.1.2010   Keine Kommentare

Zur Gestalttherapie

Gestalttherapie
Die Gestalttherapie ist ein psychologisches Verfahren, das sowohl gesprächsorientiert als auch darstellend-kreativ und körperorientiert ist.
Unterformen: Integrative Therapie; Integrative Gestalttherapie; Analytische Gestalttherapie; Gestaltberatung.
Verwandte Begriffe und Verfahren: Humanistische Psychotherapie; Erlebnistherapie; Psychodrama; Integrative Bewegungstherapie.

Geschichte: Die Gestalttherapie wurde ab den 40er Jahren von der Psychologin Laura Perls, dem Psychiater Fritz Perls und dem Sozialphilosophen Paul Goodman in Abgrenzung zur Psychoanalyse Freuds entwickelt – sie wird zu den Humanistischen Therapieverfahren gezählt. Sie basiert auf Einflüssen der Tiefenpsychologie, der Existenzphilosophie, der Gestaltpsychologie, des Psychodramas, der Zen-Meditation und der Gruppendynamik. Anfang der 50er Jahre wurde die Gestalttherapie in den USA durch erste Veröffentlichungen und Institutsgründungen bekannter. Später bildeten sich zwei unterschiedliche Schulen heraus: Während Fritz Perls in Kalifornien den sogenannten “Westküstenstil” (Selbsterfahrung für gesunde, belastbare Personen) prägte, entwickelten Laura Perls und Paul Goodman an der Ostküste der USA eine auf die Behandlung psychischer Störungen ausgerichtete Variante der Gestalttherapie. Seit den 70er Jahren wird die Gestalttherapie auch in der BRD angewandt und gehört hier inzwischen zu den am häufigsten vertretenen Therapieverfahren. Es gibt heute sehr viele verschiedene Ausprägungen der Gestalttherapie…

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17.1.2010   Keine Kommentare

Kokainismus

Kokain (auch Cocain) ist ein starkes Stimulans und eine weltweit verbreitete Rauschdroge mit hohem Abhängigkeitspotenzial.

Geschichte

Ab 1879 wurde Kokain verwendet, um Morphinabhängigkeit zu behandeln. Im selben Jahr entdeckte man die schmerzstillende Wirkung des Kokains. Um 1884 kam es als lokales Anästhetikum in Deutschland in klinischen Gebrauch, besonders in der Augenheilkunde.

Die ursprüngliche Rezeptur der späteren Weltmarke Coca-Cola enthielt bis 1906 einen Extrakt aus Cocablättern (und erhielt so seinen Namen), so dass ein Liter Coca-Cola immerhin rund 250 Milligramm Kokain enthielt. Auch heute enthält Coca-Cola noch – allerdings nichtalkaloide – Inhaltsstoffe der Coca-Blätter.

Konsumformen

Der Wirkstoff Kokain kann über unterschiedliche Wege in mehreren Formen konsumiert werden. Diese unterschiedlichen Kokainverabreichungsweisen unterscheiden sich in der Zeit bis zum Wirkungseintritt, der Dauer des Rauschgefühls, der mittleren akuten Dosis, der Wirkstoffhöchstwerte im Plasma, dem Wirkstoffgehalt im konsumierten Material und der Bioverfügbarkeit… [Mehr lesen →]

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15.1.2010   Keine Kommentare

Magersucht

Magersucht
Magersucht ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten Gewichtsverlust gekennzeichnet. Am häufigsten ist diese Essstörung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen zwischen 11 und 40, sie tritt aber auch bei Männern auf. In letzter Zeit nehmen auch Berichte über die Zunahme von Anorexie-Erkrankungen bei Frauen über 40 zu.

Anorexie beginnt meist mit dem Wunsch, schlank zu sein oder zu werden, und einer Diät, um dies zu erreichen. Wird der Schlankheitswunsch zu stark, kann die Diät außer Kontrolle geraten. Das ganze Leben der Betroffenen dreht sich nur mehr um Essen. Sie zählen jede Kalorie und haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie einmal mehr gegessen haben. Bei Patienten zwischen 12 und 20 Jahren sind die Heilungschancen sehr hoch, sie sinken jedoch mit dem Alter. Die Magersucht bleibt bei Freunden und Verwandten lange unbemerkt. Die kranke Person zieht sich vollständig zurück und ist nur noch mit ihren Kalorien beschäftigt… [Mehr lesen →]

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14.1.2010   Keine Kommentare

Bulimie

Bulimie, auch Ess-Brechsucht (Syn. Bulimarexie oder Bulimia nervosa ) oder Ochsen- bzw. Stierhunger genannt, gehört zusammen mit der Magersucht, der Binge-Eating Disorder (Periodische Esssucht) und der Esssucht zu den Essstörungen.

Von der Bulimia nervosa sind überwiegend (zu 90–95 %) Frauen betroffen. Junge Frauen in Berufsgruppen, bei denen geringes Körpergewicht für das Ausüben des Berufs verlangt oder vorteilhaft ist (zum Beispiel Fotomodell, Tänzerin), sind für diese Krankheit besonders anfällig… [Mehr lesen →]

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14.1.2010   Keine Kommentare

Esssucht

Esssucht
Die Binge Eating Disorder (Störung) ist eine durch Essattacken gekennzeichnete Essstörung. Während eines Anfalls werden sehr große Mengen Lebensmittel gegessen. Die Betroffenen erleben dabei häufig einen Kontrollverlust (das Gefühl, nicht mehr mit dem Essen aufhören zu können oder nicht im Griff zu haben, welche Mengen verspeist werden). Die Essattacken finden typischerweise unter Ausschluss von Zeugen statt… [Mehr lesen →]

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14.1.2010   Keine Kommentare

Alkohol

Alkoholsucht

Die Alkoholkrankheit – der so genannte Alkoholismus – und ihr Krankheitsbild sind inzwischen gut untersucht. Alkoholismus gilt als die folgenschwerste Suchtkrankheit.
In Deutschland werden pro Jahr etwa 42.000 Alkoholtote gezählt, laut Statistik sind 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig.

Damit ist der Alkoholkonsum die drittgrößte vermeidbare Todesursache – nach dem Rauchen und den Folgen von falscher Ernährung und Bewegungsmangel.

Neben den Süchtigen fordert der Alkohol auch indirekte Opfer: Verkehrstote durch Alkohol am Steuer und Kinder mit Missbildungen durch Alkoholgenuss der Mutter während der Schwangerschaft… [Mehr lesen →]

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14.1.2010   1 Kommentar

7-Keto DHEA

7-Keto DHEA kann auf positive Weise drei Schlüsselfunktionen im Körper beeinflussen:
Das Immunsystem
Die Stickstoff-Bilanz (Muskelaufbau)
Die thermogenetischen Aktivitäten (Fettverbrennung)

7-Keto (3-Acetyl-7-Oxo-Dehydroepiandrosteron) ist ein natürlich vorkommendes Stoffwechselprodukt des Hormons DHEA (Dehydroepiandrosteron). DHEA ist das häufigste Steroidhormon im Körper und fungiert außerdem als Vorläufer der Sexualhormone, wie Östrogene und das Testosteron. 7-Keto wurde von Wissenschaftlern gefunden, die nach biologisch aktiven Metaboliten des DHEA suchten, welche nicht in das Sexualhormon Testosteron konvertiert werden. Das dann durch die Aromatase in Östrogene verwandelt werden kann, was wie schon die Umwandlung in Androgen in vielen Fällen unerwünscht sein kann.
Tests an Tieren oder in Reagenzgläsern wurden in den Bereichen der immunen Modulation, Gedächtnissteigerung und Thermogenese (der Prozess bei dem der Körper Fett in Energie umwandelt) vollzogen. In allen Fällen waren die Wirkungen des 7-Keto noch stärker als die des DHEA.
In einer Doppel-Blind-Studie wurde die Wirkung des 7-Keto in Bezug auf Gewichtsverlust bei übergewichtigen Menschen untersucht. Teilnehmer dieser Studie wurden angewiesen, ein Training dreimal die Woche für 45 Minuten auszuüben und eine 1800 Kaloriendiät pro Tag einzuhalten. Jeder Person wurde entweder ein Placebo oder eine Dosis von 100 mg des 7-Keto DHEA zweimal täglich verabreicht… [Mehr lesen →]

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14.1.2010   Keine Kommentare